Diskretem Orte wie diese
Die Glocke läutet, doch es ist kein gewöhnlicher Schulgong - es klingt wie das Lachen eines vergessenen Gottes. Die Flure dieser Schule sind nicht […] Mehr lesen
Mehr lesendie schönsten Webseiten
Die Glocke läutet, doch es ist kein gewöhnlicher Schulgong - es klingt wie das Lachen eines vergessenen Gottes. Die Flure dieser Schule sind nicht […] Mehr lesen
Mehr lesen
Internet-Magazin Hecke Wiese Deutschland Tablett Tisch Himmel ...
Energisch stellte sie das Tablett ab und wandte sich Vater zu.
"Findet ja alles nur auf der Wiese statt. Ist ja überhaupt nicht dramatisch." Sie ließ ihre Blicke schweifen bis zur Buchsbaumhecke und wandte sich Vater zu.
"Ich glaube, du solltest sie etwas kürzer schneiden, damit sie einfach dichter werden."
Vater warf einen Blick über die Bäumchen, die in einer Reihe standen.
Letztes Jahr waren noch Zwischenräume sichtbar.
Aber jetzt bildeten sie eine dichte Hecke.
"Ich glaube, sie wollen dir etwas sagen, Mutter."
Er legte ruhig sein Buch auf den Tisch.
"Sie wollen dir sagen, das du sie nur einfach in Ruhe wachsen lassen sollst.
So wie sie es wollen.
Sie streben wirklich dem Himmel zu, laß es gut sein."
Andreas ließ sein Buch sinken.
Nachdenklich schaute es seinen Vater an.
"Warum will Mutter immer alles zurecht geschnitten haben?
Die Bäumchen stehen doch schon parat."
"Sie mag es einfach nicht, wenn irgend etwas aus der Reihe tanzt.
Sie hat eben ihre Prinzipien".
Mit dem Hause Schwarzburg hatten sich schon 1697 Streitigkeiten wegen der Landeshoheit über Arnstadt erhoben, welche erst 1731 ausgeglichen wurden, so daß Weimar die Lehnsherrlichkeit mehr lesen >>>
Wer hätte je gedacht, daß die alte Mähre das leisten könne. Die hab' ich tüchtig unterschätzt. Was? die geb' ich nun nicht für hundert Dollars her und vorher hab ich mehr lesen >>>
zuerst den schlimmsten Fall in's Auge zu fassen, dann kann jeder Zufall unsere Lage nur noch verbessern. Woran wir sind, können wir vor Besteigung jenes Berges mehr lesen >>>
Freund! auf, genieße das Leben, Jetzt, da der Lenz dir noch blüht! Da noch mit feurigem Streben Blut dir die Adern durchglüht. Fort mit den grämlichen mehr lesen >>>
Das Samenstreuen ist eine uralte Praktik, die in vielen Ländern der Welt noch heute praktiziert wird. In Japan, den USA, Indien, Kroatien, mehr lesen >>>
Als Anwendungsbeispiel kann das Kind den Buchstaben mit den Fingern nachfühlen und kann beim Verlassen der rauhen Filzfläche dies mehr lesen >>>
Ist das ein Ostern! - Schnee und Eis hielt noch die Erde fest umfangen; frostschauernd sind am Weidenreis die Palmenkätzchen mehr lesen >>>
Heil'ger Kampf nach langem Säumen, Wenn süßschauernd an das Licht Lieb in dunkle Klagen bricht! Aus der Schmerzen mehr lesen >>>
Er hat den Sohnemann des Scheik wahrhaftig befreit? Anhand Bluff oder Gewalt? Vermittels Gaunerei. So ist mehr lesen >>>
Nachdem der Herzog Georg aus Gesundheitsrücksichten bereits unter dem 28. Mai die Leitung der mehr lesen >>>
sagte der Doctor, das Besteck auf der Karte machend; und weniger als fünf Meilen von mehr lesen >>>
Motto: Glaub nie, was in den Büchern steht. Selbst sei dir Weiser, selbst mehr lesen >>>
Hör ich das Liedchen klingen, Das einst die Liebste sang, So will mehr lesen >>>
Doch solche Schätze kennt nicht, wer wild durchs Leben mehr lesen >>>
ob er nun wohl transportfähig sei, erhob sich mehr lesen >>>
Dies war im Sommer 1841. Das Leben mehr lesen >>>
Aus schwarzem Sarge starrt, mehr lesen >>>
Vor Jahren, als mehr lesen >>>
Der mehr lesen >>>
Die Glocke läutet, doch es ist kein gewöhnlicher Schulgong - es klingt wie das Lachen eines vergessenen Gottes. Die Flure dieser Schule sind nicht aus Stein, sondern aus erstarrter Zeit. Hier hängt der Geruch von Angst und altem Papier in der Luft, vermischt mit dem süßlichen Duft zerbröckelnder Kreide. Die Schüler bewegen sich wie Schatten, ihre Augen leer, während sie winzige, schillernde Wissensstückchen in blechernen Schatullen horten. Doch etwas ist zutiefst falsch: Je mehr Stückchen sie sammeln, desto schneller zerrinnt die Zeit zwischen ihren Fingern. Die Lehrer beobachten das Spektakel von einer erhöhten Bühne aus, ihre Gesichter zu starren Masken erstarrt. "Lasst die Lektion beginnen", flüstern sie - doch ihre Worte sind keine Anleitung zum Lernen, sondern ein Urteil. Minuten schrumpfen zu Sekunden, Stunden zu flüchtigen Augenblicken. Die Uhren an den Wänden drehen sich wie besessen, während die Schüler verzweifelt versuchen, die fliehende Zeit mit bloßen Händen zu greifen. Dann, ohne Vorwarnung, erstarrt die Welt. Die Luft wird dick wie Sirup. Kein Atem, kein Herzschlag, nicht einmal das Rascheln eines Blatt Papiers. In dieser erstickenden Stille fällt etwas zu Boden - ein kleines, unscheinbares Stück Seife. Es duftet nach Zitrone und etwas, das niemand mehr kennt: nach Freiheit. Plötzlich beginnt die Seife zu schäumen. Winzige Blasen steigen auf, jede eine perfekte Kugel, in der sich das Licht bricht. Eine Blase platzt gegen die Wange eines Schülers - und zum ersten Mal seit Jahren blinzelt er. Verwirrt. Lebendig. Irgendwo im Gebäude beginnt eine Tür zu knarren. Die Blasen vermehren sich jetzt, tanzen durch die erstarrten Klassenzimmer, hinterlassen feuchte Spuren auf staubigen Tischen. Wo sie platzen, bleiben Worte zurück: "Denkt", "Fragt", "Wagt". Die Lehrer versuchen, sie wegzuwischen, doch die Buchstaben brennen sich in ihre Handflächen. Dann hört man es, ein leises, kratziges Geräusch. Irgendjemand hat angefangen, an der Wand zu schreiben. Mit einem Stück Seife. […] Mehr lesen >>>
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte […]
Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort […]
Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war […]