Ein Wort, das nicht mehr
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Mein kleines, schwarzes, gefiedertes Vögelchen! O komm, mich im Turm zu besuchen! Fliege geschwind durchs Gitter herein, und bringe mir Käse und Kuchen. Ach, mein treues Vögelchen, wie sehr ich deine Gesellschaft schätze. Wenn du kommst, bringen deine Flügel einen Hauch der Freiheit, einen Moment der Freude in meine düsteren Tage. Mein Herz wird leicht und luftig, als könnte ich morgen schweben. Doch, o Vögelchen, sorge dafür, dass die grimmige Muhme mir nicht die Augen auspickt, während ich träume. Deine Ankunft ist ein Versprechen auf bessere Tage, auf ein Morgen, in dem ich mich frei durch die Lüfte bewegen kann, ohne Furcht, ohne Schmerz. So fliege geschwind durchs Gitter, mein kleiner Bote der Hoffnung, und lass uns gemeinsam die Ketten des Turmes überwinden. Wenn der Morgen graut und die ersten Sonnenstrahlen durchs Gitter fallen, denke ich an dich, mein kleiner Freund. In diesen Momenten stelle ich mir vor, wie ich mit dir in den weiten Himmel schwebe, den Wind in meinen Haaren und die Welt unter meinen Füßen. Es ist ein luftiger Traum, der mich durch den Tag trägt und mir die Kraft gibt, weiterzumachen. Ich weiß, dass du stets wachst und über mich sorgst, auch wenn die Nächte lang und dunkel sind. Dein Flügelschlag erinnert mich daran, dass es immer Hoffnung gibt, dass selbst die dicksten Gitter nicht die Freiheit des Geistes einsperren können. O, wie sehr freue ich mich auf den Tag, an dem wir gemeinsam durchs Gitter fliegen, hinaus in die weite Welt, in ein Morgen voller Licht und Leben. Bis dahin, mein gefiedertes Vögelchen, bleibe bei mir und bringe mir die Freuden des Lebens, Käse und Kuchen, und die Erinnerung daran, dass auch im dunkelsten Turm ein Hauch von Freiheit durch die Gitter strömen kann.
Was irdisch, wurde der Erde Raub; bekränze den Hügel, - den Staub zum Staub. Dann aber den tränenden Blick hinauf: Die Liebe, sie höret nimmer auf! Wer heiß geliebt und wer hoch mehr lesen >>>
Das Wappen des Königreichs Sachsen zeigt in einem von zwei Löwen gehaltenen goldenen Schilde fünf schwarze Querbalken mit schräg darüber gelegtem grünem Rautenkranz u. ist mehr lesen >>>
Ein Küßchen, das ein Kind mir schenket, das mit den Küssen nur noch spielt, und bei dem Küssen noch nichts denket, das ist ein Kuß, den man nicht fühlt. Ein mehr lesen >>>
Effendi, deine Gegenwart ist mir lieber als alles! Und dein Auge ist mir wie das Auge des besten Freundes, aber deine Zeit ist kostbar; ich darf sie dir mehr lesen >>>
Er möcht in die Schranken reiten Und rufen die Ritter zum Streit: Der mag sich zum Kampfe bereiten, Wer mein Lieb eines Makels zeiht! Da würden mehr lesen >>>
Jung und hohen Sinns, Paläste baun und Tempel, und sehntest dich, ein Haus zu sehn mit deines Geistes Stempel. Was dir der Gott an mehr lesen >>>
Feldein nach einem dürren Baum Fliegt eine Schar von Krähen, Die langsam wie im düstern Traum Die schwarzen Flügel blähen. mehr lesen >>>
Wenn, gedrückt von schwerem Kummer, Hingestreckt zu leichtem Schlummer In des Mittags heißer Glut, Der gequälte mehr lesen >>>
Nach drei Tagen wird Ihr Freund, der Sekretär, in Ihre Wohnung kommen und Ihnen die Artikel der Anklage mehr lesen >>>
Essen da, sollen's die Hunde kriegen? Der Bürger grinste ein wenig, dann allmählich mit dem mehr lesen >>>
Elfenbein, wovon in England hundert Pfund fünfunddreißig Guineen gelten würden. Joe mehr lesen >>>
Gefühlte Ehrfurcht vor dem Tode beim Hinsterben eines Mitmenschen, ein mehr lesen >>>
Ich wandre durch die stille Nacht, da schleicht der Mond so mehr lesen >>>
Siehst du dort am Tor das Gitter an des Abgrunds Rand mehr lesen >>>
Lieb Bräutchen, was stehst du so stumm und mehr lesen >>>
Und in der Stube, da quarrt das mehr lesen >>>
BeeSchool in Sachsen / mehr lesen >>>
Der Ballon, von mehr lesen >>>
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Wenn Sie diese Zeilen lesen, treffen Sie eine Wahl. Sie legitimieren ein Wort auf dieser Seite, das heute nicht mehr geschrieben steht. Sie stimmen zu, die Lücke zu betreten, die es öffnet. Denn diese Geschichte handelt von der alten Magie des Weitererzählens, und in dem Moment, in dem Sie sie aufnehmen, sind Sie nicht mehr nur Leser. Sie werden zum nächsten Glied in dieser Kette. Was im Kaitzbachwald wartet, hat darauf gewartet, von Ihnen gefunden zu werden. Dass Sie es sein werden, der sie schließt, diese Lücke, macht sie zu Ihrer Geschichte. Und sie wird nach Ihnen greifen. Stellen Sie sich einen Wald vor, der die Zeit nicht misst, sondern sammelt. In seinen tiefsten Kammern, da wo die Pfade sich kreuzen und die Schatten eigenes Leben atmen, geschieht es immer wieder: Ein einsamer Wanderer stößt auf ein Feuer, das nicht von dieser Welt zu sein scheint. Um die Flammen sitzen Gestalten, deren Gesichter im Funkeln zwischen Jugend und Alter schwanken. Sie laden ihn ein, und im Tausch von Geschichten, die nach Freiheit und Fernweh schmecken, wird ein Pakt geschlossen, der nie ausgesprochen wird. Eine Frau mit sternengespiegelten Augen bewahrt ein Objekt von kühlem, tiefem Glanz - einen Schlüssel, der keine Schlösser öffnet, sondern Schicksale lenkt. Doch dies ist keine Geschichte von flüchtiger Romantik. Dies ist eine Chronik der Weitergabe. Jeder, der den Stern berührt, übernimmt eine unsichtbare Bürde und wird Teil eines Zyklus, der älter ist als die Straßen durch den Wald. Die wahre Gefahr lauert nicht in der Dunkelheit zwischen den Bäumen, sondern in der Versuchung, das Geschenk für sich zu behalten, die Kette zu unterbrechen. Was passiert mit einer Geschichte, die nicht mehr erzählt wird? Mit einer Magie, die niemand mehr weiterreicht? Die Antwort liegt im verglimmenden Feuer und in der letzten Frage, die die Frau mit den Locken stellt, bevor sie im Morgengrauen verschwindet: Wirst du den Funken in dir ersticken - oder wirst du ihn entfachen und damit etwas in Brand setzen, das längst erloschen schien? Ihre Reise beginnt an diesem Kreuzweg. Sie endet nicht, wenn Sie die letzte Seite umblättern. Sie wird in Ihnen nachbrennen, ein kühler, schwerer Stein in Ihrer Hand, ein Geflüster im Wind. Denn Sie haben nun die Wahl: Werden Sie zum Hüter, oder zum Ende der Kette? […] Mehr lesen >>>
Das für Schleswig bestimmte Contingent rückte um dieselbe Zeit (10. Aug.) aus. Zur Umgestaltung des ganzen Staatsdienstes wurde vom Großherzog ein berathender […]
mit dem Finger wieder in den Napf und begann von neuem zu rühren. Ihr Anerbieten war ein sehr leutseliges, aber brrrr! Deine Güte ist groß, antwortete ich, aber […]
Der Horizont, den ich so sehnsüchtig überflog, war ein blassgrüner, unerträglicher Witz. Ein Flickenteppich aus Feldern, deren Ordnung mich mehr erstickte, als […]