Willkommen in Sachsen!

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Mein Trauern

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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Ach! weiß denn niemand, niemand um mein Trauern? Wie alle Fernen mir prophetisch singen Von meinem künft'gen wundervollen Leben! Von innen fühlt ich blaue Schwingen ringen, Die Hände konnt ich innigst betend heben – Da sprengt' ein großer Klang so Band wie Mauern. Da ward ich im innersten Herzen so munter, Schwindelten alle Sinne in den Lenz hinunter, Weit waren kleinliche Mühen und Sorgen, Ich sprang hinaus in den farbigen Morgen. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Sängerleben Gedichte 1841 www.zeno.org Auf diesen Menschen richtete nun seine Aufmerksamkeit der Arrestant Kulikow aus der Besonderen Abteilung. Er übte sich unter anderem auch in der Anfertigung von falschen Pässen. Wenn er die Freiheit erlangt hätte, so wäre er wohl imstande gewesen, noch weiter zu spionieren und sich durch ähnliche gemeine Dienste zu ernähren, aber er wäre doch nicht so dumm und unvernünftig hereingefallen wie bei seinen ersten Versuchen, als er seine Dummheit mit der Verschickung hatte büßen müssen. Ich denke an Seinen darauffolgenden, epochemachenden Besuch bei diesen eben flügge gewordenen Gemeinden bald nach Seiner vom Schicksal bestimmten Entlassung aus vierzigjähriger Haft im Größten Gefängnis. Ich denke an Seine große Geduld beim Säen eines Samens, dessen erste Früchte erst in späteren Jahren aufgehen sollten; dies stellt einen Markstein von ungeheurer Bedeutung für das Entstehen und die Festigung des Glaubens von Bahá'u'lláh in jenem Kontinent dar. Nach so vielen Jahren ging er noch in Trauer um seine verstorbene Frau. Das gab aber so wenig eine Vorstellung von Gesichtsausdruck und Hautfarbe wie von der Weise, wie er ging und stand. Er war schwarz gekleidet und hatte an seinem Hute einen Flor, der viele unregelmässige Falten schlug. Sitzend sah er mit dieser frischen, prächtigen Physiognomie und dieser gewaltigen Stirn wie ein noch junger und kräftiger Mann aus. Als er mir seinen Namen genannt hatte, erinnerte ich mich sogleich seines Portraits. Das Gesicht mit den stilvollen und grossen Zügen war einfach, aber nicht ruhig; nervöse Zuckungen liefen ab und zu darüber hin und schienen das unruhig zitternde Leben der Seele zu verrathen; er suchte nach den Worten und stotterte bisweilen am Anfange eines Satzes. Der altmodische Rock, den er trug, bewies, wie gleichgültig ihm seine äussere Erscheinung geworden.

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Innerer Drang

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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Im Morgenpurpur glühte der junge Frühlingstag, gleich einer Rosenblüthe er auf den Bergen lag; gleich einem Strom der Freude vom Himmel niederfloss, gleich einem Liebesengel die ganze Welt umschloss. Die Tempelglocken schallten, weit drang ihr Ruf hinaus, und fromme Beter wallten in manches Gotteshaus. Geschmückt mit Blumenkränzen stand Kanzel und Altar; vom Lenzkuss war die Erde verjüngt, der Himmel klar.

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Sieh Spiegel, Blume, Klei.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Dort steht ein Bilderkrämer, vom allem Volk umdrängt; vom Faustus hat er Thaten im Holzschnitt ausgehängt. […]

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