Die letzte Feder
In einer Welt, die längst vergessen hat, wie man beim fließen der Tinte sinnt, liegt ein Geheimnis zwischen verstaubten Pergamenten und gläsernen […] Mehr lesen
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Einmal hast du in der Stunde schlummernd mir im Arm geruht, Meinen Kuß noch auf dem Munde, Auf den Wangen welche Glut! O wie da die Pulse flogen! Lauschend jedem Atemzug, Fühlt' ich an mehr lesen >>>
Einen Freund, der mir die Sorgen Aus dem wunden Herzen sang, Der an jedem frühen Morgen Freudig mir entgegensprang. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der mehr lesen >>>
abschneiden und in die Höhlung klemmen, quer herüber. Viel Moos hier. Dieses darauf legen. Dann kann nicht herunterfallen. Versteck fertig! Schönes Landhaus! mehr lesen >>>
besserte ich mein Schnupftuch wieder aus, setzte aber aber auf seine Haltbarkeit nicht länger das Vertrauen, um aufs neue eine so gefährliche Unternehmung mehr lesen >>>
Wenn ich eine Nachtigall wäre, So flög ich zu dir, mein Kind, Und sänge dir nachts meine Lieder Herab von der grünen Lind'. Wenn ich ein mehr lesen >>>
Zum König von Polen gewählt wurde, mit 10,000 Sachsen gegen die französische Partei in Polen einrückte und 15. Septbr. in Krakau die mehr lesen >>>
Ist irgend jemand unter den Anwesenden, der beim Auslegen der Leiche meines Bru - des verstorbenen Peter Wilks zugegen war? Da mehr lesen >>>
Blüten licht nun Blüten drängen, Daß er möcht vor Glanz erblinden; In den dunklen Zaubergängen, Von den eigenen mehr lesen >>>
mit dem Freiherrn vom Stein" erzählt den Hergang nach Mitteilungen, die er dem Geh. Kriegsrat Scheffner zu mehr lesen >>>
In einen richtigen Winterzeit mit Frostwetter und Schneeflocken verschwindet freilich innerhalb mehr lesen >>>
Die Sonne scheint in voller Pracht und taucht die Stadt Dresden in ein strahlendes mehr lesen >>>
Bald entzündete sich seine Phantasie an der Lectüre von kühnen mehr lesen >>>
Nur ein Wolkenschatten geht über die Gefilde. und aus der Wolke - mehr lesen >>>
Lieber Freund, du riechst so übel. Und du bist nach mehr lesen >>>
Faustus durchstürmt viele Landschaften, reich, mehr lesen >>>
und so wird man euch nicht erlauben, mehr lesen >>>
Mein Wagen rollet langsam mehr lesen >>>
Erst gestehe, mehr lesen >>>
Mitten mehr lesen >>>
In einer Welt, die längst vergessen hat, wie man beim fließen der Tinte sinnt, liegt ein Geheimnis zwischen verstaubten Pergamenten und gläsernen Datenwolken. Es beginnt mit einem flüchtigen Duft nach Olivenöl in einer klimatisierten Bibliothek, wo kein Ölbaum je Wurzeln schlug. Eine junge Hand berührt etwas, das nicht mehr sein sollte - eine Feder, deren Spitze noch immer schwarz von uralter Tinte ist. Doch wer schreibt mit ihr? Die Spur führt durch brennende Bibliotheken und überstürzte Fluchten, durch Jahrhunderte, in denen Worte mächtiger waren als Schwerter. Da ist der griechische Sklave, der im flackernden Lampenlicht Buchstaben stiehlt. Der Dichter, der für einen Kaiser lügen muss. Der Mönch, der klassische Verse unter Psalmen begräbt - und doch etwas durchscheinen lässt. Jeder denkt, er sei der Letzte in dieser Kette. Jeder irrt. In Berlin vibriert ein Smartphone mit einer Nachricht von @Vergil_Official - einem Account, der unmöglich existieren kann. Auf dem Mars findet ein Kind eine Feder, die zu schreiben beginnt, ohne dass eine Hand sie führt. Zwischen diesen Momenten liegt ein Rätsel, älter als Rom selbst: Was, wenn Literatur kein menschliches Erbe ist, sondern etwas, das uns erben wird? Die Antwort könnte in einem Satz liegen, der sich durch alle Kapitel schlängelt - sieben Worte, die jedes Mal anders erscheinen, als würden sie sich den Zeiten anpassen. Auf einer Marskolonie, zittert die Feder in ihrer Vitrine. Nicht vom Marsbeben, sondern von einer unsichtbare Hand geführt. Das größte Geheimnis der Literaturgeschichte ist kein verlorenes Werk, sondern die schreckliche, hinreißende Wahrheit: Die großen Texte wurden nie erfunden. Sie wurden gefunden. Und sie suchen sich ihre Schreiber, von Alexandria bis zum Mars, von der Antike bis in die Zukunft. Wer den Text zu Ende liest, wird verstehen, warum die letzte Seite dieses Buches bis heute nicht geschrieben ist. Warum die Feder in der Vitrine gerade jetzt, genau jetzt, ein winziges Zucken zeigt... […] Mehr lesen >>>
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte […]
Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort […]
Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war […]