Das unsichtbare Siegel
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Internet-Magazin Pfeil Bogen Baum Wort Duell Gegen Menschen ...
Merian schaute betreten zu Boden und schlug sich im Geist gegen den Hinterkopf. Warum hatte er sich gegen diese Unterstellung nicht gewehrt? Er hatte sonst eigentlich jedes Wortduell gegen andere Menschen des Dorfes gewonnen und er zählte immer zu den wortgewandteren des Dorfes.
Er nahm sich vor das nächste Mal besser auf solche möglichen Tests zu achten und zu zeigen was er kann.
Sie ritten schweigend weiter und machten zwei Stunden später grundlos wieder halt.
"Warum machen wir, denn schon wieder halt.?" fragte er.
"Weil ich hier deine erste Lektion starten will da du es ja nicht mehr erwarten konntest."
Merian freute sich und fragte sich was es seine würde.
"Das erste Thema ist das Jagen. Ich weiß, dass du denkst, dass Jagen nicht sehr wichtig für deine Ausbildung ist aber alles baut auf den Grundlagen auf." meinte Bertard weise.
Merian dachte sich, dass es ja nicht schaden konnte.
"Gut wir beginnen mit dem Bogenschießen.
Dort hinten steht ein Baum. Versuche den zweiten Ast von unten zu treffen!"
Das war für Merian leicht, denn er war ein guter Schütze."
Das Ziel war weit entfernt aber nicht sehr hoch liegend. Also nahm er den Bogen und einen Pfeil in die Hand und spannte ihn.
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Ein verlockendes Online-Angebot, das zu perfekt erscheint, um zufällig zu sein. Ein Flughafen, der nicht nach Abenteuer, sondern nach Desinfektion und müdem Kaffee riecht. Ein erster Stempel in den Pass, der sich nicht wie eine Erlaubnis, sondern wie ein unumstößliches Siegel anfühlt. So beginnt eine Reise, die keine gewöhnliche ist. Sie führt durch fünf Städte in sieben Tagen, angetrieben von einem Algorithmus der Sehnsucht, der die digitalen Spuren seiner Nutzer besser kennt als diese sich selbst. In einem schmalen Café, versteckt in einer von Nieselregen gehüllten Gasse, serviert eine ältere Bedienung mit faltenumspielten Augen nicht nur Kaffee und Croissant, sondern das erste von vielen Rätseln. Das Gebäck sieht den Gast an, als kenne es seine geheimsten Gedanken, die Heimat, die er zurückließ, die Sehnsüchte, die er nie aussprach. Die Reise wird zu einer Pendelbewegung zwischen Realität und Erinnerung, zwischen den sieben Hügeln der Gegenwart und den flachen Küsten der Vergangenheit. Jeder Sinneseindruck, jeder Geruch von nassem Stein oder frischem Brot, scheint ein vorherbestimmter Code in einem größeren Geflecht zu sein. In der überfüllten Hotellobby wird eine monumentale Torte zur Bühne einer stillen Rebellion, einem Akt des puren, triebhaften Nehmens, der alles verändert. Doch die wahre Grenze wird nicht an einem Kontrollpunkt überschritten, sondern irgendwo zwischen zwei tiefschwarzen Tunneln, wenn der Zug gen Süden rast. Es ist eine unsichtbare Linie, die nicht auf Karten verzeichnet ist, eine Schwelle in der eigenen Seele. Etwas Altes, Beklemmendes bleibt zurück. Etwas Neues, Unbenanntes nimmt Platz. Was wartet jenseits dieser Grenze? Und warum fühlt sich dieses fremde Netzwerk aus Gleisen, Gerüchen und Gesichtern plötzlich vertrauter an als die eigene Heimat? Die Antwort liegt vielleicht in einem einfachen Brötchen am letzten Morgen, das mehr ist als es scheint - ein Anker in einem Meer aus Mysterien, der letzte Schlüssel zu einem Geheimnis, das erst beginnt, sich zu offenbaren, wenn die Reise längst vorüber ist. […] Mehr lesen >>>
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