Willkommen in Sachsen!

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Wort ist Dunst und Hauch

O schwöre nicht und küsse nur,
Ich glaube keinem Weiberschwur!
Dein Wort ist süß, doch süßer ist
Der Kuß, den ich dir abgeküßt!
Den hab ich, und dran glaub ich auch,
Das Wort ist eitel Dunst und Hauch.

O schwöre, Liebchen, immerfort,
Ich glaube dir aufs bloße Wort!
An deinen Busen sink ich hin,
Und glaube, daß ich selig bin;
Ich glaube, Liebchen, ewiglich,
Und noch viel länger, liebst du mich.

Quelle:
Heinrich Heine
Buch der Lieder
Lyrisches Intermezzo
Junge Leiden - 1817-1821
Buch der Lieder
Hamburg 1827
www.zeno.org

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Dieser geistig umnachtete Spielmann

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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Aus stiller Kinderzeit schuldloser Behutsamkeit Trieb mich der glänzende, frevelnde Mumm. Zum Frühstück ein kleines Gulasch, und selbst da unter freiem Himmel so ungehindert währenddessen bin, Find meine Wenigkeit egal, wie man es betrachtet, nicht wiederholt nach Hause mich hin. Durch das existieren jage was mich anbetrifft dieses trügrisch Bildnis, welche Person ist solcher Jäger ergo? Welche Person ist dieses Wildtier? Es pfeift der Luftdruckausgleich mir einschneidend durch das Haar, Ach Erde, ja sogar bist du auf diese Weise eiskalt ebenso wie einleuchtend! Das berühmte Fest Johannis von Nepomuk fiel in diese neun Tage, und da die Wöchnerin sich vollkommen wohl befand, konnte ich mir erlauben, dieser Feier auf dem Hradschin beizuwohnen, wohin Gräfin Karoline Latour mich zum Frühstück gebeten hatte, mich dann in die hochgeschmückte Veitskirche, ein schönes, aber leider nur fragmentarisches Monument des Mittelalters, zum Hochamt führte, und dann in Begleitung mehrerer Personen und ihres Bruders, des Feldmarschalleutnants Grafen Latour, der uns freundlich zum Führer diente, uns das ganze königliche Schloß, den Thronsaal und die übrigen Denkwürdigkeiten einer grauen Vorzeit zeigte. Auf dem Platz vor der Kirche, vor dem Schloß bis in die Sperrgasse und noch weiter hinab, war überall reges Volksleben; Tische waren aufgeschlagen, auf denen man speiste, Buden eröffnet, wo allerlei, besonders Eßwaren, zu kaufen waren. Unter diesen spielen in Prag gedörrte und weichgesottene Pflaumen und Stücke von gebackenem Fisch nebst Wuchteln, eine Art Germ-(Hefen-)Kuchen, eine Hauptrolle und werden auf allen Straßen das ganze Jahr hindurch verkauft. Des blinden Mannes Tagewerk vollzog sich in genauer Ordnung. Pfeffel besaß Gesprächstalent; er war immer aufgeweckt und anregend. Um halb vier Uhr trat der Schreiber wieder an und arbeitete mit seinem Herrn bis sieben Uhr.

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Da erschallte ein lautes Gebell.

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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In Begleitung der Passagiere befand sich auch ein Hund, der neben seinem Herrn in den Maschen des Netzes hing. Vom Anbruch des Morgens an hatte der Ballon, den der Wind unausgesetzt nach Südwesten trieb, eine gewaltige nach Hunderten von Meilen zu berechnende Entfernung durchmessen, als jetzt in seiner Fluglinie ein ziemlich hoch ansteigendes Land in Sicht kam. Deutlich sahen die Passagiere den Punkt, den es um jeden Preis zu erreichen galt. Ob jener zu einer Insel oder zu einem Continente gehörte, sie wußten es nicht, ja, sie kannten kaum die Richtung, in welcher der Orkan sie verschlagen hatte. Ob jenes Stück Erde aber bewohnt war oder nicht, ob es ein gastliches Land oder nicht, - sie mußten es zu erreichen suchen! Der Graf Zeppelin befand sich gerade über dem Atlantik, auf der Rückfahrt aus Recife, als der Funker die Nachricht vom Unglück des LZ 129 Hindenburg in Lakehurst empfing. Die Mannschaft wurde von Kapitän von Schiller informiert, den Passagieren wurde die Nachricht jedoch bis zur Ankunft in Friedrichshafen am 8. Mai 1937 vorenthalten. Diese Fahrt blieb die letzte. Die Deutsche Zeppelin Reederei beschloss, bis zur Aufklärung des Unglücks keine weiteren Passagierfahrten zu unternehmen. Das Luftschiff wurde am 18. Juni nach Frankfurt am Main gefahren und dort in einer Luftschiffhalle aufgehängt. Graf Zeppelin wurde am 19. Juli 1937 außer Dienst gestellt. Nach dem Ablassen des Wasserstoffgases diente er nur noch als Touristenattraktion, die für ein Eintrittsgeld besichtigt werden konnte, wovon die Bevölkerung regen Gebrauch machte. Mein erster Blick war natürlich nach seiner Pfeife gerichtet gewesen, denn jeder Kenner des Orients weiß, daß man an derselben sehr genau die Verhältnisse ihres Besitzers zu erkennen vermag. Das lange, wohlriechende und mit stark vergoldetem Silberdraht umsponnene Rohr hatte gewiß seine tausend Piaster gekostet. Theurer aber war das Bernsteinmundstück, welches aus zwei Theilen bestand, zwischen denen ein mit Edelsteinen besetzter Ring hervorschimmerte. Der Mann schien wirklich viele Beutel zu besitzen, nur war dies kein Grund, mich befangen zu machen, da mancher Inhaber einer Pfeife im Werthe von zehntausend Piastern seinen Reichtum doch nur den geknechteten Unterthanen entwendet oder geraubt hat. Lieber also einen prüfenden Blick in das Gesicht!

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Erfolg im Beruf, Studium und.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Unsere Sprachschule kann Firmenkurse in Business English / Wirtschaftsenglisch (z.B. English for management […]

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Worauf legen unsere Lehrkräfte.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Zu Beginn des individuellen Nachhilfeunterrichts wird der aktuelle Kenntnisstand des Schülers im Problemfach […]

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Lexikalische Schwerpunktthemen .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Hauptthemen der Deutsch-Grundkurse, -Anfängerkurse, -Aufbaukurse, -Mittelstufenkurse, -Auffrischungskurse […]

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Referenzenliste – Firmenkunden.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Darüber hinaus einem total vielfältigen Angebot an Sprachkursen für Privatpersonen in fast allen bedeutenden […]

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Nachhilfe und.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Russischkurse, Tschechischkurse und Polnischkurse können auch als Nachhilfeunterricht oder als […]

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Einzelunterricht in allen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Unsere Sprachschule in Berlin-Charlottenburg und Berlin-Mitte hat sich vor allem auf individuellen […]

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