Ein Brief mit goldenen
Stellen Sie sich eine Welt vor, in der die größte Reise nicht über Ozeane oder Berge führt, sondern durch das Labyrinth der menschlichen Stimme. […] Mehr lesen
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In einen kristallenen Wasserpalast
Ist plötzlich gezaubert der Ritter.
Er staunt, und die Augen erblinden ihm fast
Vor alle dem Glanz und Geflitter.
Doch hält ihn die Nixe umarmet gar traut,
Der Ritter ist Bräut'gam, die Nixe ist Braut,
Ihre Jungfraun spielen die Zither.
Sie spielen und singen, und singen so schön,
Und heben zum Tanze die Füße;
Dem Ritter, dem wollen die Sinne vergehn,
Und fester umschließt er die Süße –
Da löschen auf einmal die Lichter aus,
Der Ritter sitzt wieder ganz einsam zu Haus,
In dem düstern Poetenstübchen.
Quelle:
Heinrich Heine
Buch der Lieder
Lyrisches Intermezzo
Junge Leiden - 1817-1821
Buch der Lieder
Hamburg 1827
www.zeno.org
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Stellen Sie sich eine Welt vor, in der die größte Reise nicht über Ozeane oder Berge führt, sondern durch das Labyrinth der menschlichen Stimme. Eine Welt, in der Grammatik zu Gelände wird und jedes Verb ein unsichtbares Fahrzeug steuert. Für Timo beginnt diese Welt an einem ganz gewöhnlichen Tag, zerrissen durch einen ungewöhnlichen Brief. Der Umschlag fühlt sich anders an, trägt seinen Namen in einer fließenden, fast lebendigen Schrift und riecht nach fremder Erde und altem Papier. Die Einladung darin spricht nicht von einem Klassenraum, sondern von einer Fahrschule. Doch nicht für Autos oder Schiffe, für Sprachen. Dieser mysteriöse Ort, die "Fahrschule der Sprachen", existiert nicht auf Landkarten. Sie liegt versteckt im Herz eines undurchdringlichen Dschungels, ein Ziel, das nur diejenigen finden, die wirklich gerufen werden. Wer sind die Lehrer an einem solchen Ort? Ein Papagei, der mehr Sprachen beherrscht als jeder Gelehrte, begrüßt den verblüfften Timo nicht mit einem einfachen "Hallo", sondern mit einem vielstimmigen Chor aus Begrüßungen, der die Luft zum Schwingen bringt. Hier ist der Lehrplan das Leben selbst, und die Fahrerlaubnis ist kein Papier, sondern eine tiefe, innere Veränderung. Man lernt nicht Vokabeln, man taucht in sie ein. Doch diese Ausbildung birgt Gefahren, die kein gewöhnliches Lehrbuch erwähnt. Die Prüfungen dieser Schule finden nicht an Schreibtischen statt. Sie werfen einen mitten in das brodelnde Chaos eines Pariser Cafés, in dem ein falsches Wort eine diplomatische Krise auslösen kann. Sie sperren einen in die glühende Stille eines ägyptischen Grabes, wo nur das flüsternde Alt-Arabisch der Hieroglyphen den Weg ins Freie weist. Die Lehrer sind ebenso rätselhaft wie ihre Methoden: ein Mönch, der Sanskrit als lebendigen Code lehrt, eine Teemeisterin, die mit jeder Geste einen chinesischen Tonfall erklärt. Was ist der wahre Zweck dieser Einrichtung? Wer hat sie gegründet, und warum sucht sie gerade jetzt nach Schülern wie Timo? Zwischen all dem erklingt immer wieder ein verwirrendes Fragment, ein geisterhafter Monolog an den Mond, der sich in Timos Gedanken einnistet. Sind es Verse aus einem vergessenen Gedicht? Die verirrten Gedanken eines früheren Schülers? Oder eine Botschaft in einer Sprache, die er erst noch lernen muss? Dieses Rätsel ist der Schlüssel zu einem größeren Geheimnis, das tief im Dschungel vergraben liegt, der Legende vom "Schatz der Sprachen". Ein Schatz, der kein Gold ist, aber etwas, das mächtiger ist als alle Reichtümer der Welt. Um ihn zu finden, muss Timo das größte Wagnis eingehen: alles, was er zu lernen glaubte, in einer letzten, alles entscheidenden Prüfung anzuwenden. Die Grenze zwischen Lektion und echter, atemberaubender Gefahr verschwimmt. Wird die Sprache seine Rettung sein oder eine Falle, die von selbst zuschnappt? […] Mehr lesen >>>
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