Bomben in der Elbe,
Der Nebel kriecht über die Elbe, als die August der Starke langsam unter den geborstenen Bögen der Carolabrücke hindurchgleitet. Ihre […] Mehr lesen
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Der Nebel kriecht über die Elbe, als die August der Starke langsam unter den geborstenen Bögen der Carolabrücke hindurchgleitet. Ihre […] Mehr lesen
Mehr lesenDie Welt, wie wir sie kannten, ist nur noch ein Echo. Wo einst blühende Länder lagen, erstreckt sich nun ein endloses, graues Meer aus Nebel. Die […] Mehr lesen
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"Das nächste was du in der folgenden Tagen tun wirst, ist, dein Opfer beobachten. Dieser Teil wird dich bis in den frühen Abend beanspruchen." sagte Bertard und riss Merian aus seinen Gedanken.
"Du musst wissen wo er jeden Tag hingeht wann das passiert und auch wann er wieder nach Hause kommt. Dort musst du dir ein geeignetes Nachbarhaus mit Blickfeld auf das deines Opfers suchen. Damit du eine gute Position
zum Schuss findest. Wenn du fragen hast, ich bin immer für dich da!"
Merian schaute nur zu und nickte. Er war fest entschlossen sich alles genauestens einzuprägen und seinen Meister nicht zu enttäuschen. Dann kam ihm eine Frage in den Sinn und er stellte sie:"Und was werdet ihr tun während ich schufte?"
"Ach, Merian du brauchst nicht zu glauben, dass ich untätig in diesem dreckigem Gasthaus sitzen bleibe.“
So jagt mit seinem kurzen Tag Der Mensch auch bunten Schatten nach, Im Sturm und Schnee, im Saus und Braus, Ihm läuft das süße Leben aus Ins letzte enge Haus. So spiegelst du vor meinem Blick Mein eignes wechselndes Geschick: In deiner Tiefe, deiner Höh' Ich meine Flut und Ebbe seh', Du Flut in stiller See.
Die Geschichte von Räuber Lips Tulian ist ein dramatisches Abenteuer. Er und seine schwarze Garde durchstreiften das sächsische Land und raubten Kirchen und reiche Bürger aus. Eines mehr lesen >>>
Das so empfindliche Bestreben eines Luftschiffes nach der Gleichgewichtslage ist bekannt, ebenso wie die Erfahrung, daß man nur den leichtesten Gegenstand auszuwerfen braucht, mehr lesen >>>
In einem Herbst, der die sächsische Landschaft wie ein vergilbtes Pergament umhüllt, beginnt eine Geschichte, deren erster Atemzug zwischen kalten Burgmauern und mehr lesen >>>
Den vor einer Stunde niedergegangene Regen erstaunte ihn, denn der Tag hatte mit strahlendem Sonnenschein begonnen. Die Luft war in der Frühe klar und mild mehr lesen >>>
daß er ihr den Hals zerkratze; dann machte er ihr die Augen größer, damit er herausgucken könne. Ihr Mund ist rot und auch ihr Gesicht, und mehr lesen >>>
Unter Oliven und Pinien, wie leuchtet das Meer so nah! In starken, reinen Linien grüßt Cap Ferrat. Die marmornen Villen funkeln rot auf mehr lesen >>>
Manches Lied von meinem Lieben, Das hervordrang ungehemmt, Eh' ich's ganz noch aufgeschrieben, War's von Tränen weggeschwemmt. mehr lesen >>>
Dree Adeboors hebbt upt Nest stahn. De een keek darin un de anner keek darin un de dritte keek mit und dacht in sin mehr lesen >>>
Hoch oben jagten die Wolken mit außerordentlicher Schnelligkeit dahin. Die Wanderer befanden sich jetzt mehr lesen >>>
daß niemand im Freien war, darum flog ich auch geradenwegs durch die Hauptstraße. Als ich mehr lesen >>>
Ausgemergelt, mittels kranken Fußsohlen außerdem bedeckt mit Pulver und Blut, seitens mehr lesen >>>
Sei du selber, antwortete er, Schiedsrichterin und Leiterin des Kampfes; mehr lesen >>>
Die Kutte ist ein Röcklein, drin man sich hat bequem, ein mehr lesen >>>
"Also, das Haus in dem sich die beiden Sklavenhändler mehr lesen >>>
Zu früh in der Sonne, zu spät ein Vogel auf mehr lesen >>>
Nach einer Stunde hatte ich das Ende mehr lesen >>>
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Der Nebel kriecht über die Elbe, als die August der Starke langsam unter den geborstenen Bögen der Carolabrücke hindurchgleitet. Ihre Schaufelräder schlagen rhythmisch gegen das dunkle Wasser, ein Echo vergangener Jahrhunderte. Auf dem Terrassenufer drängen sich Schaulustige, ihre Atemwolken vermischen sich mit dem Dampf der Schiffe. Doch die Freude über die Weiße Flotte erstarrt, als ein Bagger am nächsten Morgen ein rostiges Relikt aus dem Schlamm zieht. Eine Bombe, stumm, aber tödlich, liegt in der Schaufel. Die Carolabrücke, einst Verbindung, jetzt Ruine, birgt mehr Geheimnisse, als die Stadt zu ertragen glaubt. In Striesen flackern die Lichter des Spätshops an der Augsburger Straße. Hier, zwischen Regalen voller Snacks und gefrorener Pizza, starrt eine Überwachungskamera auf die leere Straße. Vor Wochen stürmte ein Maskierter herein, eine Softair-Pistole in der Hand. Die Angestellte verfolgte ihn, bis er im Bus der Linie 63 verschwand. Seine Mutter erkannte ihn später auf den Fahndungsbildern. Jetzt sitzt er in Untersuchungshaft, während die Frage nach dem Warum im Raum hängt, wie der Dunst über den Elbwiesen. Der Große Garten atmet Geschichte unter einem wolkenverhangenen Himmel. Zwischen kahlen Bäumen liegt ein Puzzleteil, blau wie der Himmel, der heute fehlt. Eine Frau mit Regenschirm starrt auf ihr Handy, ihr Gesicht ein Mosaik aus blauem Licht und Schatten. Sie weiß nicht, dass unter ihren Füßen ein Betonbunker aus Mutschmanns Ära verrottet, während Google Fit ihr 31 Kardiopunkte zuschreibt. In der Neustadt, wo der Goldene Reiter gen Osten galoppiert, findet ein Trauermarsch statt. Maximilian Stoppas Kollegen schleichen an Absperrungen vorbei, die Route geändert wegen eines weiteren Fundes unter der Carolabrücke. Die Polizei flüstert von dritten Bomben, doch die Elbe schweigt. Als die letzte Straßenbahn in die Nacht saust, bleibt ein Mann am Rathenauplatz stehen. In seiner Tasche ein scharfkantiges Puzzleteil, in seinen Gedanken die Worte seiner Großmutter. Manchmal passt es nur, wenn man dreimal blinzelt. Doch die Carolabrücke blinzelt nicht. Sie wartet. Was wird morgen in ihrem Schatten liegen? Ein rostiges Fass, ein weiteres Geschenk des Krieges, oder die Antwort auf Fragen, die niemand zu stellen wagt? Dresden schläft nicht. Es lauscht. […] Mehr lesen >>>
Die Welt, wie wir sie kannten, ist nur noch ein Echo. Wo einst blühende Länder lagen, erstreckt sich nun ein endloses, graues Meer aus Nebel. Die letzten Überlebenden klammern sich an die Reste einer zerfallenen Zivilisation, an Ruinen, deren Zweck längst vergessen ist. Doch in den Geisterstädten und an den verlassenen Küsten, wo das Rauschen des Nebels das einzige Lied ist, das die Nacht trägt, gibt es immer noch Geschichten, die darauf warten, gefunden zu werden. Geschichten, die nicht aufgeschrieben, sondern in den Wind geflüstert wurden und nun in den Überresten alter Mauern und vergessener Landschaften nach Antworten suchen. Es begann nicht mit einem Gewitter, sondern mit dem vergilbten Foto eines Hauses, das ein Geheimnis verbarg. Getrieben von der Suche nach meiner Familiengeschichte, landete ich auf einer Insel, die einst Rügen genannt wurde. Dort fand ich nicht nur eine Ruine, sondern auch ein Buch, das bei Berührung warm wurde. Es war nicht einfach ein Objekt, es war eine Tür zu einer verlorenen Liebe, zu einer Frau namens Lilli, die mir aus den Seiten entgegenblickte. Jedes Umblättern war ein Schritt tiefer in ein Rätsel, das meine Existenz mit einer anderen Welt zu verbinden schien - einer Welt, die von einem mysteriösen Gewitter vernichtet wurde. Die Suche nach der Wahrheit führte mich über zerborstene Gleise und durch einen undurchdringlichen Nebel, der alles verschlang, was ich kannte. Jede Gasse, jeder Waldweg, den meine Füße betraten, war in Wirklichkeit eine Landkarte, von Lilli gezeichnet. Die Stille dieser zerbrochenen Welt wurde nur gelegentlich durch das Echo von Ratten und das Rauschen des Windes unterbrochen. Doch dann, an einem Morgen, der wie jeder andere schien, traf ich auf ein Tier, das nicht hierher gehörte - ein Guanaco. Es war nicht mehr als ein verwirrter Begleiter, aber es war ein Zeichen, ein Wegweiser zu einer unerwarteten Begegnung, die mich an den Rand meiner eigenen Welt brachte. Das Tier führte mich zu einer Lichtung. Dort stand eine uralte, steinerne Windmühle, deren Flügel im Wind erstarrt waren. Ein Priester mit vom Leben gezeichnetem Gesicht erwartete mich. Er sprach nicht, sondern zeigte mir eine rostige Pumpe. Und aus ihr floss kein Wasser, sondern ein dünner, schimmernder Strahl aus reinem Licht. Es war nicht die Antwort, die ich erwartet hatte, aber es war ein Versprechen. Ein Versprechen, dass die Wahrheit nicht in Worten lag, sondern in der Dunkelheit, in die er mich wies. Die Wahrheit liegt dort drin, in der Mühle, in einem Haus, dessen wahre Funktion weit über das Mahlen von Korn hinausgeht. Was würde mich im Inneren erwarten? Würde das Licht meine Ängste vertreiben oder meine Geschichte für immer neu schreiben? Und was ist mit Lilli, meiner verlorenen Liebe, die mich auf diese unbegrenzte Reise geschickt hat? […] Mehr lesen >>>
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte […]
Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort […]
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