Es gibt Orte in Venedig,
Venedig zur Zeit des Karnevals ist eine meisterhafte Täuschung. Ein überbordendes Spektakel aus Gold, Samt und lachenden Masken, das den Blick auf […] Mehr lesen
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Venedig zur Zeit des Karnevals ist eine meisterhafte Täuschung. Ein überbordendes Spektakel aus Gold, Samt und lachenden Masken, das den Blick auf […] Mehr lesen
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Sie fühlen dich nicht in der goldnen Flut der Trauben in des Mandelbaums Wunderöl, und dem braunen Safte des Mohns. Sie wissen nicht, daß du es bist der des zarten Mädchens Busen mehr lesen >>>
Ein Vogel kreischt und schlägt mit starkem Fittig und wiegt sich spähend über Wald und Schlucht; dumpf tost der Gießbach zwischen Felsgeblöck, und eine Wolke schattet. Nur mehr lesen >>>
Nach ungefähr einem Monat, als alles vollendet war, ließ ich dem Kaiser sagen, ich sei zur Abreise bereit und erwarte seine Befehle. Der Kaiser und die kaiserliche mehr lesen >>>
Der schöne Kalendertag, ein schwacher Lichtstrahl blinkt am Kelch, sowie süß betrunken, vom goldenen Wein, ruht die jüngste der Stunden trotzdem ein, die mehr lesen >>>
Das konnte nur Bertards Werk sein, denn er war es der sich mit Kräutern nicht auskannte. Außerdem würde, wenn Merian es nicht bemerkt hätte, mehr lesen >>>
Lassen Schwunges schaufeln sie die Erde, Bis sie Raum gewonnen ihren Leibern, und sie legen sich zum Sterben nieder, Einmal noch die mehr lesen >>>
er in meinem Hause bleiben, lautete die Antwort. Hast du Raum für so viele Leute? Für Gäste, welche willkommen sind, ist mehr lesen >>>
Noch im Herbst, wie wart ihr schön, Blumen über den Ruinen, wenn in lichten Ätherhöh'n früh der erste Stern mehr lesen >>>
Ich suchte, Timon, nicht deiner Verbannung gefundnen Ort, am launenreichen Meer; um Einsamkeit blieb meine mehr lesen >>>
Elische Schule oder Eretrische Schule, griechische Philosophenschule, von Phädon aus Elis mehr lesen >>>
Die Osmanen besitzen stylische Töchter, und ebendiese ätzende sexuelle mehr lesen >>>
Seht, jeder spornt sein schaumbedecktes Roß Und sprengt voll Mut auf seinen mehr lesen >>>
ihr uns überfallen habt! Es sind Mörder unter euch. Ich weiß, mehr lesen >>>
Schöne, rührende Geschichten Fallen ein mir, wo ich mehr lesen >>>
Jede von diesen Frauen mußte ihm in jeder mehr lesen >>>
Mit eiserner Kette band sie die mehr lesen >>>
Südwesten der Insel mehr lesen >>>
Aber und dabei mehr lesen >>>
Venedig zur Zeit des Karnevals ist eine meisterhafte Täuschung. Ein überbordendes Spektakel aus Gold, Samt und lachenden Masken, das den Blick auf das abgründige Wesen darunter lenken soll. Doch in den Momenten zwischen dem Lärm der Festlichkeiten, wenn der nächtliche Nebel aus der Lagune steigt und die Kanäle in schweigendes Weiß hüllt, vergisst die Stadt ihre Rolle. Dann atmet sie aus, und was sie atmet, ist älter als die Paläste, kälter als das Winterwasser. Es ist die Erinnerung an alles, was in ihr versank. Wer sich von den ausgetretenen Pfaden locken lässt, wer das wahre Gesicht hinter der Maske sucht, dem bietet die Stadt einen anderen Pakt an. Nicht den des vergnügten Touristen, sondern den des Zeugen. In vergessenen Gassen, wo das Echo der eigenen Schritte zum Flüstern eines unsichtbaren Begleiters wird. In einer niedrigen Osteria, wo ein Greis mit einer Stimme wie trockenes Pergament von den *figli della caligine* erzählt - den Kindern des Nebels, die nicht spielen, sondern sammeln. Ihre Einladung ist ein glucksendes Lachen, das von keiner menschlichen Kehle stammt. Doch Venedig ist nicht nur Gefräßigkeit. Sie ist auch Balance. Manchmal schickt sie eine Führerin. Eine Frau mit blassem Gesicht und perfektem Wissen über jedes verborgene *sottoportego*, deren Auftauchen und Verschwinden ebenso plötzlich geschieht wie das Aufziehen des *acqua alta*. Sie rettet, um zu bewahren. Sie warnt, um das Geheimnis zu schützen. Warum aber wählt sie gerade dich aus? Bist du ein Opfer, das ihr entgangen ist, oder ein Botschafter, der eine Geschichte in die Welt der Lebenden tragen soll? Die Antwort liegt im Herzschlag der Stadt selbst, einem rhythmischen Pochen aus Stein, Wasser und ungelösten Geschichten. Man kann den letzten Kahn nach Mestre erwischen, das grelle Licht des Bahnhofs, den banzen Geruch der Gegenwart. Man kann alles für eine Flucht vor dem Unerklärlichen halten. Doch wer einmal den kalten, wissenden Atem Venedigs im Nacken gespürt hat, wer den Blick einer Maske getroffen hat, der nichts verriet und alles wusste, der bleibt gebucht. Ein Teil der Seele bleibt als Pfand in den feuchten Mauern zurück. Und die Stadt ist geduldig. Sie weiß, dass diejenigen, die sie wirklich sieht, immer wieder zu ihr zurückkehren, sei es im Traum, in der Erinnerung oder in einer nächsten, unwiderstehlichen Karnevalsnacht. Die Rechnung wird nie beglichen, sie wird nur fortgeschrieben. […] Mehr lesen >>>
Die Luft schmeckte nach verkohlten Algorithmen und überbrühten Kaffeebohnen. Ein leises Surren durchdrang die Wohnung - nicht nur vom Computer, dessen Lüfter […]
Steingrün schlief nie wirklich. Nachts, wenn der Nebel wie Spinnweben zwischen den Fachwerkhäusern hing, erzählten die alten Balken Geschichten von Angelegenheiten, […]
Im dichten Morgennebel, wo die Grenzen zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem verschwimmen, offenbart sich ein Reich, das auf keiner bekannten Karte verzeichnet ist. […]