Willkommen in Sachsen!

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Zu Ende das Lied

»Herr Ulrich singt ein hübsches Lied,
Das Liedchen von der Reue,
Und hat er zu Ende gesungen das Lied,
So singt er es wieder aufs neue.«

Quelle:
Heinrich Heine
Lieder
Romanzen
Junge Leiden - 1817-1821
Buch der Lieder
Hamburg 1827
www.zeno.org

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Englischer Garten

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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Als ich aus meiner Stammtaberne mich gestern fortgemacht, hing in die spöttisch stille Gartennacht der Mond herab gleich einer leuchtenden Papierlaterne. Mit einem Sichelschwert, krumm wie die Hülse der Luzerne, hat ungehört die Nacht unter dem Rasen einen Schnitt gemacht und läßt die Erde stürzen in die sammetschwarze Ferne; und singend hält sie in den weichen Händen dies Rund von wulstigen Schattenwänden, in dem ich wie von einer tönereichen Schale getragen viele tausend tausend Male an Leonor gedacht, in dieser braunen spöttisch stillen Gartennacht. Ein Bismarkhering hieß d`Russäuj, ein Kuß hingegen war ein Pussäuj. Nun, da wirst du denken, bei dir werde Karneval gefeiert, so viele Eßwaren werden dir in die Küche hageln. Miehmäuj, die Anrede für die Frau, p`trascht, war jemand, wenn er blau, ein Grescho (z) war ein Mann schon alt, in den Gefühlen schon ziemlich kalt. Ganz betäubt erwachte endlich Eugenia aus ihrer Zerstreuung; doch dauerte es Minuten, bis sie sich aus der wilden Umhalsung losmachen und aufrichten konnte. Sie betrat das Haus der Heidin und wurde in deren Gemach geführt und mit ihr allein gelassen. Lok`tsch`n war ein Schmiedshauer Essen- Schmizajresch teabar net v`rgess`n! D`linka Totsch, das war bekannt, in Schmiedshau als die linke Hand. Dann hüllte er sich in seinen Mantel und ging langsam hinweg, sich mehr als einmal nach dem glänzenden Bilde umschauend. Plötzlich ließ sich ein rascher Männertritt hören; Eugenia verbarg sich unwillkürlich im Schatten einer Säule und sah die hohe Gestalt des Aquilinus heranschreiten. Sie drück ihm 'nen Kuß auf, mit 'nem kleinen Zungenschlag, und nimm an. Und darum wird er sich nicht das geringste daraus machen, ob du ihn bestiehlst oder nicht. Ein paar Stunden später saß sie schon wieder strickend oder nähend in ihrem Lehnstuhl am Fenster. Ohne viel nach Form und Etikette zu fragen, nimm ihn als Bettgast für die Nacht an und schicke alle anderen mit guter Art fort. Allein zuletzt sahen sie sich genötigt, Eugenias Schlummer zu unterbrechen, da es für sie etwas Besonderes zu tun gab.

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Dunkle Tiefe, Licht der Erde

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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Was in dunklen Tiefen schlief, ruft ans Licht ein neues Werde - und die Kniee beug ich tief zur gebenedeiten Erde. - Quelle: Alte Lieder Gedichte von Clara Müller-Jahnke Berlin 1910 www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. Wie lange werden die Gottlosen im Feuer leiden? Das Gewölbe bebt. Die Erde zittert. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. Vorstoß in bislang unerreichte Tiefen der Erde Er würde einfach nicht mehr sein, und er war auch nicht mehr; wenigstens für die Stunden vor der Tagwache war er nicht mehr. Aber auch dieser Gedanke hatte nichts Schreckhaftes. Nnoch konnte er sich vorstellen, daß die Blasen, die ihn trugen, zerrinnen und er in die Tiefe stürzen könne. Er hatte die Beziehungen zur Materie abgebrnochen. Nur einem Gegner pflegt sie allmählich zu weichen: dem Wein. Bist du ein Teutscher und dich erhebet nicht mächtiges Fühlen? Bei Ebenich aber half das zweischneidige Schwert des Narkotikums wirklich. Endlich verlief sich der Schwarm, und in der Kammer wurde es still. Dann heilte Vitus den Sohn des römischen Kaisers von der Besessenheit.

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Heilige Stille im dämmernden.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die weiten Gefilde allmählich verhüllend mit bläulichem Duft, die Spitzen der Berge, der fernen, […]

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Wenn ihr eine Schlange über den.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Prügel genierten mich weiter nicht, ich war besseres gewöhnt, aber die Mühe, die wir hatten, um zu einem […]

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Roßhaar, Matratze und Glat.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ein kühnes Roßhaar erklärte den andern: Es müsse aus der Matratze wandern. Es poche auf seine […]

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Schlechter Witz.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Seit die Liebste war entfernt, Hatt ich 's Lachen ganz verlernt. Schlechten Witz riß mancher Wicht, Aber […]

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Industrie Projekte -.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Standorterweiterung - Blitzschutz - Molke - Schaltschraenke - Station - Sachsenmilch Leppersdorf; Bauherr: […]

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Wahnsinns Raub in Trümme.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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So wüthet Faust im Zimmer, des wilden Wahnsinns Raub! Schlägt sein Geräth in Trümmer, und ist für Tröstung […]

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