Willkommen in Sachsen!

Posted by Admin on
Filed under Uncategorized | Comments (5)

Ein Seil von Haaren

Doch plötzlich springt sie auf vom Stuhl und schneidet
Von ihrem Haupt die schönste aller Locken,
Und gibt sie mir – vor Freud' bin ich erschrocken.

Mephisto hat die Freude mir verleidet.
Er spann ein festes Seil von jenen Haaren,
Und schleift mich dran herum seit vielen Jahren.

Quelle:
Heinrich Heine
Lieder
Sonette
Junge Leiden - 1817-1821
Buch der Lieder
Hamburg 1827
www.zeno.org

weiterlesen =>

Niedersinken des Ballons

Posted by Admin on Juni 2, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Es war eine schreckliche Lage, in der sich die Unglücklichen befanden. Nicht mehr Herren ihres Luftschiffes, stand ihnen auch kein wirksames Hilfsmittel zu Gebote. Die Hülle des Ballons schwoll mehr und mehr ab; das Gas entwich durch dieselbe. Sichtbar beschleunigte sich der Fall, und kaum sechshundert Fuß trennten die Gondel noch vom Oceane. Das Entweichen der Füllung, die durch einen Riß des Aerostaten ausströmte, war aber nicht zu hindern. Bei der ersten Probefahrt kam L 57 in einen Gewittersturm, landete noch glatt vor der Halle bei Jüterbog, konnte aber von den Mannschaften nicht mehr gehalten werden. Am 3. November 1917 war L 59 fertiggestellt, mit Fracht beladen und wurde nach dem Luftschiffhafen Jamboli in Bulgarien überführt. Dabei ging aber das Schiff in Flammen auf und verbrannte mitsamt der Ladung. Man versuchte, durch Schießen in die Zellen das Gas entweichen zu lassen, um ein Hochreißen des Schiffes zu verhindern. L 57 wurde so leicht wie irgend möglich ausgerüstet, völlig entwaffnet und schließlich mit einer außerordentlich sorgfältig ausgewählten, wertvollen Ladung befrachtet. Dadurch wurde das Schiff von 196,5 m auf 226,5 m verlängert, der Gasraum von 55.000 auf 68.500 m³ vergrößert und somit ein Nutzlastgewinn von 40.000 auf 52.100 kg erzielt. Die Transportnutzlast betrug 15.000 kg. Zwei Stunden später gab das Marineamt der Zeppelinwerft in Stocken bei Berlin Anweisung, den kurz vor der Fertigstellung befindlichen L 59 in gleicher Weise wie L 57 umzubauen. Der Ballon (denn zweifelsohne war es einer) hatte sich jetzt bis auf etwa hundert Fuß zur Erde herabgelassen und gestattete der Menge drunten, seinen Insassen näher zu betrachten. Seine Nase bog sich unendlich lang vor und glänzte entzündet; die Augen erschienen voll, strahlend und scharf. Seine Weste bestand aus strahlend gelbem Stoff; eine weiße Taffetmütze saß munter seitwärts auf dem Kopf, und zur Vervollständigung der Ausstattung umhüllte ein blutrotes seidenes Tuch den Hals und fiel zierlich in einer phantastischen Schleife von übertriebenem Umfang auf die Brust herab. Seine Gnaden solle sich nicht durch den trügerischen Schein täuschen lassen. Hierax winkte aber nur mit der Hand ab, aß, trank und plauderte und ließ nur hie und da eine Bemerkung fallen, als ob die vortreffliche Einrichtung von mächtigen Feinden bedroht wäre.

Read more…

Habe Geduld und warte es ab

Posted by Admin on Juni 2, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Der Boden senkte sich indessen von Meile zu Meile mehr. Die Wellenlinien der goldhaltigen Berge erstarben am Horizont. Es waren dies die letzten schwachen Anstrengungen einer erschöpften Natur. Zerstreute, einzelne Gräser ersetzten die schönen Bäume des Ostens, einige Streifen fahlen Grüns kämpften noch mit dem Sande um ihre Existenz; die großen, von den fernen Berggipfeln losgelösten Felsstücke zerbröckelten, bei ihrem Falle zerschmettert, in scharfe Kieselsteine, aus denen bald ein körniger Sand und dann ein ganz seiner Staub wurde. Gegen Abend constatirte der Doctor, daß der Victoria an diesem brennendheißen Tage nicht zwanzig Meilen zurückgelegt hatte. Ein warmes Dunkel umhüllte ihn, sobald die Sonne hinter der schnurgeraden Linie des Horizonts verschwunden war. Balduin war unterdessen, trotz aller Warnung, auf eigene Kraft vertrauend, und ehrgeizig hoffend, seinem Bruder mit dem Rettungswerk zuvorzukommen, durch das große, in das Schloß führende Tor geschritten. In der Tat hatte Mendel Singer das Hackmesser der Frau Slavko an sich genommen und versteckt. Er war ins Zuchthaus für eine kurze Frist als Deserteur und Landstreicher gekommen. Heute konzertierte ein philharmonisches Orchester, eben aus Europa gekommen. Er tat, als nickte er auf dem Sofa ein, während die Nachbarn sich bei Slavko unterhielten. Nur die Falken machten sich bemerkbar. Aber ihre Enttäuschung war groß; denn er lebte nach seiner Verheiratung erst richtig auf; sie aber starb. Zuletzt brachen sie sich doch den Hals, aber nicht wegen eines wirklichen geheimen Verbrechens, sondern infolge einer Verleumdung. Mendel entfernte den Schmutz aus den Fugen, lockerte das Brett mit dem Hackmesser an allen vier Rändern und stemmte es hoch. Dabei verachtete und verspottete sie die Götter samt der wahren Religion. Sie besaßen etwa zehn Werst vom Dorfe entfernt ein großes Vorwerk. Das Klirren seiner Waffen und seiner Sporen war das einzige hörbare Geräusch ringsum; alles schien wie ausgestorben. Niemand war im Treppenflur, kein Mensch hatte ihn gesehen. Er ergriff das stark verknotete Taschentuch, barg es im Kaftan, legte das Brett wieder hin und entfernte sich lautlos.

Read more…

Bürgerwehr in Altenburg

Posted by Admin on Juni 2, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Auch in Altenburg war eine Bürgerwehr entstanden und nahm bereits an der am 20. März stattfindenden Vereidigung des Militärs auf die Verfassung Theil. Das erstere kam im Sinne unbeschränktester Wahlfreiheit zu Stande und schrieb directen Wahlmodus, Aufhebung der seitherigen Ständevertretung und Wegfall jedes Wahlcensus vor. Förmliche Excesse waren inzwischen nur im westlichen Landestheil, namentlich in den Dörfern, vorgekommen, doch war schon Anfangs April die Ruhe wieder hergestellt. Dagegen wuchs im östlichen Theile die Aufregung, durch Clubs und Volksversammlungen genährt, mit jedem Tage. Geschützt wurden hauptsächlich die wichtigsten Angriffszonen des Körpers: Kopf und Rumpf. Treffer auf diese Körperteile waren meist fatal. Aber auch Verwundungen an Gelenken, Beinen und Armen konnten einen Krieger vorläufig ausschalten. So wurden verschiedene Techniken entwickelt, um mit Scharnieren, Aufhängungen und Gelenken die aus Stahlblech geformten Rüstungsteile miteinander zu verbinden. Sie durften nach Möglichkeit keine Spalten oder Lücken lassen, durch die gegnerische Waffen eindringen konnten. Zur Gewichtsersparnis hatten die Rüstungsteile unterschiedliche Materialstärken. Der Helm war zur Vorderseite am stärksten, ebenso wie die Bruststücke. Geringere Materialstärken konnten aber durch Falzungen, Profilierungen oder Kannelierungen erheblich versteift werden. Dadurch ergab sich verschiedene Verzierungsmöglichkeiten, wonach heute u. a. die Rüstungsstile unterschieden werden. Die Brustplatte wurde bei größerer Materialstärke gewölbter und mußte immer mehr den Beschuß aus Feuerwaffen standhalten. Im Jahr 1590 wurden die Hoheitsrechte an Schloss Tonndorf in Folge von Streitigkeiten an das Herzogtum Sachsen-Weimar abgetreten. Ein Jahr später nahm Herzog Friedrich Wilhelm I. Über die Reise liegt ein Bericht seines Landrentmeisters Hans von Mergenthal vor. von Sachsen-Weimar das erzstiftliche Amt Tonndorf gewaltsam in Besitz. Nach einem langen Rechtsstreit zog der Erzbischof von Mainz 1592 Tonndorf zusammen mit anderen umliegenden Dörfern als wiederkäufliches Mainzer Lehen ein und trat die kurmainzischen Lehensrechte an den Ämtern Tonndorf und Mühlberg an den Herzog von Sachsen-Weimar ab. Bei einer 1635 erfolgten Besitzteilung zwischen den Herzogtümern Sachsen-Weimar und dem 1603 entstandenen Sachsen-Altenburg kam das Amt Tonndorf zu Sachsen-Weimar. Stark besucht ist auch das Ausflugsgebiet rund um die Kampstauseen. Im Jahr 1690 wurde Tonndorf als Sitz der Vogtei des Mainzer Erzstiftes zu Erfurt bezeichnet. Unbefriedigt ging ich daher allein weiter, um dem Schauplatze der Schlacht etwas näher zu kommen. Es war ein trauriger Anblick, der Verkauf der gewöhnlichen Gebrauchsgegenstände auf dem Hofe. Ich schloß mich denselben an; allein man sah und hörte da natürlich nicht mehr als in der Stadt selbst. Diese Behörde verwaltete die Einkünfte aus Tonndorf, Meckfeld, Klettbach, Tiefengruben, Gutendorf und Hohenfelden.

Read more…

Wanderung Gebergrund - Gaustritz.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Von Florenz an der Elbe gelangt man rasch ins Bündnis 90, insbesondere bei sommerlich immensen Luftwärme […]

Read more…

Impressum 7sky I.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Impressum + Haftungsausschluss: Die Informationen auf dieser Website verstehen sich als "Aussagen an sich" […]

Read more…

Griechische Inseln.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Schön, wie auf griechischen Inseln der Tag, Wäre mit dir mir das Leben, Doch nur dem Mut, der das Kühnste […]

Read more…

Hippogryph.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Das ist das Flügelpferd mit Silberschellen, Das heitere Gesellen Emporhebt über Heidekraut und Klüfte, Daß […]

Read more…

Der Triumph der Liebe - Erster.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Nur drunten blühet dem Verfolgten Glück, Dort erst, in jenen weitentfernten Zonen, Wo der Kozytus fließt, wo […]

Read more…

Es dürfen nur wenige wissen, wo.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

dich befindest. Er hat dir das Wasser ausgeschüttet; ich werde an die Quelle gehen, um dir anderes zu […]

Read more…

Dein Zauber.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Und stösst in seiner Rechten den Speer zum Boden hart, Dess zagen die Studenten, von Schreck und Graus […]

Read more…