Den Spuren der alten
Die Faszination alter Karten liegt in ihren Lücken, den weißen Flecken, die die Fantasie beflügeln. Sie sprechen von verschwundenen Völkern, von […] Mehr lesen
Mehr lesendie schönsten Webseiten
Die Faszination alter Karten liegt in ihren Lücken, den weißen Flecken, die die Fantasie beflügeln. Sie sprechen von verschwundenen Völkern, von […] Mehr lesen
Mehr lesen
Internet-Magazin Frau Magenprobleme Schwester Almuth Zimmer ...
Die Station lag in einem gedämpften Licht.
Der hellgrüne Anstrich der Wände unterstrich den Eindruck von Ruhe und dem Hinweis leise zu sein.
Aus den Zimmern hinter den dicht verschlossenen Türen drang kein Laut. Es war still auf dem Gang.
Durch die Scheibe des Ärztezimmers sah Andreas die nebelhafte Gestalt einer Frau in einem weißen Kittel.
Plötzlich prallte er auf dem Gang mit Schwester Almuth zusammen, die aus einem Zimmer um die Ecke mehr gerannt als gegangen kam.
"Endlich sind sie da".
Leise zischte sie ihm diesen Satz zu, fast ohne ihre Lippen zu bewegen.
Erstaunt sah Andreas die Schwester an.
Er kannte sie seit zwei Jahrzehnte und schätzte sie wegen ihrer klugen Nüchternheit und ihrer facettenreichen Lebenskenntnisse.
"Was ist denn los, warum diese Aufregung?"
Schwester Almuth legte ihre Hand auf seinen Arm und blickte auf die tiefen Falten längs seiner Nase, die sich bis zu seinem Mund zogen.
"Sie sehen heute so durchsichtig aus.
Geht es ihnen nicht gut?"
Prüfend schaute sie ihm einen Moment ins Gesicht.
Magenprobleme, es ist sein Magen.
"Bitte kommen sie mit mir mit. Ich stelle sie der neuen Ärztin vor. Es ist sehr wichtig."
Innerhalb des Lausitzer Gebirges liegt die zur Heidenzeit berühmt gewesene Berglandschaft zwischen Bischofswerda und Löbau, woselbst auf der südlichen Bergreihe der Falkenberg (606 m), mehr lesen >>>
Die Stadt Dresden birgt viele Geheimnisse und unentdeckte Schätze. Eine Reise von Striesen nach Gruna und zurück kann diese aufregende Welt eröffnen. Mit einem herzhaften mehr lesen >>>
War der aber glücklich, uns zu sehen! Er nannte uns Herzchen und Zuckerpüppchen und gab uns alle Schmeichelnamen, die sich nur erdenken ließen, und bat uns, sofort mehr lesen >>>
Wieder mußten sich diese Urlauber nach Südwesten drehen außerdem in dem dichten Gehölz vorzudringen suchen. Unter dem Baumdach flatterten hier wenige mehr lesen >>>
Der TraumBazar für die schönsten Ausflugsziele in Sachsen, Deutschland, Europa, Frauenkirche Dresden Dresdner Zwinger Hofkirche und Kreuzkirche mehr lesen >>>
Das bisher geführte Directorium der Protestanten übertrug er auf den Herzog Friedrich i. von Gotha. Die Gäste an der Tafel des mehr lesen >>>
Ja, Liebe, deine Zaubermacht beglücket Den weisen Briten an der Themse Strand, Indes sie auch den Araber entzücket, Magie mehr lesen >>>
Es war ein sonniger Tag in Dresden, als ich mich auf den Weg nach Altklotzsche machte. Ein Ort voller Zauber und mehr lesen >>>
Verstummt ist Scherz und Kosen. - Die mir geblüht in tiefster Brust, das alte Leid, die alte Lust - sie mehr lesen >>>
aber wir achteten nicht darauf. Dojan, geri! Der Hund sprang auf. Ich nahm die Büchse in die mehr lesen >>>
Der Leiter der Notaufnahme des Universitätsklinikums Wuhan hat eine genauere mehr lesen >>>
Dank, Dank Dir, treuer Warner, wer Du auch immer bist, Der mir ein Stern des mehr lesen >>>
Die Gräfin spricht wehmütig: Die Liebe ist eine Passion! Und mehr lesen >>>
Aller Menschheit, ruhelos, schmerzbefangen, wahnverloren, mehr lesen >>>
Was willst auf dieser Station So breit dich mehr lesen >>>
Es entstand ein tiefes Dunkel. Ein mehr lesen >>>
Der Wind öffnet das mehr lesen >>>
Die Badewanne mehr lesen >>>
Das mehr lesen >>>
Die Faszination alter Karten liegt in ihren Lücken, den weißen Flecken, die die Fantasie beflügeln. Sie sprechen von verschwundenen Völkern, von Königreichen, die nur im Flüstern der Legenden weiterleben. Die kunstvollen Verzierungen, die Seeungeheuer und fantastischen Kreaturen am Rande der bekannten Welt, sind mehr als nur Dekoration. Sie sind eine Einladung. Eine Verlockung, den Pfaden jener zu folgen, die das Ende der Welt suchten. Marco Polo kannte diese Verlockung. Sir John Mandeville versuchte, sie in Worte zu fassen. Doch manche Geheimnisse ruhen tiefer, verborgen in Staub und Pergament. In den schmalen Gassen eines Basars, hinter einem Vorhang aus Seide und Gewürzen, fand ich ihn. Kein Buch, sondern ein Bündel vergilbter Papiere, Notizen und Skizzen, zusammengehalten von einem brüchigen Lederriemen. Darin, die Kritzeleien zweier berühmter Reisender. Ihre Beobachtungen von Ländern und Leuten, ihre Eindrücke einer Welt im Wandel. Und immer wieder ein Wort, das sich wie ein roter Faden durch die Seiten zog: die Tartaren. Doch die Beschreibungen widersprachen sich, sprachen von Nomaden und Geistern, von harten Kriegern und Meistern der Anpassung. Waren sie ein Volk, das verschwand, oder entzogen sie sich absichtlich den Augen der Chronisten? Das Manuskript barg ein Rätsel, dessen Lösung nicht auf den offensichtlichen Seiten stand. Eine Reise begann, gezogen von der Tinte auf dem Pergament. Von Samarkand in die Weite der kasachischen Steppe, wo der Wind Geschichten zu erzählen schien, die nur die Erde verstand. In die labyrinthartigen Gassen persischer Städte, wo alte Händler von Karawanen raunten, die spurlos verschwanden. Ich suchte nicht nur Orte, ich suchte Echos, Hinweise in der Landschaft, in den Gesichtern der Menschen, in vergessenen Symbolen. Ich fand Ruinen, ja, aber sie erzählten nicht die ganze Geschichte. Ich fand Zeichen, die auf den alten Skizzen auftauchten, doch ihre Bedeutung entzog sich mir. Dann kam der Nebel. Ein Ort, den selbst die Einheimischen mieden. Dort, wo die Sicht schwand und die Orientierung zerfiel, geschah etwas. Eine Erfahrung an der Grenze des Verständlichen, die meine Wahrnehmung von der Suche veränderte. War die Karte, die ich suchte, überhaupt aus Leder und Tinte? Oder war sie in etwas anderes eingeschrieben, etwas Flüchtigeres, schwerer zu fassen? Die unsichtbaren Spuren der Geschichte, sie führten tiefer, als jede gezeichnete Linie es konnte. Doch die Suche ist noch nicht vorbei. Und die größte Frage bleibt. Was verbirgt sich wirklich in den weißen Flecken der alten Karten? […] Mehr lesen >>>
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte […]
Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort […]
Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war […]