Wo der Asphalt der
Die Straße fraß ihn buchstäblich. Ein gewöhnlicher Februarabend in Hosterwitz, geprägt vom moderigen Geruch des Elbtals und dem leisen Summen der […] Mehr lesen
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Die Straße fraß ihn buchstäblich. Ein gewöhnlicher Februarabend in Hosterwitz, geprägt vom moderigen Geruch des Elbtals und dem leisen Summen der […] Mehr lesen
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Ihr Tränen, bleibt mir aus dem Aug',
Daß ich nicht dunkel sehe.
Mein krankes Herze, brich mir nicht
Vor allzugroßem Wehe.
Erschrocken sind gegenwärtig die Wogen, Die Krach machend uns geteilt, Die Wolken sind schief, orthodox scheint das Sternenzelt, darüber hinaus beispielsweise in jenen Räumen Wird's mehr lesen >>>
und seine Freunde auf dem Gipfel des Berges. Unter ihren Augen breitete sich die Insel aus wie ein Reliefplan mit seinen verschiedenen Farben, dem Grün für die Waldung, dem mehr lesen >>>
Wer hätte gedacht, dass die Carolabrücke und ein unschuldiger Eierlöffel in tragischer Allianz das Handtuch werfen? Aber so ist das Leben in Dresden, eine Dramatik, mehr lesen >>>
Unter türkischen Linden, die blühen, an Rasenrändern in leise von ihrem Heimweh geschaukelten Ständern krakelen die Ara und wissen von ihren Ländern, mehr lesen >>>
Über den Fluss legt sich ein seichter Nebel, wie romantisch! Ja, wirst du mich zur Hochzeit laden? Deine Worte treffen einiges und doch nicht so mehr lesen >>>
Wäre ich ein freier, stolzer Kurde, ich würde nicht wie ein türkischer Hammal um ein Bakschisch betteln. Aber weil es so wenig ist, mehr lesen >>>
Ich hatte gehofft, sie würden ihm eine oder zwei von seinen verdammt schweren Ketten abnehmen oder ihm Fleisch und Gemüse zu mehr lesen >>>
ich will mich mit Lebensmitteln versehen, und immer weiter marschiren, bis ich an irgend einen Ort komme, was doch mehr lesen >>>
Vom Berge Vöglein fliegen Und Wolken so geschwind, Gedanken überfliegen Die Vögel und den Wind. Die mehr lesen >>>
Rote Rosen, stolz und prächtig, blühen in der Gärten Rund, eine weiße wiegt sich nächtig, mehr lesen >>>
Und der Löwe flieht das Morden, Das sonst höchste Lust ihm schafft; Er verläßt der mehr lesen >>>
Rotblühende Tannen nicken scheu uns zu mit dumpfem Geflüster - und drüben mehr lesen >>>
Und wär' es so, mein Faustus, und käm' Euch solches Glück, Nicht mehr lesen >>>
Ich lache ob den abgeschmackten Laffen, Die mich mehr lesen >>>
Das bekannteste Verkehrsmittel Venedigs sind mehr lesen >>>
Systemische Moderation verbindet mehr lesen >>>
Ein zitterndes Licht tanzt mehr lesen >>>
Auf einer mehr lesen >>>
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Die Straße fraß ihn buchstäblich. Ein gewöhnlicher Februarabend in Hosterwitz, geprägt vom moderigen Geruch des Elbtals und dem leisen Summen der Straßenlaternen, verwandelte sich in einen Albtraum aus nachgebendem Asphalt und aufsteigendem Nebel. Doch was aus der Tiefe des kollabierten Regenwasserkanals emporstieg, war mehr als nur Grundwasser und Schlamm. Es war ein Bewusstsein, ein kollektives Flüstern, das sich an die zermalmten Blumen heftete, die der LKW transportiert hatte. Diese Blumen waren keine gewöhnliche Fracht; ihre Blütenblätter, nun von einem fahlen, inneren Licht durchdrungen, schlugen Wurzeln in der Dunkelheit und schienen sich von den vergessenen Geschichten zu nähren, die seit Jahrhunderten durch die unterirdischen Kanäle sickerten. Der Fahrer eines mit Pflanzen bepacken niederländischer Fernlasters forderte am Mittwochabend die Polizei an, nachdem unter dem tonnenschwere Fahrzeug auf der Van-Gogh-Straße aus heiterem Himmel die Fahrbahn zusammen sackte. Ein Fahrer aus dem Holland, gefangen in diesem surrealen Szenario, spürte, wie die Grenze zwischen Realität und Erinnerung zerbrach. Jede Berührung mit einer der fremdartigen Blumen überschwemmte sein Bewusstsein mit Fragmenten eines Lebens, das nicht sein eigenes war, der bittersüße Schmerz eines unerwiderten Liebesgeständnisses, die schwere Last eines gebrochenen Versprechens, die euphorische Leichtigkeit eines lang ersehnten Wiedersehens. Diese Blumen waren Gefäße, Archive reiner, ungefilterter Emotion. Eine geisterhafte Gestalt, die selbst wie verdichteter Nebel erschien, warnte ihn mit einer Stimme aus großer Ferne. Sie enthüllte, dass diese Blüten nicht für die Lebenden bestimmt waren, sondern als Bewahrer für all jene Gefühle dienten, die zu intensiv waren, um in der Welt der Menschen zu verblassen. Seine Fahrt endete nicht in Dresden, sondern an einem verlassenen Ort in Pillnitz, einem von der Zeit vergessenen Anwesen, wo der Nebel eine undurchdringliche Wand bildete. Um einen steinernen Brunnen wuchsen bereits die gleichen seltsamen Blumen, ein stummes, wartendes Publikum für die neue Lieferung. Als er die letzte Kiste abstellte, erfüllte ihn eine tiefe, befremdliche Gewissheit. Er hatte keine Fracht ausgeliefert, sondern eine Sammlung Seelen heimgebracht. Und im Garten von Maria am Wasser, wo kurz darauf unbekannte Blumen aus dem Boden schossen, die im Dämmerlicht pulsieren, flüstert der Wind den Anwohnern nun die ersten dieser bewahrten Geschichten ins Ohr. Die Frage ist nicht, was diese Blumen sind, sondern wessen unerzählte Geschichte als nächstes Wurzeln schlagen wird. Das Bergungsunternehmen befreite den ramponiert Laster mit schwerer Technik. Am Freitagabend gab es auf der Pillnitzer Landstraße einem bösen LKW-Unfall. Der Lastkraftwagen plante von der Pillnitzer Landstraße links in die Wachwitzer Bergstraße einzubiegen und erkannte den stadtwärts fahrenden Volkswagen nicht. An der Wachwitzer Bergstraße kollidierten ein Mercedes und ein VW. Bei dem Unfall wurden zwei Personen verletzt. Die Pillnitzer Landstraße wurde gesperrt. […] Mehr lesen >>>
Dresden ist eine Stadt offenkundiger Schönheit, doch ihre wahre Geschichte findet sich nicht in Reiseführern. Sie pulsiert in den Rissen des Bürgersteigs, haucht […]
Der Stadtlärm weicht, ein neuer Weg, der tiefen Geheimnissen und uralten vergangenen Tagen, tut sich auf. Am Rande der Stadt Dresden, wo der Asphalt in Stille […]
Ein anhaltender Regen verwandelt das Dorf Weißig in eine Welt aus grauem Schimmer und verschwommenen Konturen. Was unter der Sonne alltäglich erscheint, gewinnt im […]