Wo der Mond die Wahrheit
Ein kalter Abend legte sich wie ein schwerer Mantel über die alten Gassen Dresdens, und mit ihm eine unbestimmte Schwere, die sich in die Herzen der […] Mehr lesen
Mehr lesendie schönsten Webseiten
Ein kalter Abend legte sich wie ein schwerer Mantel über die alten Gassen Dresdens, und mit ihm eine unbestimmte Schwere, die sich in die Herzen der […] Mehr lesen
Mehr lesenInmitten eines undurchdringlichen Waldes, wo die alten Bäume ein Dach aus dichtem Laub formen und das Sonnenlicht kaum den Boden erreicht, liegt eine […] Mehr lesen
Mehr lesen
Ailas eilte über die Regenbogenbrücke, die den goldenen Fluss überspannte. Obwohl die Sonne richtig stand, um ein atemberaubendes Farbenspiel hervorzubringen, das der Brücke ihren Namen gab, hatte Ailas kein Auge dafür. Er war zutiefst beunruhigt. Sein Stock hallte auf dem weissen Marmor im Rhythmus seiner eiligen Schritte. Der sehende Baum hatte ihm etwas offenbart, von dem der Elbenkönig unverzüglich in Kenntnis gesetzt werden musste. Er stieg die Himmelstreppe hinauf, die zum Waldpalast führte. Vor dem Tor standen zwei Wachen mit geflügelten Helmen, die respektvoll zur Seite traten. Elnaril sass an einem langen Tisch und blickte erstaunt auf, als Ailas mit wehenden Gewändern in den Saal stürmte. Auf dem Balkon, der sich gegen die Elbenstadt Immerwald hin öffnete, sass eine Elbin und spielte Harfe.
„Bei den Göttern des Waldes, Ailas, was ist denn los?“ Elnaril blickte seinen langjährigen Berater und Freund besorgt an. „Mein König, ich bringe euch leider eine schreckliche Nachricht. Der sehende Baum welkt und liegt im Sterben. Ihr wisst, was das heisst.“ Ailas blickte Elnaril ernst an.
Der Elbenkönig stand abrupt auf. „Was hast du gesagt? Das kann nicht sein! Er wurde vor 1500 Jahren vernichtet.“
Elnaril ging zum Balkon, lehnte sich gegen eine grosse Säule und raufte sich die Haare.
„Ich fürchte, sein Geist hat sich befreien können. Ihr wisst, wie mächtig er war.“
„Was sollen wir tun?“ fragte Elnaril flüsternd.
Am Ende der Regenbogenbrücke liegt ein wunderschönes Land mit Hügeln, Tälern, blühenden Wiesen, saftigem Gras und traumhaftem Wald
Winke dir im Sternenscheine Meine Seele Frieden zu; Über alles lieb' ich Eine, Und die Eine, die bist du! Quelle: Neue Liebe Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 mehr lesen >>>
In Begleitung der Passagiere befand sich auch ein Hund, der neben seinem Herrn in den Maschen des Netzes hing. Vom Anbruch des Morgens an hatte der Ballon, den der Wind mehr lesen >>>
Denn ohne Paß wäre es mir unmöglich gewesen, eine solche Reise, wie ich nun vornahm, durch Deutschland anzustellen, wo man wohl zehnmal des Tages von einem rauhen mehr lesen >>>
Im Kupferhaus Großschönaus befindet sich heute das Deutsche Damast- und Frottiermuseum. Das Kupferhaus wurde 1807 - 1809 vom Damastfabrikanten David mehr lesen >>>
Bist du manchmal auch verstimmt, Drück dich zärtlich an mein Herze, Daß mir's fast den Atem nimmt, Streich und kneif in süßem Scherze, Wie ein mehr lesen >>>
Solange wir noch Hoffnung haben, ihn durch List frei zu bekommen, so lange soll kein Menschenleben beschädigt werden. Aber wir haben mehr lesen >>>
Die durch die Königswürde vergrößerten Geldbedürfnisse Augusts veranlaßten ihn zu mehren Veräußerungen von Landgebieten mehr lesen >>>
Diese Unterhaltungen werden oft von unglücklichen Zufällen unterbrochen, von denen man in den Annalen des Reiches mehr lesen >>>
Die sollen den Sarg forttragen Und senken ins Meer hinab, Denn solchem großen Sarge Gebührt ein großes mehr lesen >>>
Zitternd und mit blassen Lippen Ruft der Schiffer: Helf uns Gott! Dort von himmelhohen Klippen mehr lesen >>>
Das ist ganz einerlei! Verrückt oder nicht, so muß es geschehen, so ist's der Regel mehr lesen >>>
Der Morgen steigt und glüht und steigt, und frohe Herzen beben; ein Tag, und mehr lesen >>>
Gedenke, daß du Schuldner bist der Armen, die nichts haben, Und mehr lesen >>>
Wenn es beginnt zu tagen, Die Erde dampft und blinkt, Die mehr lesen >>>
Du nie versiegendes tiefes Meer, du Abgrund der mehr lesen >>>
Hoch stand ich auf dem Dach' und sah mehr lesen >>>
am Morgen erhielten wir mehr lesen >>>
Ein Taschenkrebs mehr lesen >>>
Laß mehr lesen >>>
Ein kalter Abend legte sich wie ein schwerer Mantel über die alten Gassen Dresdens, und mit ihm eine unbestimmte Schwere, die sich in die Herzen der Menschen schlich. Ein Mann, dessen Seele von einer tiefen Melancholie gezeichnet war, fand sich in diesem Zwielicht wieder, getrieben von einer Sehnsucht, die er nicht benennen konnte. Jeder seiner Schritte hallte in der feuchten Stille wider, ein einsames Echo in einem Labyrinth aus Schatten und bröckelndem Stein. Doch diese Nacht war anders. Aus der Dunkelheit löste sich eine Gestalt, gehüllt in einen undurchdringlichen Schleier, eine Präsenz, die keine Geräusche machte, nur eine unheimliche Kälte ausstrahlte. Was suchte diese schattenhafte Erscheinung in den verwinkelten Winkeln der Stadt, und warum zog sie den Mann unwiderstehlich in ihren Bann? Die Begegnung führte ihn zu einem Ort, der dem Vergessen entrissen schien: Ein verfallenes Haus, dessen Fenster wie leere Augenhöhlen in die Nacht starrten, und in seinem Hinterhof ein klaffender Schlund. Aus dieser Tiefe stieg ein Summen auf, ein Klang, der nicht von dieser Welt stammte, und die Luft verdichtete sich, erfüllt von einem unsichtbaren Gewicht. Dies war kein gewöhnliches Loch in der Erde, sondern ein atmendes Portal, ein Riss in der Realität, durch den die Echos vergangener Leidenschaften und zerbrochener Hoffnungen strömten. Uralte Sagen von einem verfluchten Glanzstück, das den Himmel berührte und doch in den Wellen versank, hallen in der Seele des Mannes zu wider. Die Bäume im Hof raunen, ihre Äste tanzten einen unheimlichen Reigen, und schemenhafte Gestalten lösten sich aus den Schatten, umkreisten ihn. Die Grenzen zwischen dem Wirklichen und dem Übernatürlichen verschwammen. Die verschleierte Hüterin des Schlundes offenbarte eine Wahrheit, die so alt war wie die Stadt selbst: Dieser Ort war ein Mahnmal für unerfüllte Leben, und der Mann trug selbst einen Fluch des Geheimnisses in sich, der ihn mit der Tiefe verband. Die Erscheinungen wurden deutlicher, die Stimmen der Vergangenheit drängten sich näher, und ein schauriges Lachen erfüllte die stürmische Nacht, Blitze zerrissen den Himmel. Was, wenn das, was er suchte, ihn nicht befreien, sondern für immer in die Schwärze ziehen würde? Und welche letzte, verzweifelte Handlung könnte den Bann brechen, der sich um ihn legte? […] Mehr lesen >>>
Inmitten eines undurchdringlichen Waldes, wo die alten Bäume ein Dach aus dichtem Laub formen und das Sonnenlicht kaum den Boden erreicht, liegt eine geheimnisvolle Spannung in der Luft. Die Feuchtigkeit ist spürbar, jede Bewegung im weichen Moos scheint ein Echo in der Stille zu hinterlassen. Jählings, wie aus dem Nichts, reißt ein ohrenbetäubender Knall die Ruhe in Stücke. Es klingt, wie eine Kanone abgefeuerte, dicht neben dem Wanderer. Doch nichts ist zu sehen, keine Rauchfahne, kein Funke, nur die Vibration in der Luft. Die Tiere des Waldes flüchten, die Vögel verstummen, und die sonst so lebendige Umgebung wirkt wie eingefroren. Der Wanderer bleibt stehen, jeder Muskel angespannt, der Atem stockt. Was könnte eine solche Kraft freisetzen? Die Frage brennt wie ein Funke im Hinterkopf. War es ein zufälliges Naturereignis, oder verbirgt sich etwas Unerklärliches hinter dem ohrenbetäubenden Krach? Der Weg führt tiefer in den Wald, vorbei an einem gigantischen Baum, dessen Rinde von seltsamen Markierungen übersät ist. Sie sehen aus wie alte Gravuren. Von längst vergessenen Bewohnern des Waldes hinterlassen? Weiter vorne liegt ein umgestürzter Baum, unter dem etwas Metallisches schimmert. Es sieht aus wie eine alte, rostige Kanonenkugel, zu groß für alles, was man sich vorstellen kann. Jede Entdeckung wirft neue Fragen auf. Was hat diesen Baum zum Sturz gebracht? Woher stammt diese Kugel, und warum liegt sie hier, fernab von menschlichen Siedlungen? Die Luft scheint schwerer zu werden, die Schatten zwischen den Bäumen scheinen sich zu bewegen. Der Wanderer ahnt, dass er am Anfang einer Geschichte steht, die ihn an die Grenzen des Erklärbaren führen wird. Und derweil sich die Dunkelheit verdichtet, bleibt die drängende Frage, ist es sicher, weiterzugehen? Inmitten eines dichten Waldes, herrscht eine unheimliche Stille. Die Luft ist schwer, Geruch von feuchtem Moos und dem Duft alter Bäume. Die Vögel sind stumm, und ein Schauder läuft über den Rücken des Wanderers. Was verbirgt sich hinter dem Schweigen? Welche Geheimnisse lauern in den Tiefen dieses Waldes? Die Antwort bleibt verborgen, und die Dunkelheit birgt weitere Rätsel. […] Mehr lesen >>>
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte […]
Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort […]
Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war […]