Sommernacht noch zirpt
Leicht und leise nur Schlummert Feld und Flur, Ahnungsvolle Stille! Schon den neuen Tag Ruft der Wachtelschlag, Hell zirpt noch die Grille. Halb vom […] Mehr lesen
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Leicht und leise nur Schlummert Feld und Flur, Ahnungsvolle Stille! Schon den neuen Tag Ruft der Wachtelschlag, Hell zirpt noch die Grille. Halb vom […] Mehr lesen
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"Ja", fragend sah Hannah Schwester Almuth und Andreas an.
"Frau Dr. Melcher, ich stelle ihnen Pastor Bertram vor."
"Bertram?". Leise wiederholte sie den Namen. "Bertram?"
Plötzlich war da ein Erschrecken, das sich langsam vom Boden löste und ihren
Körper nebelhaft einhüllte.
Eine flammende Röte stieg ihren Hals hoch, über die Wangen bis in die Stirn,
und endete unterhalb des Haaransatzes als heller Streifen.
Mit weit aufgerissenen Augen starrte sie auf Andreas.
"Andreas Bertram, das bist du, du bist Pastor? Seit wann denn das?"
Schwester Almuth schaute erstaunt von einem zum anderen.
"Oh, sie kennen sich?"
Andreas stand noch immer vor dem Türrahmen gelehnt.
Er ließ keinen Blick von Hannah."
Der Tag ist für mich noch nicht zu Ende."
In seinem Blick nahm er wahr, wie klein sie in diesem steifen Kittel wirkte.
"Bitte, Schwester Allmuth, lassen sie uns allein. Bitte."
Er sagte es sehr ruhig ohne einen Blick von Hannah zu lassen.
Sie zuckte die Schultern und schloß lautlos die Tür und dabei gab es noch so viel zu besprechen.
"Hannah Melcher.
Damit habe ich nicht gerechnet.
Mir ergeht es wie dir, ich bin fassungslos."
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Leicht und leise nur Schlummert Feld und Flur, Ahnungsvolle Stille! Schon den neuen Tag Ruft der Wachtelschlag, Hell zirpt noch die Grille. Halb vom Schlaf erwacht, Wittert schon die Nacht, Daß im Ost es glühe. Um den Blütenstrauch Weht ein erster Hauch Schon der Morgenfrühe. Wärst du jetzt bei mir, Süßes träumten wir Zwischen Schlaf und Kosen. Über grüner Au Senkt sich goldner Tau In den Kelch der Rosen. Quelle: Neue Liebe Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Man hatte keine Ahnung von der Entwicklung der englischen Poesie von Shelley bis Swidger. Selbst wagte man nur selten einen Zipfel des Vorhangs zu heben, der die zeitgenössische Welt den Blicken verbarg; lange Zeit hatte es den Anschein, als ob keine der grossen wissenschaftlichen Eroberungen des Jahrhunderts der Poesie des Nordens zu Gute kommen sollte. Positivismus und Entwicklungslehre waren Mächte, die Skandinavien nicht anerkannte. Des Verständnisses völlig bar war man besonders für die Bedeutung der Thatsache, dass Schauspiel und Roman in Frankreich längst die geschichtlichen und sagenartigen Stoffe verlassen und Stoffe aus der Gegenwart ergriffen hatten, aus dem Leben, das den Dichter umgibt, dem einzigen, das er mit seinen zwei Augen beobachten, das er in der Regel auch leichter und besser als das entschwundener Zeiten in seinem eigenen Inneren studiren kann. In der französischen Litteratur war man über die Verurtheilung Victor Hugo's und der romantischen Schule, die Heiberg, der Dictator des Geschmacks, als eine einzige grosse Räuberbande bezeichnet hatte, noch immer nicht hinausgekommen. Die Zusammengehörigkeit, die weltweit verbindet, ermöglicht den Christen, gegenseitige Hilfe, Ermunterung und Ermahnung zu erfahren. Daher braucht man nicht alles zu glauben, was in der religiösen Welt erzählt und verbreitet wird. Die Möglichkeit, dass der Christ sich jederzeit und überall ohne Hilfe eines Mittelsmenschen direkt an Gott wenden darf, gewinnt an Bedeutung. Die alten religiösen Riten, Zaubermänner und Priester verlieren ihre Rolle als Vermittler. In der Gemeinschaft hat er praktische Aussicht, zu wachsen und reifen. Außerdem wird der Christ in eine neue Gemeinschaft der Gleichgesinnten hinein gestellt. Der Christ wird ein mündiger Mensch. Die Bibel wird zur Norm des Glaubens und des Lebens. Das Wort Gottes ist in der Muttersprache, also nicht in einer unverständlichen Kultsprache, die nur der Klerus kann, vorhanden. […] Mehr lesen >>>
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