Wo die Flucht nach vorn
Der Horizont, den ich so sehnsüchtig überflog, war ein blassgrüner, unerträglicher Witz. Ein Flickenteppich aus Feldern, deren Ordnung mich mehr […] Mehr lesen
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Komm! Auch nur auf eine Stunde, komm herauf, versunkne Welt, aus dem düstern Säulengrunde, hier vom Abendlicht erhellt! Wölbet euch, ihr Prachtgebäude, glimm durch Lorbeer, mehr lesen >>>
Einst, als ich verzweifelnd am Ende: Maria, du Heilige! rief, da nahm ich den Dolch behende und stach mich ein bißchen zu tief. Da lachten die Geister im lustigen Chor; im mehr lesen >>>
Der Sturm rollt mit wuchtigem Rhythmus über unendliche Reihen reifer Halme, jeder Tropfen prasselt wie ein Schlag gegen Haut und Verstand. Eine eiserne Laterne wirft mehr lesen >>>
grenzt im Norden an Hannover ebenso wie an Brandenburg, im Osten an Brandenburg ebenso wie an Schlesien, im Süden an die Monarchie Sachsen sowie die mehr lesen >>>
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Da weht sich Hermes auf die reichen Auen, trifft noch Triptólemos, zuletzt vergnügt, und winkt ihm, Schiff und Segelpracht zu bauen. mehr lesen >>>
Ich hatte so viele Vorstellungen und Bittschriften über die Wiedererlangung meiner Freiheit eingesandt, daß Seine Majestät mehr lesen >>>
die Wälder wogten unter uns denn wie ein grünes Meer und am blauen Himmel oben quellten die weißen Wolken", mehr lesen >>>
Und ich seufzte auch und girrte; und wenn Liebe mich verwirrte, steckt ich meine Finger rasch in des Herren mehr lesen >>>
Oldtimerparade "Dresden mobil" 2006 am 20.August 2006 zur 800-Jahr-Feier Dresdens mit vielen alte mehr lesen >>>
Ich denk' an dich! Der Flieder Vom Garten duftet her, Die Blüten dunkeln nieder, Von mehr lesen >>>
Rotes Gold glüht in den Lüften, Spiegelt sich im nahen Teich. Dunkles Grau mehr lesen >>>
noch eins, und dann antwortete ein drittes hüben von der andern mehr lesen >>>
Und es fällt der Tau, und der Tag schläft ein . . . wir mehr lesen >>>
Ich tauchte unter und suchte möglichst auf den mehr lesen >>>
Dagegen veranlaßte sie einen Protest mehr lesen >>>
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Der Horizont, den ich so sehnsüchtig überflog, war ein blassgrüner, unerträglicher Witz. Ein Flickenteppich aus Feldern, deren Ordnung mich mehr erstickte, als dass sie mich beruhigte. Mein einziger Ausweg waren die gewobenen Seidenflügel, die mich in einen gnadenlosen Windstoß trugen, fort von all den Dingen, die mich quälten. Es war eine Flucht, die ich mir selbst als Suche nach künstlerischer Inspiration verkaufte. In Wahrheit war mein Herz ein trockener Brunnen, in dem die Hoffnung nur noch als letztes, hohles Echo nachklang. Ein Brunnen, der das Gewicht jeder einzelnen Enttäuschung, jedes Selbstbetrugs, den die brutale Helle der Realität entlarvte, in sich trug. Ich flog höher und höher, bis das Flachland zu einer vergessenen Narbe wurde. Die Luft wurde kälter, die Stille dichter, und das rhythmische Schlagen meiner Flügel war das einzige Geräusch, das meine innere Leere übertönte. Ein alter, erdiger Duft stieg auf, als die ersten, sanften Hügel auftauchten. Das pulsierende Grün der Auen lockte wie eine gefährliche Sirene, ein versprochener Frieden, den ich mir nicht gönnen durfte. Ich musste weiter, tiefer in das Unbekannte, denn ich war auf der Suche nach einer schmerzhaften Wahrheit, die meine Seele entblößen würde. Mit dem Beginn der schattigen Täler verstummte das Lied der Vögel. Die Kälte kroch in meine Knochen, und die Stille verwandelte sich in eine schwere, beängstigende Masse. Ich war nicht allein. Schatten, kaum mehr als die Abwesenheit von Licht, schwebten lautlos über den nebligen Boden. Sie starrten mich an, und ich, gelähmt von einer urtümlichen Angst, starrte zurück, bereit, in den Abgrund meiner eigenen Seele zu blicken. Doch die wahre Verführung kam in Form von Schönheit und einem betörenden Duft. Weiße, schimmernde Gewänder, die von einem Geruch nach Jasmin und verrottendem Obst umgeben waren, umhüllten mich. Ihre Augen waren wie pechschwarze Seen, die meine tiefste Verzweiflung widerspiegelten. Eine laute, panische Stimme in meinem Inneren trieb mich zur Flucht, zum Aufstieg. Ich entkam, aber die Verwirrung blieb, denn ich hatte fast mein Herz für eine Illusion der Ruhe aufgegeben. Der Aufstieg auf den Gipfel war ein qualvolles Ringen mit mir selbst. Der Berg war nicht blau, sondern grau und in Nebel gehüllt. Die Stille verschlang jeden Gedanken, bis nur noch das Rauschen meines Blutes blieb. Dann, eine Stimme aus dem Nichts, die meine verborgenste Wahrheit enthüllte. "Dein Herz tut weh," flüsterte sie, "Du bist gekommen, um es zu heilen." Was würde ich tun, wenn die Muse, die mich hierhergebracht hatte, in Wahrheit mein größter Schmerz war? […] Mehr lesen >>>
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte […]
Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort […]
Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war […]