Das letzte Protokoll der
Stellen Sie sich einen Ort vor, an dem das Lachen von Kindern in den Holzfasern der Gebäude eingeschlossen ist. Einen Ort, der nach feuchtem Filz, […] Mehr lesen
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Stellen Sie sich einen Ort vor, an dem das Lachen von Kindern in den Holzfasern der Gebäude eingeschlossen ist. Einen Ort, der nach feuchtem Filz, […] Mehr lesen
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Hörst du nicht die Glocken läuten,
Wunderlieblich, wunderhelle?
Fromme Kirchengänger schreiten
Andachtsvoll zur Dorfkapelle.
»Ei, mein Freund, das sind die Schellen
Von den Ochsen, von den Kühen,
Die nach ihren dunkeln Ställen
Mit gesenktem Kopfe ziehen.«
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt mehr lesen >>>
Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann mehr lesen >>>
Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es mehr lesen >>>
Die Luft im Garten war schwer vom Duft verwelkender Rosen und einer unsagbaren Stille. Im Haus, hinter der schweren Samtgardine, die nach diesem Garten mehr lesen >>>
Die steinerne Stille des Archivs, nur durchbrochen vom leisen Rascheln vergilbten Pergaments, verbarg ein Geheimnis aus einer anderen Zeit. Ein mehr lesen >>>
Die kalte Nachtluft lag schwer über dem verlassenen Steinbruch bei Forchheim. Ein eisiger Wind fuhr durch die leeren Maschinenhallen und mehr lesen >>>
Das Königreich atmete den süßen, fauligen Atem der Angst. Er hing über den Märkten, wo das Gemurmel der Händler jetzt ein mehr lesen >>>
Ein ganz normales Haus, erfüllt von der Vorfreude auf neues Leben. Ein helles, unfertiges Kinderzimmer. Doch dann mehr lesen >>>
Die Dresdner Chorszene, ein stolzes Echo jahrhundertealter Tradition, erbebt, als ein renommierter Dirigent mehr lesen >>>
Stell dir eine Landschaft vor, in der die Morgenstille nicht von Vogelgesang, sondern von einem mehr lesen >>>
Ein alter Brief mit einem unbekannten Erbe zieht einen Mann in die Stille eines mehr lesen >>>
Dresden ist kein Ort aus Stein, sondern ein lebendiges Uhrwerk, dessen mehr lesen >>>
Die sächsischen Straßenzüge strahlen eine Schwere aus, den mehr lesen >>>
Die Elbe liegt erstarrt unter einer Decke aus schwerem mehr lesen >>>
In den gewaltigen Ausmaßen der Marienkirche zu mehr lesen >>>
In einem vergessenen Winkel der Welt, mehr lesen >>>
Die See vor der namenlosen mehr lesen >>>
Hügeldorf ist mehr lesen >>>
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Stellen Sie sich einen Ort vor, an dem das Lachen von Kindern in den Holzfasern der Gebäude eingeschlossen ist. Einen Ort, der nach feuchtem Filz, nach vergessenem Sonnenschutz und nach der Asche längst erkalteter Lagerfeuer riecht. Camp Sonnenschein ist solch ein Ort - eine verwunschene, von der Zeit vergessene Enklave am Rande eines dichten Waldes, bestimmt für den Abriss. Drei junge Erwachsene bleiben zurück, um das letzte traurige Inventar einer sterbenden Institution zu erledigen. Ihre Aufgabe ist monoton, ihre Stimmung eine Mischung aus Nostalgie und pragmatischer Erleichterung. Die Idylle ist eine trügerische Hülle, gebrochen von rostigen Scharnieren und dem ständigen Gefühl, beobachtet zu werden von den leeren Fensterhöhlen der Schlafhallen. In dieser einsamen Stille wird eine Entdeckung gemacht. Nicht in den offiziellen Akten, sondern versteckt in einem verrotteten Schrank: ein ledernes Logbuch, gefüllt mit den Geschichten aller, die je hier waren. Zwischen albernen Mutproben und Kinderzeichnungen finden sich Einträge, die das Blut in den Adern gefrieren lassen. Sie sprechen nicht von Geistern, die klirrende Ketten schleppen. Sie sprechen von einem Ritual. Von einem nächtlichen Bad in dem vergifteten Pool. Von einer Präsenz, die im schwarzen Schlamm unter der Betonwanne schlummert und von der Lebenswärme der Lebenden träumt. Sie nennen sie die Sonnenschläferin. Die Warnungen sind eindeutig, die Regeln absolut. Man darf den Pool nie bei Nacht aufsuchen. Man darf nie allein gehen. Man darf auf keinen Fall sein Wasser berühren. Doch was tun mit solchem Wissen, wenn die Tage lang und die Langeweie größer ist als die Furcht? Was, wenn die Vernunft das Geflüster der Vergangenheit als Aberglaube abtut? Die drei beginnen, die Legende zu diskutieren, zu sezieren, ihr den Schrecken zu nehmen. Es ist ein intellektuelles Spiel, ein Kampf gegen die Monotonie. Eine gefährliche Neugierde erwacht, die nach Beweisen lechzt. Sie beschließen, das Ritual aus Angst, aus Trotz zu vollziehen, um der Legende ein für alle Mal das Rückgrat zu brechen. Sie glauben, sie kontrollieren die Geschichte. Sie glauben, sie seien nur Zuschauer. Sie irren sich auf verhängnisvolle Weise. Denn in Camp Sonnenschein ist die Geschichte nicht etwas, das man liest. Sie ist etwas, das aufsteht, wenn man ihren Namen ruft. Das Logbuch war keine Warnung. Es war ein Rezept. Und sie haben gerade alle Zutaten beisammen. Wenn die Dunkelheit hereinbricht und der volle Mond sein kaltes Licht in das stehende Wasser gießt, werden sie lernen, dass manche Geschichten wahr werden, weil man ihnen den nötigen Glauben schenkt - den Glauben derjenigen, die sie herausfordern. Am nächsten Morgen wird nur noch Raufsch aufsteigen, und eine Frage wird in der Asche zurückbleiben: Waren sie die Jäger der Legende oder nur das festliche Mahl, das sich selbst servierte? […] Mehr lesen >>>
In einer Welt, die niemals schläft, existiert ein Ort, der das Schweigen perfektioniert hat. Tief im Norden, wo die Fjorde wie dunkle Narben in die Erde schneiden, […]
Ein bleierner Himmel lastet schwer über einer Landschaft, die in der Zeit erstarrt zu sein scheint. Hier, wo der Wind nicht weht, sondern wie ein unsichtbares Messer […]
Es beginnt in einem Haus, zwischen vier Wänden unter einem Dach. Es atmet, es knarrt, es stöht in der Dunkelheit ein eigenes, einsames Lied. Für ein Kind wird dieses […]