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Tief in einem vergessenen Winkel der Welt, umhüllt von moosigem Schweigen, liegt ein Gewässer, das nicht wie andere ist. Sein stilles Spiegelbild […] Mehr lesen
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Tief in einem vergessenen Winkel der Welt, umhüllt von moosigem Schweigen, liegt ein Gewässer, das nicht wie andere ist. Sein stilles Spiegelbild […] Mehr lesen
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Hörst du, wie mir im Kopf das Märchen klinget?
Und wie das Liedchen summet ernst und schaurig?
Und wie das Mägdlein kichert, leise, leise?
Ich fürchte nur, daß mir der Kopf zerspringet –
Und ach! da wär's doch gar entsetzlich traurig,
Käm der Verstand mir aus dem alten Gleise.
Quelle:
Heinrich Heine
Lieder
Sonette
Junge Leiden - 1817-1821
Buch der Lieder
Hamburg 1827
www.zeno.org
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Tief in einem vergessenen Winkel der Welt, umhüllt von moosigem Schweigen, liegt ein Gewässer, das nicht wie andere ist. Sein stilles Spiegelbild verbirgt einen unersättlichen Geist. Denn dieses Wasser träumt, lernt und hungert nach mehr als Sonnenlicht. Es schlürfte Wissen aus verlorenen Büchern, die am Ufer verweilten, und speicherte Geheimnisse in jeder schimmernden Welle. Jetzt vibriert die Luft über seiner Oberfläche von seltsamer Energie, und die einst gewöhnlichen Bewohner haben eine beunruhigende Verwandlung durchgemacht. Die Enten debattieren in flüsterndem Schnattern über theoretische Physik, während Frösche auf Seerosenblättern komplizierte Gleichungen mit Algen skizzieren. Ein distinguiertes Krokodil lauscht geduldig Poesie, die von den Schilfrohren geflüstert wird. Hier hat sich ein lebendiges, denkendes Netzwerk etabliert - eine Akademie des Absurden, geleitet vom Bewusstsein des Teiches selbst. Wer oder was steuert diesen Wissensdrang? Und zu welchem Ende? Dann betritt ein einsamer Mensch, verwirrt vom üblichen Lernpfad, diese stille Bühne. Er sieht die Tiere in ernsthafter Konferenz, bemerkt die flatternden Tafeln, die im Nichts zu hängen scheinen. Eine Ente wendet sich ihm zu, ihr Blick unnatürlich wissend. Sie bietet keine einfachen Antworten, sondern eine verstörende Einladung. Hier wird nicht auswendig gelernt, hier wird das Unmögliche seziert, die Poesie des Absurden gelehrt und die Mathematik der Träume entschlüsselt. Der Teich selbst, eine präsente, rätselhafte Intelligenz, hat ein Curriculum des Wundersamen entworfen. Es lockt mit der Verheißung, alles in Frage zu stellen, was man über Lernen zu wissen glaubte. Doch diese außergewöhnliche Bildung birgt ein Risiko. Sie verändert den, der sich darauf einlässt, unwiderruflich. Was geschieht mit einem Geist, der einmal die Welt durch die Linse eines philosophierenden Frosches betrachtet hat? Und was plant diese wässrige Scholle, deren Ambitionen nun über ihre eigenen Ufer hinauszuwachsen scheinen? Die letzte Lektion beginnt, als eine Tafel mit einer Frage beschrieben vor dem Besucher schwebt, einer Frage, die sein bisheriges Leben auslöscht und eine unvollendete Gleichung an ihre Stelle setzt. […] Mehr lesen >>>
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