Sie zeichnen mit Tinte
Ein abgelegenes Atelier, dessen Tür kein Schloss, sondern ein Symbol trägt. Wände, die sich anfühlen wie Haut. Stille, die nicht leer ist, sondern […] Mehr lesen
Mehr lesendie schönsten Webseiten
Ein abgelegenes Atelier, dessen Tür kein Schloss, sondern ein Symbol trägt. Wände, die sich anfühlen wie Haut. Stille, die nicht leer ist, sondern […] Mehr lesen
Mehr lesen
Internet-Magazin Monitor Mond Deutschland Mund Schlauch Sauerstoff ...
Mit leisem Schritt ging er auf das Bett zu, indem eine dünne Gestalt lag, bedeckt mit einem Laken.
Viel konnte er nicht erkennen.
Geschlossene Augen.
Im Mund ein Schlauch, der zu einem in der Wand befestigten Sauerstoffanschluß führte.
An den Armen Schläuche, aus denen in regelmäßigen Abständen eine Flüßigkeit in die Vene tropfte.
Auf einem Bildschirm leuchtete im Pulsrhytmus eine Sinuskurve auf, die auch sogleich mit einem grellen Ton ins Nichts verschwand.
Aber das monotone Wiederkehren des Signals sagte, daß das Gehirn noch lebte.
Andreas starrte auf das junge Gesicht, ohne sich in Einzelheiten zu verlieren.
Ein unbeschreibliches Mitleid mit diesem jungen Menschen überflutete seinen Brustraum, füllte ihn aus und plötzlich spürte er, so wie heute morgen, diese Wärme in sich hochsteigen.
Er stöhnte leise auf.
"Oh, Herr, warum?
Warum so?"
Er senkte den Kopf, faltete die Hände und sprach langsam das Abendgebet.
weiterlesen =>
Es ist Ihre Rakete zum Mond, denken die Anwesenden? Bevor Sie in Ihre Rakete zum Mond steigen, denken Sie daran, die wirklich wichtigen Dinge einzupacken. Wie auch immer, es ist cool mehr lesen >>>
Die Stadt liegt in Staub und Schweigen. Die Sonne brennt, die Luft ist trocken, und niemand erinnert sich mehr an den Klang von Regen. Doch in den Ruinen eines alten mehr lesen >>>
Lebt wohl! Mein Diener ruft mir! Er geht hinab zum Ross, Das, als er's kaum bestiegen, mit ihm die Luft durchschoss; Weit fort und immer weiter, sich selber zu mehr lesen >>>
Die Sonne lustig scheinet Weit über das Revier, Ich bin so froh verweinet Und singe still in mir. Vom Berge geht's hinunter, Das Posthorn schallt im Grund, mehr lesen >>>
Durchs Stoppelfeld auf Nebelstreifen weht traurig kalt Novemberwind, dort wankt am Wald mit Reisighäufen Ein armes Weib und führt ihr Kind. Dort mehr lesen >>>
Ein Spaziergang durch Dresden-Pieschen ist eine windige Angelegenheit. Das verfallene Sachsenbad an der Wurzener Straße ist ein mehr lesen >>>
noch tiefer, so ist's recht, nun kann er dich nicht sehen. Daß du dich nicht verrätst, hörst du? ich will ihn einmal mehr lesen >>>
Hinauf zu dir will ich nur immer denken, hinauf zu dir, der ewig mein gedenkt. Zu dir, will meinen Flügelschlag ich mehr lesen >>>
Lagerstätte herzurichten, um durch Nahrung und Schlaf die verlorenen Kräfte zu ersetzen. Die zweite Etage mehr lesen >>>
Entdecken Sie den intelligenten Weg, in schwierigem Umfeld Gewinne zu erzielen. Wird der Kurs mehr lesen >>>
Nur um deine Stirne spinnt sich kein Traum von Lenz und Wonne; deine Wangen, blasses mehr lesen >>>
Diese Behauptung brachte unter meinen Zuhörern eine ganz bedeutende mehr lesen >>>
Der Traumgott bracht mich in ein Riesenschloß, Wo schwüler mehr lesen >>>
Ich wandle gern durch ödes Feld bei abendkaltem Brausen. mehr lesen >>>
Das ist ganz natürlich, erklärte der Doctor. mehr lesen >>>
Doch das Ufer ist kein Inselland, wo mehr lesen >>>
Friedrich August hielt treu mehr lesen >>>
Ruh weit genug an mehr lesen >>>
Es geht mehr lesen >>>
Ein abgelegenes Atelier, dessen Tür kein Schloss, sondern ein Symbol trägt. Wände, die sich anfühlen wie Haut. Stille, die nicht leer ist, sondern atmet. Die Geschichte beginnt an einem Ort, den es nicht geben dürfte, und führt in eine Schule, die kein Wissen, sondern Opfer verlangt. Dort wird nichts gelehrt, nur genommen. Die Linien, die hier entstehen, folgen keiner Ästhetik - sie krümmen sich aus dem Innersten des Zeichnenden, gefüttert von etwas, das kein Gesicht hat, aber sieht. Jeder Strich auf dem Papier wirkt harmlos. Doch das Papier wehrt sich nicht. Es speichert. Es erinnert. Die Schüler dieser Schule kommen mit leeren Händen und verlassen sie mit leeren Augen. Was sie verlieren, bleibt ungesagt. Doch ihre Werke - oft zerrissen, übermalt, verbrannt - sind voller Spuren von etwas, das sie nie benennen konnten. Was passiert, wenn eine Zeichnung nicht nur etwas darstellt, sondern etwas aufweckt? Wer oder was flüstert nachts durch die Risse im Mauerwerk, wenn selbst der Wind nicht mehr weht? Und wer hat das Symbol auf die Tür gemalt, das sich unter dem Licht verändert? Es gibt keine Prüfungen in dieser Schule. Nur Spiegel. Und nicht alle, die hineinschauen, sehen noch sich selbst. Ist es die Suche nach Perfektion, die sie alle antreibt? Oder suchen sie etwas Tieferes - etwas, das nicht sichtbar, aber spürbar ist? Die Grenze zwischen Kunst und Wahnsinn wird hier nicht überschritten. Sie ist der Boden, auf dem sie gehen. Wenn du dich fragst, warum niemand mehr über diese Schule spricht, dann liegt die Antwort vielleicht in den Zeichnungen, die nie fertig wurden. Oder in jenen wenigen, die verschwunden sind, obwohl sie nie weggingen. Doch jemand hat erneut die Feder aufgenommen. […] Mehr lesen >>>
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte […]
Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort […]
Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war […]