Tante Felicity, das
Der Himmel über Oschatz ist an diesem Morgen von einem unnatürlichen, stillen Blau, als wäre er aus vergessenen Träumen gemalt. In ihrem […] Mehr lesen
Mehr lesendie schönsten Webseiten
Der Himmel über Oschatz ist an diesem Morgen von einem unnatürlichen, stillen Blau, als wäre er aus vergessenen Träumen gemalt. In ihrem […] Mehr lesen
Mehr lesen
der kaum zehn Toisen von dem Walde gefallen war; er löste geschickt den Rüssel ab, der an seiner Wurzel fast zwei Fuß Breite maß, wählte davon den zartesten Theil und legte einen der mehr lesen >>>
Eisenachsche Linie: Johann Georg I. erhielt die Ämter Eisenach, Lichtenberg, Kreuzburg, Kaltennordheim, Krainberg, Gerstungen, Breitenbach, erbte durch seine Gemahlin mehr lesen >>>
In einen richtigen Winterzeit mit Frost und Tau untertaucht natürlich innerhalb desselben alles Insektenleben, jedoch es endet nicht, wie man im letzten Endes mehr lesen >>>
Es stehen unbeweglich Die Sterne in der Höh' Viel tausend Jahr', und schauen Sich an mit Liebesweh. Sie sprechen eine Sprache, Die ist so reich, so schön; mehr lesen >>>
Und hoffst du noch von Tag zu Tag, ob's endlich Frühling werden mag? Es hüllt den goldnen Sonnenschein ein grauer Wolkenschleier ein; durch kahle mehr lesen >>>
Uebrigens steht draußen ein Kurde, der notwendig mit dir zu sprechen hat. Er war eher da als ich, und darum wollte ich ihm den Vortritt mehr lesen >>>
Zersplissen ist mein Haupt Von schwarzem Wolkenwetter; Herbstwind und Regen raubt die abgestorbenen Blätter: So rag' ich ganz mehr lesen >>>
Die Rückreise fast vergangen, nachdenkliches reisen was ich anschaue, lauschst weithin in geheimen Bereich, leb ich mehr lesen >>>
Es zog eine Hochzeit den Berg entlang, Ich hörte die Vögel schlagen, Da blitzten viel Reiter, das mehr lesen >>>
und Kennedy griff nach seinem Carabiner. Der Elephant lief mit ziemlicher Schnelligkeit mehr lesen >>>
fünf Kriegsgefangenen. Sie waren in Folge der Dunkelheit, bei der sie sich kaum selbst mehr lesen >>>
Im Dreißigjährigen Kriege stand er gegen Österreich, Anfangs für den mehr lesen >>>
Man – man hatte mir so gesagt! Das thut mir leid, aber das hätt' mehr lesen >>>
Wir haben den Park seiner Länge nach passiert und stehen mehr lesen >>>
In der deutschen Frage war Seitens der mehr lesen >>>
Um die Maiensonne stets dunkelt noch mehr lesen >>>
Und nun ich ihn vernommen mehr lesen >>>
Mein Herz ist mehr lesen >>>
Der Himmel über Oschatz ist an diesem Morgen von einem unnatürlichen, stillen Blau, als wäre er aus vergessenen Träumen gemalt. In ihrem Wohnzimmer steht Tante Felicity über den Scherben ihrer geliebten Teekanne, und mit dem Porzellan zersplittert die vertraute Ruhe ihres Daseins. Ein kalter Riss durchzieht nicht nur das kostbare Stück, sondern auch ihr Inneres. Draußen flattert eine Zeitung wie ein Vogel mit zerrissenen Flügeln davon, und das Thermometer klettert trotz der Kälte in ihr. Doch etwas anderes fesselt ihren Blick: Mitten in der makellosen Bläue schwebt ein winziger, tintenschwarzer Fleck - ein Fehler im Gemälde des Tages, ein ungesagter Gedanke am Firmament. Plötzlich ist die Erinnerung an Pete Donaldson da, mit dem Geschmack von Salz und Honig und einem Geruch nach Teer und November. Ein Schatten, der nicht zu ihr gehört, spiegelt sich im Fenster, und eine beunruhigende Stille breitet sich aus. Getrieben von einer Ahnung, die nach Antworten verlangt, flüchtet sie sich in ihren roten Hyundai, ihren sturen Gefährten, zu einem einsamen Baum auf einer Wiese. Dort wartet ein altes Buch ohne Titel, dessen Seiten lebendig werden und rätselhafte Sätze offenbaren: "Wer die Farbe des Himmels kennt, hat das Tor bereits durchschritten." Was folgt, ist eine Begegnung, die die Grenzen der Wirklichkeit verwischt. Ein Fremder, gehüllt in blauen Nebel und Stille, nennt sich den Hüter der verlorenen Träume. Er führt sie an verborgene Orte, zu einem steinernen Teufel auf einem vergessenen Friedhof, der eine ewige, unerhörte Bitte in seinen Armen trägt. Hier, zwischen den scheinbar friedlichsten Ausflugszielen Sachsens, lauern Bedeutungen tiefer als jede Sehenswürdigkeit. Felicity beginnt zu begreifen, dass ihre zerbrochene Kanne, der fleckige Himmel und Petes lange verstummte Stimme Teile eines größeren Musters sind - eines, das nach einer Frage verlangt, die sie vielleicht immer schon kannte, aber nie auszusprechen wagte. Zurück in ihrer Küche, während der Dampf aus einer neuen Kanne steigt und der Himmel sich langsam klärt, spürt sie eine neue, fragile Verbindung zum Unsichtbaren. Doch gerade als sich Stille und Dankbarkeit ausbreiten, bemerkt sie einen letzten, winzigen Fehler in der wiederhergestellten Ordnung: Auf der blanken Oberfläche der dampfenden Teetasse spiegelt sich für einen flüchtigen Augenblick nicht ihr Gesicht, sondern der milde, wissende Blick des Hüters. Und sie weiß, das Tor, von dem das Buch sprach, steht noch immer einen Spaltbreit offen. […] Mehr lesen >>>
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte […]
Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort […]
Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war […]