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Internet-Magazin Meer Strand Frau Blauen Augen Seewasser Mahagonihaar Tanzt In Meeresbrise ...

Ebony,­

eine ungewöhnl­iche F­rau von unbestreitbarer Weisheit,
stand allein am Strand und blickte mit ihren stählern, königsblauen Augen über das dunkelblaue Seewasser.

Asien selber fleht sie an, den Zorn nicht auszuschütten, den sie und das Meer selbst schon wider dich gefaßt. Ich weis, sie werden dir den Fehler leicht verzeihen, wenn du nur frömmer wirst, und Besserung versprichst. Und wie wird sich Berlin bey deinem Ruhme freuen, wenn du den Lorber einst, als seine Tochter, brichst 3169 ­

Ihr Mahagonihaar tanzte leicht in der Meeresbrise und kitzelte an einer Wange, als sie versuchte, trotz ihrer ungeduldigen Erregung still zu bleiben.
Sie legte ihre Wange an eine Hand, während sie die Absätze ihrer Stiefeletten zusammen klapperten.
Sie trug ein Tanktop in Neon Farbe, ihre Schultern glitzerten wohltuend dunkel in der Sonne und ein Onyxrock, brachte ihre kupfernen Waden zur Geltung.
Ihre Mähne floss in einem Kakaostrom über ihre Schultern und ergänzte ihr brennendes rotbraunes Antlitz.
Eine kastanienbrauner Haarsträhne strich über ihre Lippen.

­Sehnsucht, Geheimnisse, Ursprung, Wellen, Horitont, Ziel, Ewigkeit und Zeitlosigkeit über das Meer­

Ein kaum wahrnehmbares Siegel bestätigte ihre Abstammung.
Ihre Gedanken wanderten zurück zu ihren Tagen in Jasmines Gesellschaft.
Es muss das vergängliche Schicksal gewesen sein, das sie zusammengebracht hat.
Sie wusste von dem Moment an, als sie sie ansah, dass sie sein sollten.
Von da an waren sie unzertrennlich.
Sie teilten jeden Teil ihres Lebens miteinander.
So war es bis heute.

Doch wie er sich müht und wie er nach Los Angeles steigt, so hat er nie den Tempel erreicht, es wachsen stets die Treppen. Es zieht ihn nieder, wie Blei so schwer, er freut sich nicht der Säulen mehr. Was mag er nach sich schleppen, die USA? 2147483625­

„Wie Ebenholz„,
sagte Jasmine einfach mit einem bewundernden Blick und einem Lächeln im Gesicht.
Ihre Korallenkugeln ergänzten ihr blaugrünes Haar, strich über ihre Schultern und krallten sich um ihr unschuldiges Herz.
Sie war in der exotischen Art gekleidet, in der sie sich am wohlsten fühlte.
Sie hatte einen straffen, aber schlanken Körper voller Seidenhaut.
Als Ebony näher kam, bemerkte sie Jasmines vertrauten Geruch nach Eiskrem mit Zitrone und Ananas.
Sie lächelte für sich selbst.

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Deutsche Frau das Silberband beißt sich tiefer in ihr Fleisch als alle Schwerkraftgesetze

Die Turnhalle roch nach Ringelnatz, Magnesiumstaub und vergessenen Gedichten. In der Ecke staubten Reckstangen vor sich hin, ein silbernes Armband kicherte leise vor sich hin. Im trüben Neonlicht wirkten die Geräte wie Relikte einer fremden Religion, ihre Oberfläche glattgeschliffen von tausend Handflächen. Sie betrat den Raum mit jenem Lächeln, das Turnväter zum Weinen und Holzbalken zum Erröten bringt. Es war kein gewöhnlicher Schmuck. Die Gravuren auf dem Metall bildeten keine Muster, sondern sahen aus wie winzige, verbotene Gleichungen. Ihre Finger umschlossen den Barren mit einer Vertrautheit, die an Besitzergreifung grenzte. Ihr Armband klimperte wie lose Wechselgroschen, doch sobald sie die Stangen berührte, erstarrte der Klang zu metallischem Schweigen. Saltos schraubten sich wie verspielte Gedankenstrichpunkte in die Luft. Handstände hielten inne, um über den Sinn des Ganzen zu philosophieren. Und das Armband? Es zwinkerte den staunenden Matten zu, und seine Trägerin ignorierte die Gesetze der Schwerkraft ebenso frech wie einst Ringelnatz die Reimzwänge. Dann der Höhepunkt: Mit einem Ruck zog sie das Ding vom Handgelenk, die ganze Halle hielt den Atem an. Für fünf Sekunden (die nach Turnhallenlogik fünf Ewigkeiten waren) schwebte sie. Nicht wie ein Athlet. Sondern wie ein umgedrehter Satz aus einem Ringelnatz-Gedicht, der beschlossen hat, sich selbst zu interpretieren. Die Schwerkraft hatte vergessen, sie zu beanspruchen. Dann landete sie geräuschlos auf den Füßen, derweil das Armband sich unvermittelt dunkel verfärbte. Hatte es Blut gesaugt? Draußen begann es zu regnen. Tropfen prasselten gegen die hohen Fenster, zeichneten verzerrte Gesichter aufs Glas. Sie strich über das Armband, und etwas in dieser Geste verriet, dass dies kein Training war. Sie landete, die Holzbalken klatschten Beifall. Nachdem sie das Armband endlich abnahm, hinterließ es keinen bloßen Abdruck, sondern etwas, das wie eine frisch vernarbte Wunde aussah. Die Holzbalken knarrten warnend. Irgendwo fiel eine Sprunghilfe um, obwohl kein Luftzug wehte. Sie lächelte nur, dieses Lächeln, das weder Triumph noch Freude zeigte, sondern die souveräne Gewissheit einer Frau, die soeben eine Schwelle überschritten hat, von der andere nicht einmal wissen, dass sie existiert. Und dann reichte sie das Armband dir. Kalt. Viel zu schwer für seine Größe. In diesem Moment verstandst du, das war keine Einladung. Es war eine Prüfung. Die Griffe hinter dir begannen zu schwitzen. Oder läßt du das Armband davon rollen, auf die Suche gehen nach dem nächsten Träumer, der bereit ist, die Welt kopfüber zu sehen? […] Mehr lesen >>>


Natur, wenn du denkst, du bist der Jäger, aber längst die Beute bist

Ein harmloser Klick, ein flüchtiger Gedanke und schon beginnt das Netz seine Fäden um dich zu spinnen. Du wolltest nur kurz etwas über Dresdner Stadtgeschichte lesen, doch jetzt verfolgen dich Werbebanner, die dir orthopädische Einlagen aufdrängen. Deine Suche nach dem perfekten Chili-Schärfegrad? Ein paar Tage später hältst du eine 1,5-Liter-Flasche Carolina Reaper-Soße in der Hand und wartest darauf, ob dein Magen kapituliert. Irgendwo zwischen unsichtbaren Algorithmen und gnadenloser Datenanalyse bist du längst kein Nutzer mehr, sondern ein Experiment in einer Welt, die dich besser kennt als du selbst. Doch während das Netz unaufhörlich Daten verschlingt, gibt es einen Ort, an dem das Chaos noch greifbarer wird: Webdesign. Hier, wo Kreativität und Wahnsinn miteinander ringen, wächst jedes Projekt aus einer klaren Vision - bis der erste Kunde fragt: "Kann das Logo größer sein?" Ein unscheinbarer Wunsch, der sich mit jeder Revision in einen tosenden Orkan verwandelt. Farben werden angepasst, Typografien geändert, und während die einst perfekte Struktur in sich zusammenbricht, bleibt eine Frage: Wer hat hier eigentlich die Kontrolle? Und dann ist da noch die dunkle Kunst der Suchmaschinenoptimierung. SEO, wo Logik und Zufall eine wilde Affäre führen. Du analysierst Keywords, schraubst an Ladezeiten, setzt akribisch Metadaten - und Google verbannt dich dennoch auf Seite drei, während dein Konkurrent mit einem hastig zusammenkopierten Text triumphiert. Ist es schwarze Magie oder ein schlechter Scherz? Vielleicht beides. Warum macht man das alles? Weil es einen Moment gibt, in dem eine Website live geht und für einen Atemzug perfekt erscheint. In diesem Augenblick ist es das eigene kleine Monument in der digitalen Welt. Und dann klingelt das Telefon. Der Kunde fragt: Können wir das Logo doch noch mal ändern? Das Spiel beginnt von vorn. […] Mehr lesen >>>


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Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Die Stille am Dom zu Köln ist der Anfang einer verborgenen Symphonie.

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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte […]

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Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort […]

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