Die Stadt zeichnet ihre
In der Stunde zwischen drei und vier Uhr morgens, wenn das gewöhnliche Leben in einen toten Schlaf gefallen ist, erwacht eine andere Stadt. Sie […] Mehr lesen
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In der Stunde zwischen drei und vier Uhr morgens, wenn das gewöhnliche Leben in einen toten Schlaf gefallen ist, erwacht eine andere Stadt. Sie […] Mehr lesen
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Mit herzlichem Dank und den besten Wünschen,
Ihr Kartograf der Kuriositäten und globetrottender Geschichtenerzähler
*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.
Quellenangaben:
Inspiriert von den düsteren Erinnerungen an einem herbstlichen Vormittag
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt mehr lesen >>>
Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann mehr lesen >>>
Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es mehr lesen >>>
Die Luft im Garten war schwer vom Duft verwelkender Rosen und einer unsagbaren Stille. Im Haus, hinter der schweren Samtgardine, die nach diesem Garten mehr lesen >>>
Die steinerne Stille des Archivs, nur durchbrochen vom leisen Rascheln vergilbten Pergaments, verbarg ein Geheimnis aus einer anderen Zeit. Ein mehr lesen >>>
Die kalte Nachtluft lag schwer über dem verlassenen Steinbruch bei Forchheim. Ein eisiger Wind fuhr durch die leeren Maschinenhallen und mehr lesen >>>
Das Königreich atmete den süßen, fauligen Atem der Angst. Er hing über den Märkten, wo das Gemurmel der Händler jetzt ein mehr lesen >>>
Ein ganz normales Haus, erfüllt von der Vorfreude auf neues Leben. Ein helles, unfertiges Kinderzimmer. Doch dann mehr lesen >>>
Die Dresdner Chorszene, ein stolzes Echo jahrhundertealter Tradition, erbebt, als ein renommierter Dirigent mehr lesen >>>
Stell dir eine Landschaft vor, in der die Morgenstille nicht von Vogelgesang, sondern von einem mehr lesen >>>
Ein alter Brief mit einem unbekannten Erbe zieht einen Mann in die Stille eines mehr lesen >>>
Dresden ist kein Ort aus Stein, sondern ein lebendiges Uhrwerk, dessen mehr lesen >>>
Die sächsischen Straßenzüge strahlen eine Schwere aus, den mehr lesen >>>
Die Elbe liegt erstarrt unter einer Decke aus schwerem mehr lesen >>>
In den gewaltigen Ausmaßen der Marienkirche zu mehr lesen >>>
In einem vergessenen Winkel der Welt, mehr lesen >>>
Die See vor der namenlosen mehr lesen >>>
Hügeldorf ist mehr lesen >>>
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In der Stunde zwischen drei und vier Uhr morgens, wenn das gewöhnliche Leben in einen toten Schlaf gefallen ist, erwacht eine andere Stadt. Sie besteht aus den Zonen, die das Licht meidet: verlassenen Industriebrachen, zugemauerten Torbögen, asphaltierten Flüssen und Höfen, die von keinem Fenster aus eingesehen werden können. Hier herrscht eine Öde, die nicht einfach nur Leere ist, sondern eine aktive, wache Präsenz. Ein Mann, gejagt von einer Schlaflosigkeit, die tiefer geht als Müdigkeit, hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Schattengeographie zu dokumentieren. Mit Bleistift und Papier zieht er aus, um das Raster der Leere zu kartieren, in der Hoffnung, der chaotischen Nacht eine Ordnung aufzuzwingen. Doch je genauer er zeichnet, desto mehr beginnt die Leere, ihn anzusehen und seine Linien zu erwidern. Seine Suche startet als methodischer Spaziergang, wird aber bald zur Besessenheit, als er auf Fehler im Gefüge der Realität stößt. Ein Verkehrsschild, das auf eine nicht existierende Anlegestelle verweist. Eine eiserne Treppe, die in eine Dunkelheit führt, die jeden Lichtstrahl verschluckt. Die Orte widersetzen sich der Logik und den amtlichen Plänen; sie existieren nur in diesem Zwischenreich der Nacht. Seine Karte füllt sich mit diesen Anomalien, und zu seinem Entsetzen und seiner Faszination beginnen sie, ein Muster zu bilden - ein sternförmiges, fremdartiges Mandala, das sich über das Stadtgebiet legt. Die Stadt hat eine verborgene Anatomie, und er hat unwissentlich ihre Adern und Nervenknoten skizziert. Doch wer oder was hat diese Anatomie erschaffen? Der Drang, das Zentrum dieses Netzes zu finden, wird unwiderstehlich. Es führt ihn in einen vergessenen Innenhof, einen Ort, an dem die Stille so absolut ist, dass sie wie eine gläserne Kuppel auf der Welt lastet. Hier versagen seine Instrumente: Kompassnadeln tanzen ziellos, GPS-Signale erlöschen. Die Wände sind übersät mit Türrahmen, die nirgendwohin führen, und aus einer dieser Schwellen dringt ein Flüstern, das einen längst vergessenen Namen ruft - seinen. Die Ohnmacht, die ihn hier schon lange umkreist hat, bietet sich nun nicht als Bedrohung, sondern als verlockende Kapitulation an. Als er flieht, wird die gesamte Stadt zum Ausdruck seines Albtraums; jede Gasse entspricht einem Strich auf seiner Karte. Der Kartograph wird zum Gezeichneten. Und als er am nächsten Morgen erwacht, trägt er den endgültigen Beweis für diese schreckliche Symbiose nicht mehr auf Papier, sondern in seinem eigenen Fleisch eingebrannt. […] Mehr lesen >>>
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte […]
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