Wer durch das Dunkel
Die Luft in Dresden trägt Worte, die keiner mehr sagt und in den Schatten bewegt sich etwas, das keinen Namen trägt. Dresdener Nächte beginnen […] Mehr lesen
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Die Luft in Dresden trägt Worte, die keiner mehr sagt und in den Schatten bewegt sich etwas, das keinen Namen trägt. Dresdener Nächte beginnen […] Mehr lesen
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Das war schlecht, denn wenn der Wind böig war konnte man die Flugbahn schlecht einschätzen.
Doch mutig zielte er und wartete die nächste Böe ab. Sofort schoss er und traf zielsicher sein Ziel.
Bertard klatschte in die Hände und sagte: "Ich hätte es sicher auch nicht besser machen können! Gut, zieh ihn wieder zurück und versuch es noch einmal, aber diesmal im Galopp!"
Also zog er den Pfeil zurück und zielt erneut. Was aber viel schwerer war denn die Bewegungen des Pferdes brachten ihn sehr ins schwanken und er wäre fast aus dem Sattel gestürzt.
Dann hatte er sein Ziel gefunden und schoss. Mit konzentriertem Blick verfolgte sein Meister den Schuss und grinste dann und sagte:"Na endlich schießt du mal daneben. Ich hätte schon gedacht, dass ich dir gar nichts mehr lernen kann."
Merian war erleichtert, dass ihn Bertard nicht tadelte.
Er versuchte es noch ungefähr 10 Mal bis er keine Lust mehr hatte. Er hatte den Baum kein einziges Mal getroffen.
Doch Bertard meinte aufmunternd er habe große Fortschritte gemacht und sie würden üben bis er aus dem schnellsten Galopp, Ziele die so weit entfernt waren, dass man sie gerade noch sehen konnte treffen würde.
Das machte ihm neuen Mut und er übte fleißig weiter, bis er zum Mittag hin auch schon nahe Bäume aus dem Galopp traf.
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Die Luft in Dresden trägt Worte, die keiner mehr sagt und in den Schatten bewegt sich etwas, das keinen Namen trägt. Dresdener Nächte beginnen nicht mit Dunkelheit, sondern mit einem mystischem Flirren. Eine Stadt zwischen Elbe und Erinnerung, in der selbst das Licht manchmal müde wird. Hier wandelt jemand durch Straßen, die ihn kennen, ohne ihn zu berühren. Die Luft ist schwer von Geräuschen, die nicht ihre Quelle finden, und Stille ist kein Zustand, sondern eine Sprache. In dieser Welt taucht etwas auf, das weder lebt noch stirbt - ein Echo, das sich bewegt, als hätte es ein Ziel, das nur es allein kennt. Es lässt sich nicht fassen, aber es lässt sich spüren. Die Orte dieser Geschichte sind keine Kulisse, sie atmen, lauschen, erinnern. Ein Rosengarten, in dem die Blüten süßer duften, wenn niemand hinsieht. Ein Palais, hinter dem Wasser nicht reflektiert, sondern verschluckt. Ein Ufer, an dem Steine im Fluss liegen, die nachts glühen. Jeder Ort trägt eine Spur, jedes Bild birgt ein Rätsel. Wer hier sucht, findet selten das, was er verloren hat - aber immer etwas, das er nicht vergessen kann. Es gibt Begegnungen, die keinen Namen brauchen, und Berührungen, die stattfinden, ohne dass Haut die Haut trifft. Etwas zieht durch diese Seiten, weckt Sehnsucht nach Dingen, die niemals waren, und lässt Abschiede zurück, für die es kein Wiedersehen gab. Die Zeit ist hier kein Lineal, sondern ein Kreis, der sich manchmal lockert. Es regnet nicht, um zu löschen, sondern um etwas zum Vorschein zu bringen. Manchmal bleibt ein Kiesel am Wegrand liegen. Nicht zufällig. Er wartet. Auf jemanden. Oder auf etwas. Und wer ihn sieht, spürt: Dies ist kein Stein. Es ist ein Versprechen. Oder ein Abschied. Vielleicht beides zugleich. Wer diesen Text liest, sollte wissen, am Ende steht keine Antwort. Nur eine neue Frage, die noch tiefer führt. […] Mehr lesen >>>
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