Die Schiffe
Wir sahn dem Schiff am Ufer nach, bis der Wind die Segel fing, bis über die See das Dunkel brach und die Augen übergingen, dann kehrten wir heim, […] Mehr lesen
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Der gigantische Schatten schien über ihnen zu schweben, als ob er auf der Suche nach etwas war. Es war, als würde er sie beobachten, jeden ihrer Schritte verfolgen. Das Gefühl von Angst und Unbehagen wuchs mit jedem Augenblick. Plötzlich wurde es ganz still. Die Krieger verstummten, die Luft stand still und der Schatten schien sich auf sie zu stürzen. Ein Schauer lief ihm über den Rücken, als er das Wesen erkannte. Es war kein gewöhnlicher Schatten, sondern ein Schattenfeuer, das seine Form angenommen hatte. Der Geist eines lange verstorbenen Kriegers, der nach Rache suchte. Der Schattenfeuerkrieger stürzte auf die Armee zu und die Krieger griffen mit ihren Waffen an, doch ihre Schwerter schnitten ins Leere.
Der Schattenfeuerkrieger schien unbesiegbar, als er durch die Reihen der Krieger schwebte und sie mit seiner Präsenz einschüchterte. Es war, als ob er ihre Seele mit seinem feurigen Blick durchbohren würde. Der Kampf schien aussichtslos, bis ein kleiner Kobold aus dem Nichts auftauchte. Mit einem breiten Grinsen und einem Augenzwinkern zog er eine Zigarre aus seiner Tasche und bot sie dem Schattenfeuerkrieger an. Der Geist schien überrascht, als er die Zigarre annahm und einen tiefen Zug nahm. Plötzlich wurde der Schatten heller und heller, bis er schließlich verschwand. Die Armee jubelte, als der Kobold triumphierend seine Zigarre wieder in die Tasche steckte. "Ich sagte doch, alles wird gut, solange man eine gute Zigarre dabei hat", sagte er mit einem breiten Grinsen.
Seit diesem Tag wusste die Armee, dass sie sich auf den Kobold verlassen konnten, wenn es darum ging, Geister und Schatten zu vertreiben. Doch jeder wusste auch, dass es immer besser war, eine Zigarre parat zu haben, falls der Kobold einmal nicht in der Nähe war. Denn wer weiß, welche Schatten und Geister noch auf sie lauerten.
Mit einem zauberhaften Gruß und den besten Wünschen aus dem geheimen Schattenreich,
Ihr Beschützender Kobold und Schattenfeuerkrieger.
*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.
Quellenangaben:
Inspiriert von einer zauberhaften Begegnung und den koboldischen Erscheinungen im Zschonergrund.
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
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Wir sahn dem Schiff am Ufer nach, bis der Wind die Segel fing, bis über die See das Dunkel brach und die Augen übergingen, dann kehrten wir heim, allein und zerstreut, wir Frauen und Töchter der Schifferleute. Seitdem ist's nun im zweiten Jahr, Daß dich die Wogen treiben. Du irrst durch ferne Todesgefahr, Und ich muß Witwe bleiben. Ich schaukle zu Haus in der Wiege dein Kind, Und dich, dich schaukelt der wilde Wind. Der König verwendet, seitdem er das Jagdrecht der oben namentlich aufgezählten Gemeinden erworben, verhältnismäßig bedeutende Summen auf die Hege des edlen Wildes und bringt alljährlich im Juli und August, d. h. sobald der Schnee auf den Gletschern geschmolzen ist, mehrere Wochen im Gebirge zu, hier zwischen dreiund viertausend Meter über dem Meere gelegene Jagdhütten oder selbst ein offenes, nicht einmal dem Regen genügend widerstehendes Zelt bewohnend. Dieses bewegt sich nur mit äußerster Vorsicht, beobachtet alles, was vorgeht, auf das genaueste, durchspäht die Gegend mit reger Aufmerksamkeit und verweilt, wenn nicht getrieben, zuweilen stundenlang äugend und windend auf einer und derselben Stelle, schreitet überhaupt nur mißtrauisch und zögernd weiter vor. Der gegenwärtige Wildstand gestattet alljährlich funfzig Böcke abzuschießen; Geisen gelten selbstverständlich als unverletzlich. Letztere gehen langsam vorwärts, Moränen, Halden und einigermaßen zugängliche Wände als Pfade benutzend, und treiben das Steinwild vor sich her. Außer auf diesen Treibjagden erlegt man das Wild auch wohl auf dem Anstande in der Nähe oft begangener Wechsel oder an den oben erwähnten Salzlecken. Ungünstiger Wind hindert die Jagd weniger, braucht mindestens nicht in demselben Grade berücksichtigt zu werden wie bei der Gemsjagd; auch darf man ein und dasselbe Gebiet mehrmals nach einander treiben, da die starken Böcke, welche entkamen, an dem folgenden und zweitfolgenden Tage ihren alten Standplatz gewiß wieder aufsuchen. Der König geht seinem Gefolge in Ertragung von allerlei Beschwerden und Mühsalen mit dem besten Beispiele voran und bethätigt eine geradezu bewunderungswürdige Ausdauer. […] Mehr lesen >>>
Die Nacht legt sich schwer auf die Welt, drückt gegen die Fenster, sickert in jede Ritze. Ein Sturm jagt über den Asphalt, peitscht Regen gegen das Garagentor. Die Dunkelheit draußen ist undurchdringlich, doch es ist die Stille im Inneren, die schwerer wiegt. Das Geräusch des Motors ist längst verhallt, doch es bleibt etwas zurück. Ein Echo, das nicht verschwinden will. Die Garage riecht nach Öl, nach kaltem Metall. Ein Ort, an dem Maschinen schlafen, doch heute fühlt sie sich anders an. Der Raum ist zu still, zu eng. Irgendetwas ist hier. Ein Schatten rührt sich in der Dunkelheit. Ein Geräusch, kaum mehr als ein Flüstern, verflüchtigt sich in der Stille. War es der Wind? Oder etwas anderes? Eine Tür steht offen, obwohl sie eben noch geschlossen war. Eine Kleinigkeit, ein Detail - und doch wächst das Unbehagen, sickert in den Verstand. Draußen jagen Sturmböen über die Straße, treiben Blätter und zerknüllte Gedanken vor sich her. Der Regen schlägt gegen das Dach, ein ruheloses Trommeln. Und doch ist es nicht der Regen, der beunruhigt. Es ist die Gewissheit, dass etwas nicht stimmt. Die Dunkelheit im Flur ist tiefer als sie sein sollte. Sie drängt sich an die Wände, zieht sich in jede Ecke. Etwas bewegt sich dort, lautlos, geduldig. Die Luft trägt einen Hauch von Feuchtigkeit, von Erde, als sei die Nacht selbst in das Haus gekrochen. Ein Atemzug, den niemand getan hat. Ein Raum, der zu still ist. Eine Gestalt unter der Decke, die sich nicht rührt. Und dann - eine Stimme, leise, fast beiläufig. "Ob du es glaubst oder nicht, bei diesem Wetter ist mein Mann mit dem Motorrad unterwegs." Die Worte sind einfach, doch sie hallen nach. Sie schlagen eine Kluft in die Realität, hinterlassen eine Leere, die nichts füllen kann. Der Blick fällt zur Tür. Offen. Schwarze Schwärze dahinter. War sie nicht eben noch geschlossen? Der Atem stockt. Die Dunkelheit rückt näher. Und dann, in der Stille, atmet etwas zurück. […] Mehr lesen >>>
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