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Wolken am Himmel

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Internet-Magazin Regen Tropfen Zeichen Impulse Frische Luft Am Fenster ...

Regentropfen, Zeichen und Impulse.

Das Fenster zeigte mir die Welt in ihrem wahren Rahmen.

Das Fenster war der Bilderrahmen für das sich ständig verändernde Gemälde da draußen. Drinnen herrschte jene eigentümliche Stille, die nur entsteht, wenn menschliche Geräusche fehlen – nur das leise Summen des Kühlschranks und das Knacken des Parketts. Die Luft stand schwer und unbewegt, getragen vom Geruch nach altem Holz und aufgewärmtem Kaffee. Draußen lebte das Wetter sein unberechenbares Spiel in Grautönen. Der Regen zog lange, parallele Striche über die Scheibe, ein unsichtbarer Künstler arbeitete mit nassem Pinsel. Die Konturen der gegenüberliegenden Häuser verwischten zu einem impressionistischen Aquarell in Dutzenden Grau- und Brauntönen. Meine Mitbewohner hatten diesen Tag schon beim Frühstück verflucht, hatten von nassen Socken und zugigen Bussen gesprochen. Sie waren mit schwarzen, aufgespannten Schirmen davongeeilt. Ich wartete, bis die Tür hinter dem letzten ins Schloss gefallen war und sich die Stille wie eine schützende Decke über die Wohnung legte. Erst dann zog ich den alten Wollpullover an, dessen Muster sich an den Ellenbogen schon fast aufgelöst hatte. Er roch nicht nur nach Kamille, sondern nach gesamten vergangenen Herbsten, nach Lagerfeuer und ersten kühlen Abenden. Dieser Geruch war für mich pure Geborgenheit. Meine Füße fanden ihren Weg von selbst, erst die Treppe hinab, dann das Kopfsteinpflaster entlang, ohne dass ich im Vorhinein auf Links oder Rechts achtete, sie folgten dem leisen Ziehen in meiner Brust, einem Kompass ohne Nadel. Es lockte mich hinaus in die frische, verwandelte Luft, in jene Welt, die der Regen für mich allein zurückerobert hatte.

Der Duft von nassem Asphalt traf mich wie eine Erinnerung.

Die Tür schwang auf und der Geruch traf mich mit der Wucht einer lange vergrabenen Erinnerung aus Kindertagen. Es war jener spezifische Duft von nassem Asphalt, den ich seit der Grundschule nicht mehr bewusst wahrgenommen hatte, vermischt mit dem Aroma von gereinigtem Staub und dem feuchten, erdigen Atem der Kastanienbäume, die ihre kahlen Äste schützend über den Hof breiteten. Kein Parfüm, kein künstlich erzeugter Duftstoff der Welt hätte diese komplexe Mischung aus Kühle, nassem Stein und moderndem Herbstlaub einfangen können. Ich atmete tief und bewusst ein, spürte, wie die kalte, frische Luft meine Lunge füllte und sich wie eine reinigende Medizin in mir ausbreitete. Langsam, fast andächtig, schritt ich die granitene Treppe hinab. Jeder einzelne Wassertropfen, der vom welligen Zinkdach des Vordachs fiel, markierte das Ticken einer unsichtbaren, entschleunigten Uhr. Unten angekommen, blieb ich stehen, um die verwandelte Straße in mich aufzusaugen. Sie glänzte wie ein dunkler, träger Fluss unter der tief hängenden Graudecke des Himmels. Vereinzelt schoben sich Autos surrend durch die großen Pfützen, ihre Scheinwerfer warfen gespenstische, flüchtige Lichter auf das glänzende Kopfsteinpflaster. Ich schlenderte los, ein Fremder in der plötzlich still gewordenen Stadt, ein Einziger, der diese Welt in ihrem gereinigten, ursprünglichen Zustand genoss. Meine Schuhe machten ein leises, schmatzendes Geräusch auf dem nassen Untergrund. In dieser Stille war es das einzige Geräusch, das wirklich zählte, mein persönlicher Soundtrack.

Ich bog von der Hauptstraße ab in das Gassenlabyrinth.

Ich verließ die breite Hauptstraße und tauchte ein in das intimere Labyrinth der engen Altstadtgassen. Hier offenbarte sich der Regen als vielstimmiges Konzert, jedes Instrument deutlich zu hören. Das laute, gleichmäßige Prasseln auf den alten Ziegeldächern kontrastierte mit dem sanfteren Trommeln auf den verbeulten Blechmülltonnen und dem leisen, melodischen Plätschern in den verstopften Regenrinnen. Das orange, fast schon antiquierte Licht der Gaslaternen fing sich in den unzähligen Pfützen, von denen jede eine flüchtige, schillernde Welt bildete, die den Himmel und die schwarzen Schmiedeeisen-Verzierungen der Balkone perfekt spiegelte. Fast zärtlich ließ ich meine Fingerspitzen über die feuchte, raue Oberfläche einer sandsteinernen Hausmauer gleiten. Sie fühlte sich kühl und überraschend lebendig an, als würde die Feuchtigkeit bis in die winzigsten Poren des Steins vordringen und ihn atmen lassen. Ich blieb stehen, schloss die Augen und lauschte dem kleinen Rinnsal, das sich seinen Weg zwischen den moosbewachsenen Fugen der Kopfsteinpflaster bahnte. Es war ein leises, beharrliches Flüstern, eine uralte Erzählung von der unerbittlichen Schwerkraft. In diesem Moment war die Gasse kein bloßer Durchgangsort mehr zwischen A und B. Sie wurde zu einem lebendigen Archiv, einer offenen Bibliothek der Vergangenheit. Die nassen, dunkel glänzenden Steine schienen von ungezählten Schritten zu erzählen, von hastigen Boten, träumenden Liebespaaren und einsamen Nachtschwärmern. Der Regen hatte all diese Geschichten freigelegt, sie vom Staub der alltäglichen Eile gereinigt und für mich sichtbar, ja fast hörbar gemacht. Ich war nicht länger nur ein Spaziergänger, ich war der auserwählte Zuhörer.

Ein unscheinbarer Torbogen führte in einen Hof, den die Stadt vergessen hatte.

Ein unscheinbarer, von wildem Efeu fast zugewucherter Torbogen, den ich in all den Jahren noch nie bewusst wahrgenommen hatte, zog mich magnetisch an. Neugierig bog ich ein und betrat einen kleinen, rechteckigen Innenhof, den die Zeit und die Stadt anscheinend vergessen hatten. Die Geräusche der Welt waren hier nur noch ein gedämpftes Echo. Die Luft bewegte sich kaum, roch aber intensiv nach nassem Moos, feuchtem Holz und dem süßlichen Duft verrottender Blätter in stillen Ecken. In der Mitte des Hofes stand eine verrostete Pumpe mit einem langen, schmiedeeisernen Schwengel, über den sich perlende Wassertropfen wie eine Kette aus Diamanten aneinanderreihten. Die Backsteinwände der umliegenden Häuser waren mit dicken Schichten von Efeu und wildem Wein bewachsen, die im Regen in satten Grüntönen leuchteten. Hier drang das Tageslicht nur gedämpft durch die enge Öffnung nach oben, es war, als träte man in eine andere, langsamere Zeitdimension ein. Ich setzte mich auf eine nasse, aber von Moos polsternde Steinbank und spürte die Kälte durch meine Hose dringen. Dieser Hof war kein Ort der Traurigkeit, sondern einer des Friedens, ein stiller Atemzug der Stadt. Ich verstand plötzlich, dass solche versteckten Orte die Seele einer Stadt sind, unsichtbar für die, die nur die Hauptstraßen kennen. Der Regen hatte mir diesen Schatz offenbart, ein stilles Zeichen dafür, dass es immer mehr zu entdecken gab, als das Offensichtliche.

Am Marktplatz tauchte eine Gestalt aus dem Regen auf.

Plötzlich, als ich die Ecke zum alten, nun völlig verlassenen Marktplatz bog, materialisierte sich eine Gestalt aus dem wallenden Nieselregen. Ein Mann, vielleicht in seinen Sechzigern, den Kragen seines olivgrünen Trenchcoats hochgeschlagen. Eine dampfende Thermoskanne aus Edelstahl baumelte an einem Karabinerhaken an seinem Gürtel, ihr Inhalt ein wertvoller Schatz an Wärme. Er musterte mich nicht, sein Blick war nach vorne gerichtet, in die Ferne, als suche er etwas im Dunst. Doch als unsere Blicke sich für einen Sekundenbruchteil kreuzten, nickte er. Es war ein kaum sichtbares, doch in seiner Präzision unmissverständliches Zeichen der Anerkennung, ein stummes, aber deutliches „Du auch?“. Dann ging er weiter, in meinem exakten, gemessenen Tempo, mit einem Abstand von etwa zehn Schritten, der respektvoll und unaufdringlich zugleich blieb. Wir teilten den Weg, nicht die Worte. Seine Anwesenheit war kein Eindringen in meine Einsamkeit, sondern eine stille, fast tröstliche Bestätigung. Ich hörte das leise, rhythmische Knirschen seiner robusten Schuhsohlen auf dem nassen Kies, ein kontrapunktischer Rhythmus zum gleichmäßigen Prasseln des Regens. Er blieb unvermittelt vor einer alten, vermoderten Holztür stehen, die tief in einer gelblichen Hauswand eingelassen war. Ohne sich umzudrehen, deutete er mit einer knappen, aber bestimmten Geste seiner behandschuhten Hand auf ein kleines, emailliertes Schild, das schief an einem einzigen Nagel hing. „Buchbinderei“ stand da in verschnörkelten, fast völlig verblassten Buchstaben. Wir lasen es schweigend, Seite an Seite, wie zwei Komplizen. Unser Atem bildete kleine, weiße Wolken in der kühlen Luft, die sich für einen Moment trafen und vermischten, bevor sie sich wieder auflösten.

Das Schild war ein Schlüssel zu einer verborgenen Kammer.

Dieses unscheinbare Schild, dieser Name, war mehr als nur ein Hinweis. Er war ein Schlüssel. Doch er schloss keine reale Tür auf, sondern öffnete eine verborgene Kammer in den Archiven meines eigenen Kopfes. Vor meinem inneren Auge erstand mein Großvater, wie er in seiner von feinem Staub und dem würzigen Duft von Papier erfüllten Werkstatt stand. Die späten Nachmittagssonnenstrahlen, die durch das einzige, kleine Fenster fielen, ließen Millionen von tanzenden Staubkörnchen im Lichtkegel erglühen. Ich fühlte die raue, fasrige Textur eines alten, abgenutzten Buchrückens unter meinen kindlichen Fingern, roch den süßlich-animalischen Geruch von warmem Knochenleim, der in einem alten Topf auf dem Ofen brodelte. Diese Erinnerung war von einer so frappierenden, überwältigenden Realität, dass ich die Wärme der alten Glühlampe über seinem schweren Eichenarbeitstisch deutlich auf meiner Haut zu spüren glaubte. Der Regen, dieser stille, beharrliche Begleiter, hatte diese neuronale Verbindung geschaffen, diesen frischen, unvermittelten Impuls in die Tiefen der persönlichen Vergangenheit. Es war keine wehmütige Sehnsucht, die mich packte, sondern eine lebendige, fast schmerzhafte Gegenwart. Mein schweigsamer Gefährte an meiner Seite drehte sich langsam zu mir um. In seinen Augen, die die Farbe von nassem, glattem Granit hatten, lag ein wissendes, fast verschwörerisches Lächeln, als sähe er die lebendigen Bilder hinter meinen Augen, als teile er das private Kino in meinem Kopf. Wortlos, mit einer ruhigen, ökonomischen Bewegung, löste er die Thermoskanne von seinem Gürtel, schraubte den Deckel ab, der zugleich als Tasse diente, und schenkte ihn bis zum Rand mit dampfendem, goldbraunem Tee voll. Er reichte ihn mir, ohne ein Wort. Der herbe, wärmende Duft von Kamille und einer dezenten Zitrusnote vermischte sich mit der kühlen, metallischen Feuchtigkeit der Regenluft und schuf einen neuen, unvergesslichen Geruch. Ich nahm einen Schluck. Die Flüssigkeit war fast zu heiß, aber ihre intensive Wärme breitete sich sofort in meiner Brust aus, ein wohliger, lebenspendender Kontrast zur allgegenwärtigen Kühle.

Die graue Decke wurde zur schwarzen Wand.

Dann, ohne jede Vorwarnung, änderte sich das gesamte Spiel des Himmels fundamental. Die gleichmäßige graue Decke verdichtete sich binnen Sekunden zu einer undurchdringlichen, schwarzen, drohenden Wand. Der sanfte Nieselregen verwandelte sich zuerst in einzelne, schwere, platzende Tropfen, die wie Geschosse auf das Pflaster schlugen, und dann, mit einem markerschütternden Donnergrollen in der Ferne, brach der Sturm mit voller Urgewalt los. Die Wolken schienen sich zu entladen, tauchten die Welt in ein einziges, betäubendes, weißes Rauschen, das jedes andere Geräusch verschluckte. Das Wasser fiel nicht mehr, es stürzte herab, peitschte waagerecht gegen die Hauswände und verwandelte die zuvor so beschauliche Straße innerhalb von Minuten in einen reißenden, schmutzig-braunen Bach. Mein Begleiter warf mir einen letzten, schnellen Blick zu, den ich instinktiv als „Bis bald, wir sehen uns wieder“ deutete, dann verschwand seine Gestalt hinter dem undurchdringlichen, wallenden Vorhang des sintflutartigen Niederschlags, ein Geist, der in die Elemente zurückkehrte, aus denen er gekommen war. Ich selbst, völlig durchnässt, suchte hastig Zuflucht in einem tiefen, dunklen Hausflur, der nach nassem Hund und Keller roch. Das ohrenbetäubende Donnern des Wassers auf die Pflastersteine war eine gewaltige Trommel, die nicht nur die Stadt, sondern auch mein Innerstes bis in die Grundfesten erschütterte. Und doch, hier in dieser schützenden, dunklen Enge, umgeben von der entfesselten, rohen Gewalt des Unwetters, war ich seltsamerweise, unerklärlicherweise vollkommen ruhig. Der Sturm fegte nicht nur die Straßen rein, er fegte auch durch mich hindurch, wie ein großer, unbestechlicher Besen. Ängste, kleine Alltagssorgen, die ich seit Wochen wie einen unsichtbaren, schweren Mantel mit mir herumgetragen hatte, wirkten plötzlich absurd klein und unbedeutend gegen diese reine, elementare Präsenz der Natur. Ich lehnte mich an die kalte, feuchte Wand, spürte das leise, permanente Zittern der Steinmauern unter der Wucht des Wassers und lächelte zum ersten Mal seit Langem ein befreiendes, wahres Lächeln.

Eine kleine Steinbrücke bot einen Blick auf den verwandelten Fluss.

Der Sturm ließ so abrupt nach, wie er gekommen war, und ließ eine atemlose Stille zurück. Ich verließ mein Versteck und ging weiter, bis ich eine kleine, bucklige Steinbrücke erreichte, die über den schmalen Stadtfluss führte. Von hier oben bot sich ein ganz neues Schauspiel. Der sonst so träge, grüne Fluss war zu einem reißenden, braunen Riesen geworden, der wütend an den steinernen Ufern zerrte. Er führte Treibgut mit sich – Äste, Blätter, eine verlorene Plastikflasche – und sein Tosen übertönte das letzte Tropfen des Regens. Das Wasser wirbelte und gurgelte um die Brückenpfeiler, als wollte es sie mitreißen. Ich stand lange dort, fasziniert von der Urkraft, die sich da vor mir entlud. Die Brücke war kein romantischer Ort mehr, sondern ein Beobachtungsposten am Rand der Naturgewalt. Hier spürte ich, wie der Regen die ganze Stadt durchdrang, sie von oben bis unten tränkte und in ihren Grundfesten reinigte. Der Fluss war die Ader, die das Wasser weitertrug, weg von den Straßen, hin zu größeren Gewässern. Es war ein lebenswichtiger Teil des Kreislaufs, den ich heute erlebte. Ich war nicht länger nur in den Gassen unterwegs, ich war über einer wild gewordenen Lebensader, die mir die Dimension meines Spaziergangs zeigte.

Der Sturm ließ nach und ich entdeckte eine Tür.

Der Sturm war so abrupt nachgelassen, wie er gekommen war, und der himmlische Wasserhahn schien zugedreht. In der nun folgenden, fast unheimlichen Stille, in der nur noch das Tropfen von tausend Dächern zu hören war, bemerkte ich einen schmalen, von dichtem Efeu umrankten Torbogen, der zuvor im undurchdringlichen Regenschleier verborgen geblieben war. Eine unscheinbare, dunkle Holztür stand einen fingerbreiten Spalt offen. Aus dieser Öffnung strömte ein Hauch von etwas völlig Fremdem, Unerwartetem heraus – nicht der Geruch von Moder oder Feuchtigkeit, den man hätte erwarten können, sondern eine komplexe, schwer zuordenbare Mischung aus vergilbtem Papier, Sandelholz, etwas Metallischem wie altes Werkzeug und einer deutlichen Prise Ozon, wie nach einem heftigen Gewitter. Ein intensiver, unwiderstehlicher Impuls der Neugier zog mich hinein. Im Inneren erwartete mich keine Buchbinderei, sondern eine winzige, bis unter die gewölbte Decke mit Büchern vollgestopfte, aber dennoch geordnet wirkende Buchhandlung. Doch es waren keine normalen Bücher. Statt Titeln oder Autorennamen trugen ihre Einbände aus Leder oder Leinen nur geheimnisvolle Zahlen, eingeprägt oder mit Tinte geschrieben. In der schweren, stillen Luft lag ein kaum wahrnehmbares, aber stetes Gewirr von Düften, die sich nicht zuordnen ließen, sich mischten und wieder trennten. Eine ältere Frau mit silbergrauen Haaren, die zu einem strengen, perfekten Knoten gebunden waren, saß hinter einem schmalen Holztresen und las in einem mächtigen Folianten. Sie schaute auf, und ihre Augen musterten mich nicht, sondern schienen etwas an mir zu riechen, mich zu analysieren. „Ah“, sagte sie mit einer Stimme, die nach flüssigem Honig und altem Bibliotheksstaub klang. „Sie riechen nach frischem Regen und alter Kamille. Ein seltener, ehrlicher Mix.“ Sie winkte mich näher heran. „Jedes Buch hier“, erklärte sie und strich mit einer zarten, aber nicht zitternden Hand über den rauen Einband vor sich, „enthält keinen Text. Es bewahrt einzig und allein den Duft eines einzigen, bedeutenden Augenblicks. Den Geruch der Luft an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten, unwiederbringlichen Zeit.“ Sie öffnete das Buch vorsichtig, als könnte es zerbrechen. Ein intensiver Hauch von salziger Meeresluft, vermischt mit dem harzigen Duft nach Pinien und einer kaum wahrnehmbaren, aber deutlichen Note von Teer, strömte mir entgegen. Es war der unverfälschte Geruch einer fremden, sonnendurchfluteten Küste, so lebendig und real, dass ich das Meeresrauschen und das Kreischen der Möwen zu hören meinte. „Manche Menschen suchen ihr ganzes Leben nach dem Duft einer bestimmten, verlorenen Erinnerung“, flüsterte sie, als verrate sie ein großes Geheimnis. „Hier finden sie ihn wieder. Oder sie verlieren ihn für immer.“ Sie schloss das Buch mit einem leisen Knacken, und der Duft verflog so schnell und spurlos, wie er gekommen war. „Ihr heutiger Regen“, fügte sie hinzu und deutete mit dem Kinn auf meine völlig durchnässte Jacke, „der wäre einen eigenen Band wert. Er ist... unverfälscht. Ehrlich.“ Sie lächelte zum ersten Mal, und in diesem kurzen, intensiven Lächeln lag die gesammelte Weisheit von tausend gesammelten Düften und zehntausend konservierten Lebensmomenten. Ich verließ den Laden Minuten später, zutiefst verwandelt. Die Welt da draußen roch nicht mehr nur nach Regen, sie roch nach unzähligen, unsichtbaren Geschichten, die alle darauf warteten, eingefangen und bewahrt zu werden. Die Begegnung war für mich kein Zufall mehr, sondern ein deutliches, unübersehbares Zeichen.

Die Wut des Sturms ließ nach.

So schnell und unvermittelt, wie er gekommen war, ließ die Wut des Sturms nach, als habe sich ein Ventil geöffnet. Das herabstürzende Wasser ging über in ein sanftes, gleichmäßiges Rieseln, dann in ein vereinzeltes, großtropfiges Tropfen von den überlaufenden Dachrinnen. Ich trat aus meinem Versteck hinaus in eine Welt, die neu erschaffen, gewaschen und poliert schien. Die Luft roch gewaschen, kalt und scharf wie ein frisch polierter Kristall, absolut rein und von einer beinahe schmerzhaften Klarheit. Jedes einzelne Geräusch war nun klar und einzeln zu hören, unharmonisch, aber rein: das rhythmische Tropfen von den übervollen Regenrinnen, das leise Plätschern eines fernen Abflusses, das zaghaft einsetzende, dann mutiger werdende Rufen einer Amsel in der Kastanie. Und dann, am östlichen Himmel, über den spitzen Dächern des Marktplatzes, geschah das Wunder: Die geschlossene, undurchdringliche Wolkendecke riss auf. Wie ein Vorhang, der langsam zur Seite gezogen wird. Ein einzelner, zögerlicher, aber ungeheuer kräftiger Sonnenstrahl bahnte sich seinen Weg durch das restliche Grau und fiel wie ein Spotlight, wie ein göttlicher Fingerzeig, genau auf die nassen, dunklen Pflastersteine des Marktplatzes. Sie begannen sofort zu glühen, als wären sie nicht aus Stein, sondern aus flüssigem Gold gegossen. Jeder einzelne Wassertropfen, der an den entlaubten Zweigen der Lindenbäume hing, wurde zu einem funkelnden, perfekten Diamanten, der das Licht in alle Richtungen warf. Die Vögel in den Bäumen begannen ein zaghaftes, dann immer sichereres und triumphierendes Lied. Dieser eine, einsame Lichtstrahl war für mich in diesem Moment mehr als nur physikalisches Licht, er war ein tiefes, stilles, unerschütterliches Versprechen. Nicht der laute, triumphale Sieg der Sonne über den Regen, sondern die schlichte, unumstößliche Gewissheit des ewigen Kreislaufs. Nach der Zerstörung kommt die Schöin. Nach dem Lärm die Stille. Nach der Dunkelheit das Licht. Ich spürte buchstäblich, wie sich etwas Fundamentales in mir löste, eine tiefe, mir nicht einmal mehr bewusste Anspannung, die mich womöglich seit Monaten begleitet hatte. Sie wich einer tiefen, atmenden, fast schwerelosen Ruhe.

Die Sonne gewann an Mut.

Die Sonne gewann an Mut mit jeder Sekunde, die verging. Immer mehr Strahlen brachen durch die sich rapide auflösende Wolkendecke, warfen lange, klare, definierte Schatten, die wie scharfe Scherenschnitte auf dem nassen, dunklen Boden lagen. Sie tauchte die ockerfarbenen, roten und gelben Fassaden der Altstadthäuser in ein warmes, honigfarbenes Licht, das die Farben intensivierte und sie zum Leuchten brachte, als würden sie von innen heraus brennen. Die großen Pfützen auf dem Platz dampften leicht in der wiederkehrenden Wärme, ein zarter, geisterhafter Nebel stieg von ihnen auf und verschmolz mit der heller und wärmer werdenden Luft, ein letztes Aufbäumen der Kühle. Plötzlich, wie auf ein unsichtbares Kommando, platzte die Tür eines der bunten Häuser auf und eine Schar Kinder, dick eingepackt in bunte Jacken, stürmte lachend und jauchzend hinaus, Gummistiefel an den Füßen. Ihr ungekünstelter, lauter Jubel war die perfekte, unbezahlbare Melodie dieses neuen Anfangs. Sie rannten, ohne zu zögern, direkt auf die größten Wasserlachen zu und sprangen mit voller Wucht hinein, dass das Wasser in silbernen Fontänen hoch aufspritzte und ihre Hosenbeine innerhalb von Sekunden durchnässte. Ihr unbeschwertes, lautes Lachen hallte schallend von den hohen Hauswänden wider und füllte den Platz mit Leben. Ich blieb stehen und beobachtete dieses reine, unschuldige Schauspiel, diesen puren, unverfälschten Ausdruck von Lebensfreude. Der Regen, dieser Störenfried, hatte diesen Moment der absoluten Unbeschwertheit erst möglich gemacht. Ich war kein distanzierter, nachdenklicher Beobachter mehr, ich spürte ihre Freude wie eine warme Welle in meiner eigenen Brust, ein Echo der eigenen, lange vergessenen Kindheit.

Ich ging weiter auf der sonnigen Straßenseite.

Langsam, fast widerwillig, setzte ich meinen Weg fort, nun auf der sonnenbeschienenen, warmen Seite der Straße. An einer besonders großen, spiegelglatten Pfütze, die wie ein perfekter, ruhender See die gesamte prächtige Fassade des Rathauses mit seinem goldenen Rathausmann einfing, blieb ich wie angewurzelt stehen. Ich beugte mich leicht vor und betrachtete mein eigenes, wellige, sich ständig verändernde Spiegelbild darin. Es war verzerrt, verschwommen, ein impressionistisches Porträt, überwölbt von einem Stück des jetzt strahlend blauen, reinen Himmels. In diesem flüchtigen, unbeständigen Bild war ich nicht mehr nur ich selbst, die abgegrenzte Person. Ich war ein Teil dieser größeren Komposition, ein vorübergehendes Element im ewigen Spiel von Licht, Wasser und Architektur. Der Regen hatte mich nicht fortgespült oder verdrängt, er hatte mich eingeschrieben, eingraviert in die Geschichte dieses einen Tages, dieser einen Stadt. Ich richtete mich auf und mein Blick fiel wie von Geisterhand gelenkt auf einen Gullideckel am Rand der Pfütze. Darauf stand, in erhabenen, nüchternen Buchstaben: „Stadtwerke“. Ein banales, alltägliches Zeichen der Infrastruktur, doch in diesem magischen Moment wirkte es wie eine tiefe, bedeutungsvolle Bestätigung. Es erinnerte mich an die unsichtbaren Systeme unter der schönen Oberfläche, an die Kanäle und Leitungen, die das Wasser ableiteten, die den Kreislauf schlossen und am Laufen hielten. Alles war verbunden. Der Regen, die Sonne, die Stadt, die Kinder, ich. Ein Gefühl der tiefen, unauflöslichen Zugehörigkeit durchflutete mich, so intensiv, dass es mir fast den Atem raubte.

Ich erreichte mein Haus.

Schließlich, die Beine müde, aber das Herz leicht, erreichte ich mein vertrautes Haus. Die granitnen Stufen der Treppe waren schon fast trocken, nur in den ausgetretenen Vertiefungen der Stufen standen noch kleine, klare Wasserperlen, die in der Sonne glitzerten. Oben angekommen, blieb ich einen langen Moment auf dem kleinen Absatz vor meiner Wohnungstür stehen und blickte zurück auf die Straße, die nun in vollem, goldenem Spätnachmittagslicht lag und friedlich dampfte. Drinnen war es still und warm, eine fast greifbare Behaglichkeit. Die Heizung summte leise und gleichmäßig vor sich hin. Doch statt sofort einzutreten in diese Gemütlichkeit, öffnete ich das Fenster meines Wohnzimmers einen handbreit weit. Sofort, wie ein willkommener Eindringling, drang der intensive Duft von nasser Erde, von frischem, gesägtem Holz und von der klaren, kalten Luft in den warmen Raum. Es war ein letzter, lebendiger Gruß der Welt draußen, ein Hauch von Wahrheit und Veränderung. Ich ging zu meinem schweren, eichenen Schreibtisch und schlug mein schweres, ledergebundenes Notizbuch auf. Die leere, cremefarbene Seite erwartete mich mit einer fast schüchternen Hingabe. Heute würde ich nicht nur die bloße Wetterlage notieren, Regen, gefolgt von Sonne. Heute würde ich versuchen, das Unmögliche festzuhalten: den komplexen Duft des nassen Asphalts, das tiefe, wissende Funkeln in den Augen des schweigsamen Gefährten, die beruhigende, läuternde Wucht des Sturms und das reine, ansteckende Glück in den hellen Lachen der Kinder. Jeder einzelne Regentropfen war ein Impuls gewesen, ein Zeichen auf diesem Weg der Wiederbelebung. Und ich, ich war bereit, die begonnene Geschichte weiterzuerzählen, meinen Teil beizutragen. Die frische Luft strömte unaufhörlich durch den Spalt, ein stetes, leises Versprechen auf den nächsten Regen, den nächsten Spaziergang, die nächste, unerzählte Geschichte.

Die Geschichte ist nun Teil des Buches geworden.

Das Tagebuch liegt aufgeschlagen auf dem Tisch, die beschriebenen Seiten wellen sich leicht unter der last der feuchten Tinte. Draußen ist es wieder still, die tiefe, samtene Nacht ist hereingebrochen und hat die Stadt in Dunkelheit getaucht. Weit in der Ferne, hinter den Hügeln, rollt ein leiser Donner über das Land, ein sanftes, zufriedenes Grollen, wie ein letztes Aufatmen der Erde. Ich schließe das Buch behutsam, um die Erinnerung nicht zu stören, und lege meine Hand auf den kühlen, geprägten Ledereinband. Die Geschichte dieses einen Regentages ist Teil des Buches geworden, so wie der Regen selbst Teil der Erde wurde, versickert, aufgesogen, weitergetragen. Sie wird dort ruhen, bis sie eines fernen Tages, von einem zukünftigen Regentropfen geweckt, von einer ähnlichen Stimmung berührt, wieder lebendig wird. Der Kreislauf, das verstehe ich jetzt, hört niemals auf. Er atmet, langsam und stetig. Und ich atme, leise und dankbar, mit ihm.


Mit einem sonnigen Lächeln nach dem Regen verabschiedet sich
Ihr Chronist der Wetterwendungen und Lebensmomente.

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*Der geneigte Leser möge verzeihen, dass wir nicht jeden Ort beim Namen nennen, an dem sich Tropfen, Düfte und Erinnerungen begegneten. Manche Wege verlaufen im Nebel des Wandels, manche Städte tragen neue Namen, manche Spuren verschwanden mit der Zeit aus Karten und Chroniken. Diese Geschichte folgt dem Wasser, nicht den Grenzen der Phantasie.

Quellenangaben:
Inspiriert vom leise klingenden Regen auf alten Fensterscheiben.
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie: Regen
Neil Gaiman – Stardust
Shirley Jackson – Life Among the Savages
Raymond Carver – Cathedral
Peter Kurzeck – Ein Sommer, der bleibt
Meyers Konversations-Lexikon, 3. Auflage 1874–1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie: Petrichor

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Oft wenn ich bläuliche Streifen Seh über die Dächer fliehn, Sonnenschein draußen schweifen, Wolken am Himmel ziehn: Da treten mitten im Scherze Die Tränen ins Auge mir, Denn die mich lieben von Herzen Sind alle so weit von hier. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Wanderlieder - Der verliebte Reisende Gedichte 1841 www.zeno.org Ein Sonnenuntergang ohne Sonne aus einer anderen Perspektive. Cäsar ward von Rom ausgesandt, wider deutsche Lande zu fechten. Schwaben, Bayern, Sachsen bezwang er, zuletzt auch die edeln Franken, die gleich ihm von der alten Troja herstammten. Aber mit Hilfe der Deutschen besiegte Cäsar selbst den Pompejus und gewann die Alleinherrschaft. Unter seinem Neffen Augustus ward Augspurg und bald auch von Agrippa Köln gestiftet, zuvor schon waren andre Rheinstädte erstanden. In Augustus Zeiten geschah es, daß Gott vom Himmel niedersah. Da ward geboren ein König, dem die Himmel dienen, Jesus Christus, Gottes Sohn, von der heiligen Jungfrau Maria. Des erschienen Gottes Zeichen zu Rom: aus der Erde sprang lautres Öl und rann über das Land; um die Sonne stand ein Kreis, rot wie Feuer und Blut: denn zu nahen begann, woher uns allen die Gnade kam, ein neues Königreich, dem alles Weltliche weichen muß. Allein man kehrte sich weder an sein Schmeicheln noch Pochen, man konnte und wollte nicht wegschenken, was man nicht als Eigentum hatte, u. hielt es für tunlicher, lieber unglücklich als untreu zu werden. Alsbald wurden die Häuser beim Töpferofen und das Kurfürstliche Vorwerk am Niedertore nebst zugehörigen großen u. hohen Scheunen angezündet u. Binnen einer Viertelstunde stand alles in voller Glut. Feuer an verschiedenen Orten der Stadt angelegt. Wo Feuer ist, da ist auch Wind; der erhub sich sehr stark u. trieb von der Kirche übers Schloß. In Angst gesetzt zirpt er kläglich, und bei Gefahr warnt er durch ein schmetterndes Gröo Sein Gesang, den man im Freien nur während der Fortpflanzungszeit vernimmt, wird aus allen diesen Lauten zusammengesetzt und von den Kennern als der schlechteste aller Finkengesänge bezeichnet; er ist kurz, rauh, hart und unangenehm stark. […] Mehr lesen >>>


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Das Echo des

Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Jeder Regentropfen ist ein geheimer Türöffner in die Vergangenheit dieser Welt.

Jeder

Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war […]