Der Garten flüstert,
Der Morgen begann mit einem Verrat. Nicht mit Getöse, nicht mit Drama - nur mit einer leeren Stelle auf der Fußmatte, wo noch gestern Wärme gelegen […] Mehr lesen
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Der Morgen begann mit einem Verrat. Nicht mit Getöse, nicht mit Drama - nur mit einer leeren Stelle auf der Fußmatte, wo noch gestern Wärme gelegen […] Mehr lesen
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Auf meiner Herzliebsten Äugelein
Mach ich die schönsten Kanzonen.
Auf meiner Herzliebsten Mündchen klein
Mach ich die besten Terzinen.
Auf meiner Herzliebsten Wängelein
Mach ich die herrlichsten Stanzen.
Und wenn meine Liebste ein Herzchen hätt,
Ich machte darauf ein hübsches Sonett.
Quelle:
Heinrich Heine
Buch der Lieder
Lyrisches Intermezzo
Junge Leiden - 1817-1821
Buch der Lieder
Hamburg 1827
www.zeno.org
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Der Morgen begann mit einem Verrat. Nicht mit Getöse, nicht mit Drama - nur mit einer leeren Stelle auf der Fußmatte, wo noch gestern Wärme gelegen hatte. Der linke Lederschuh erkannte es sofort: Sein Zwilling war fort. Kein Abschied, kein letztes Quietschen auf den Fliesen. Nur das Schweigen eines Hauses, das seine Geheimnisse hinter Kühlschranksummen verbarg. Doch der Garten wusste mehr. Zwischen welkem Laub und vergessenen Gänseblümchen lag der rechte Schuh, halb versunken in feuchter Erde. Die Käfer unter ihm interessierten sich nicht für seine Geschichte, aber der alte Granitstein am Beetrand schon. Er, der selbst einst vom Frost gespalten worden war, erkannte den Schmerz im Leder. "Du wirst ihn wiederfinden", raunte der Wind durch die Brennnesseln. Oder war es das Moos, das da sprach? Drinnen, im Dunkel des Schuhschranks, begannen die Gummistiefel zu tuscheln. "Er wird ihn polieren", zischte der linke, während sein Zwilling nervös an der Naht zuckte. Selbst das Flipflop mit dem lockeren Riemen reckte sich neugierig vor. Nur der Wanderschuh schwieg. Er kannte die Wahrheit: Manche Dinge verschwinden nicht einfach. Sie werden fortgetragen - von Gedanken, von Winden, von der flüchtigen Hand eines Mannes, der seine eigenen Wege baute. Dann der Sturz. Ein kurzer Schmerz auf hartem Stein, ein Aufschrei, der keiner war. Als der Herr den verlorenen Schuh aufhob, spürte er plötzlich das Pochen im Leder. Nicht sein eigenes Herz. Das ihre. "Du hast uns vergessen", flüsterte der Schuh. Und in diesem Moment begann der Garten zu atmen. Die Steine im frisch gelegten Pfad richteten sich millimeterweise auf. Die Wurzeln der Pfingstrose umschlangen heimlich einen Kiesel. Irgendwo knarrte die Schubkarre, als wolle sie sagen: Alles beginnt mit einem Bruch. Aber alles endet mit einem Weg. Doch die eigentliche Frage lag noch im Flur, zwischen Staub und Sonnenstrahlen: Was geschieht, wenn ein Schuhschrank anfängt, Erinnerungen zu hüten? […] Mehr lesen >>>
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