Sie zeichnen mit Tinte
Ein abgelegenes Atelier, dessen Tür kein Schloss, sondern ein Symbol trägt. Wände, die sich anfühlen wie Haut. Stille, die nicht leer ist, sondern […] Mehr lesen
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Ein abgelegenes Atelier, dessen Tür kein Schloss, sondern ein Symbol trägt. Wände, die sich anfühlen wie Haut. Stille, die nicht leer ist, sondern […] Mehr lesen
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Internet-Magazin Tisch Mittag Marktplatz Marmorboden Jugendliebe ...
Es war Mittagszeit.
Langsam überquerte er den Marktplatz.
Es war jetzt die Zeit, um sich mit Oliver am Eßtisch zu treffen.
Nein, er hatte kein Verlangen danach.
Er sehnte sich nach dem Altar.
Er wollte die Kühle des Gottesraumes auf seine Haut spüren und den leichten Widerhall seiner Schritte auf dem alten Marmorboden hören.
Spüre auf der Haut die Kühle des Heiligtums und das leichte Echo der Stufen auf dem alten Marmorboden. Dann müssen Sie bis zur Dämmerung am Altar warten, um die Seele der Kirche zu finden. Oder Sie mögen die Höhe. Oder den Berg. Dieser Ort mit Kirche sieht aus wie eine schöne, ruhige Berg- oder Talszene, mit nur ein paar Straßenlaternen zwischen der Kirche und dem malerischen kleinen Stadthaus und einem Restaurant nur ein paar Blocks entfernt. Ich liebe diese Abgeschiedenheit der Umgebung.
Licht am Altar
und sah dann den Ingenieur sprachlos, aber mit vielsagendem Blicke an. Wenn Cyrus Smith für ihn nicht geradezu ein Gott war, so erschien er ihm doch sicher mehr als ein gewöhnlicher mehr lesen >>>
Papier! wie hör ich dich schreien, Da alles die Federn schwenkt In langen, emsigen Reihen – So wird der Staat nun gelenkt. Mein Fenster am Pulte steht offen, Der Sonnenschein mehr lesen >>>
in den Hof hinab. Die Thüre des letzteren war verschlossen; wir befanden uns also allein und gingen in den Garten, in welchem einst die schöne Esma Khan geduftet mehr lesen >>>
Diese hat geheißen die Frauen-Gasse; wie ich dann sehr viel alte und junge alldort hab angetroffen: eine hat engelländisch geredet, und hab ich mir mehr lesen >>>
Du nix machen fest Floß un dann kommen Wasser - brr - un reißen Floß los un Floß schießen immerfort, immerfort un lassen Huck un Boot hinten mehr lesen >>>
Nein, mein wackerer Freund, es ist sogar gewiß. Die englische Regierung hat mir ein Transportschiff zur Verfügung gestellt, und es ist mehr lesen >>>
Häuser, großen Bienenkörben ähnlich, standen im Schutze starrender Palissaden, und die wilden Abhänge der Hügel mehr lesen >>>
Das Reifchen wird nun bald verbessert, Mit Steinen bunt besetzt, Sein Wert gar bald vergrößert, Als höchstes Gut mehr lesen >>>
Darauf wurden bis zum 20. die Barrikaden entfernt und die Ruhe kehrte äußerlich zurück. Inzwischen war mehr lesen >>>
Ich sah das Weib, wie tiefer Sehnsucht voll es auf den dürren dornenbewehrten Aeckern nach mehr lesen >>>
Lindes Rauschen in den Wipfeln, Vöglein, die ihr fernab fliegt, Bronnen von den mehr lesen >>>
Wie kann es aber möglich seyn von der Strandtreppe am Südstrand mit vier mehr lesen >>>
Auf der rechten Elbseite gehört ein Teil des Fläming im Norden mehr lesen >>>
In sonniger Ferne flog der Traum Von einem Himmel auf mehr lesen >>>
Nach Durchschreitung dieses Gehölzes mehr lesen >>>
Am Geburtstage meines Freundes mehr lesen >>>
Selige Kinderzeit! Aus der mehr lesen >>>
Ach, wenn ich nur mehr lesen >>>
Außer mehr lesen >>>
Ein abgelegenes Atelier, dessen Tür kein Schloss, sondern ein Symbol trägt. Wände, die sich anfühlen wie Haut. Stille, die nicht leer ist, sondern atmet. Die Geschichte beginnt an einem Ort, den es nicht geben dürfte, und führt in eine Schule, die kein Wissen, sondern Opfer verlangt. Dort wird nichts gelehrt, nur genommen. Die Linien, die hier entstehen, folgen keiner Ästhetik - sie krümmen sich aus dem Innersten des Zeichnenden, gefüttert von etwas, das kein Gesicht hat, aber sieht. Jeder Strich auf dem Papier wirkt harmlos. Doch das Papier wehrt sich nicht. Es speichert. Es erinnert. Die Schüler dieser Schule kommen mit leeren Händen und verlassen sie mit leeren Augen. Was sie verlieren, bleibt ungesagt. Doch ihre Werke - oft zerrissen, übermalt, verbrannt - sind voller Spuren von etwas, das sie nie benennen konnten. Was passiert, wenn eine Zeichnung nicht nur etwas darstellt, sondern etwas aufweckt? Wer oder was flüstert nachts durch die Risse im Mauerwerk, wenn selbst der Wind nicht mehr weht? Und wer hat das Symbol auf die Tür gemalt, das sich unter dem Licht verändert? Es gibt keine Prüfungen in dieser Schule. Nur Spiegel. Und nicht alle, die hineinschauen, sehen noch sich selbst. Ist es die Suche nach Perfektion, die sie alle antreibt? Oder suchen sie etwas Tieferes - etwas, das nicht sichtbar, aber spürbar ist? Die Grenze zwischen Kunst und Wahnsinn wird hier nicht überschritten. Sie ist der Boden, auf dem sie gehen. Wenn du dich fragst, warum niemand mehr über diese Schule spricht, dann liegt die Antwort vielleicht in den Zeichnungen, die nie fertig wurden. Oder in jenen wenigen, die verschwunden sind, obwohl sie nie weggingen. Doch jemand hat erneut die Feder aufgenommen. […] Mehr lesen >>>
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte […]
Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort […]
Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war […]