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Das unsichtbare Gitterwerk der Wirklichkeit offenbart sich nur dem der bereit ist den Blick vom sicheren Boden abzuwenden. In einer Welt die vor […] Mehr lesen

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Marmelstein

Ich lag und schlief, und schlief recht mild,
Verscheucht war Gram und Leid;
Da kam zu mir ein Traumgebild',
Die allerschönste Maid.

Dumpf und unerquicklich, liegen die Wege zum Heizkraftwerk Nossener Brücke und nach jedem späten Morgen folgten ungenutzte Tage, da sich nun der Frühling regte, sagte ich zu den Nachtigallen, Liebe Nachtigallen, schlaget früh, so früh, vor meinem Fenster, weckt mich aus dem vollen Schlafe, aus dem neugerührten Busen 065 ­

Sie war wie Marmelstein so bleich,
Und heimlich wunderbar;
Im Auge schwamm es perlengleich,
Gar seltsam wallt' ihr Haar.

Der den Jüngling mächtig fesselt, doch die lieberfüllten Sänger dehnten Nachts vor meinem Fenster ihre süßen Melodien, hielten wach die liebe Seele, regten zartes neues Sehnen am Heizkraftwerk Nossener Brücke 063

Quelle:
Heinrich Heine
Traumbilder
Junge Leiden - 1817-1821
Buch der Lieder
Hamburg 1827
www.zeno.org - Contumax GmbH & Co.KG

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Reisen und Erholung - Willkommen in Sachsen!

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Landkarten vom Ende der Welt und dem Anfang aller Träume Hinter dem Vorhang aus Licht und altem Staub

Das unsichtbare Gitterwerk der Wirklichkeit offenbart sich nur dem der bereit ist den Blick vom sicheren Boden abzuwenden. In einer Welt die vor lauter Gewissheiten das Staunen verlernt hat existiert ein Raum zwischen den Zeilen der Geschichte in dem der Wind nach jahrtausendealtem Pergament und dem Metall kalter Sterne schmeckt. Hier am äußersten Saum der bekannten Pfade wo die Schatten länger werden und die Zeit wie zähes Harz an den Stundengläsern klebt wartet ein Geheimnis auf seine Entdeckung. Es ist die Stille vor dem ersten Atemzug einer neuen Schöpfung die Atmosphäre geschwängert von der Elektrizität einer Wahrheit die jenseits aller Vernunft liegt. Inmitten dieses ockerfarbenen Ödlands beginnt eine Suche die weit über das bloße Vermessen von Landstrichen hinausgeht. Ein Mann dessen Leben bisher aus den Grenzen vertrauter Atlanten bestand gerät in den Sog eines Objekts das keine Geografie duldet sondern sie erschafft. Es ist ein Spiel aus Licht und Materie bei dem Glasblätter an den Bäumen klingen wie zerbrechende Träume und Flüsse ihre eigene Strömung verleugnen um die Wolken zu speisen. Jede Etappe dieser Reise fordert einen Tribut der tiefer geht als körperliche Erschöpfung. Wer ist bereit eine geliebte Erinnerung als Münze für den nächsten Schritt zu opfern. Die Reise führt durch verzerrte Landschaften in denen die Architektur selbst zum Feind der Logik wird. Monumentale Ruinen ragen wie steinerne Anklagen gegen den Himmel während schwebende Inseln die Last uralter Götter tragen. In den prunkvollen Hallen der Vergangenheit drehen sich lautlose Tänzer deren Gesichter aus poliertem Silber die eigene Verwirrung spiegeln. Hier im Labyrinth der Eitelkeit verschwimmen die Grenzen zwischen Beobachter und Schöpfer. Was geschieht wenn das Instrument der Orientierung plötzlich beginnt den Puls des Suchenden zu übernehmen und die Welt nach seinem Bilde formt. Der Weg endet an einem Ort der keine Mauern kennt und nur aus der Reinheit des absoluten Lichts besteht. Dort wo die sechs Reiche zu winzigen Farbtupfern auf einer unendlichen Leinwand schrumpfen wartet die letzte Prüfung. Es ist der Moment in dem die Macht über die Realität nur noch einen einzigen Federstrich entfernt scheint. Doch die größte Entdeckung ist nicht der Ort selbst sondern die Erkenntnis wer die Linien der Bestimmung tatsächlich gezeichnet hat. Als die Hand den Altar berührt erzittert das Gefüge der sieben Welten. Wird die Neugier den Architekten vernichten oder bleibt am Ende nur das Schweigen eines Mannes der die Unendlichkeit in seiner Tasche trägt. Jenseits aller bekannten Horizonte. […] Mehr lesen >>>


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