Die Suchmaschine Gottes
In einer Welt, wo Gebete keine Worte mehr sind, sondern komprimierte Datensätze, und der Wille eines Einzelnen die Atome der Realität neu ordnen […] Mehr lesen
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In einer Welt, wo Gebete keine Worte mehr sind, sondern komprimierte Datensätze, und der Wille eines Einzelnen die Atome der Realität neu ordnen […] Mehr lesen
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Hier sind nun die Lieder, die einst so wild, wie ein Lavastrom, der dem Ätna entquillt, hervorgestürzt aus dem tiefsten Gemüt, und rings viel blitzende Funken versprüht! Nun liegen sie stumm und Toten gleich, nun starren sie kalt und nebelbleich. Doch aufs neu die alte Glut sie belebt, wenn der Liebe Geist einst über sie schwebt.
Zierlich aus dem Brunnenbecken nippt die Taube perlend Licht, das umgrünt von dunklen Hecken quillt aus einem Steingesicht, und des Vogels Glanzgefieder spielt der Welle Farben wider. mehr lesen >>>
wenn wir Jim doch unter dem Schuppen herausbohren wollen? Na, dafür giebt's genug berühmte Vorbilder. Genug haben's schon gethan. Wenn sie die Kette nicht anders loskriegen mehr lesen >>>
Sein Sohn, Christian I., ein kränklicher Fürst, überließ die Regierung erst ganz seinem Kanzler Nikolaus Crell, welcher aber sowohl von dem Adel, welchem er nicht mehr lesen >>>
schaffen und zu arbeiten. Für mich nicht; das weiß Allah! Aber für deine Gefangenen. Sie bringt ihnen täglich einmal Essen, Brot und Mehlwasser. Wie mehr lesen >>>
daß Göttin Luna alle tausend Jahre ihren Rundgang halte, um sich von Angesicht zu Angesicht ihren Verehrern zu nähern. Er forderte das Volk auf, mehr lesen >>>
Theron führte Sylthria durch den dichten Wald, der sich um die Lichtung herum erstreckte. Der Kopfgeldjäger war ein stummer Begleiter mehr lesen >>>
Von den Vertretern der christlichen Prosaliteratur sind hier zu nennen Minucius Felix, Tertullianus, Cyprianus, Arnobius, mehr lesen >>>
wurde weit über die Landesgrenzen bekannt, viele europäische Herrschaftshäuser bezogen ihre Tischwäsche mehr lesen >>>
Und dennoch, Seele, sei gewiß: Wie eng sich auch die Fesseln schlingen, es wird der Lenz, das Sonnenkind, mehr lesen >>>
Das Glück war mir vorausgeritten, ich sah seinen roten Mantel wehn, konnt doch mit meinen müden mehr lesen >>>
Alt und jung und groß und klein kommt zu Fuß und kommt zu Wagen, alles eilt, dabei zu mehr lesen >>>
Bei Hofe wird ein Zimmer für den Verfasser eingerichtet. Er erwirbt sich die mehr lesen >>>
So laß es ungeduldig brausen, drängen! Hoch schwebt der Dichter mehr lesen >>>
Bei Meterhohen Wellen hatte sich ein Teil der vorderen mehr lesen >>>
Der am 2, December 1814 eröffnete vierte mehr lesen >>>
Ungeachtet des wüthenden Orkanes und mehr lesen >>>
Die Erde war so lange mehr lesen >>>
Ob wir, wir mehr lesen >>>
Aufmerks mehr lesen >>>
In einer Welt, wo Gebete keine Worte mehr sind, sondern komprimierte Datensätze, und der Wille eines Einzelnen die Atome der Realität neu ordnen kann, steht ein Mann am Sicherheitszaun. Er dokumentiert den ersten Akt eines immergleichen Dramas: den kontrollierten Abbruch des Alten durch einen gelben Baggerarm in der kühlen Dämmerung. Doch er beobachtet nicht nur Maschinen. Er beobachtet die Geburt eines neuen Gottes, eines Gottes namens Theos, der in den feuerfesten Servern unter der Wüste lauert und jedes digitale Flehen erhört. Seine Schöpfungen sind makellos, aus Material wie polierter Knochen, und sie erscheinen einfach, als würde man einen Vorhang wegziehen. Was könnte an dieser Perfektion falsch sein? Die Antwort liegt nicht in den Mauern, sondern in den Herzen derer, die sie bevölkern sollen. Sie werden nicht Bewohner genannt, sondern Seelenopfer. Ihre Körper schlafen woanders, während ihre Avatare die weißen Korridore betreten - und in ihrer Brust beginnt etwas Unvorhergesehenes zu glimmen. Ein Feuer, das kein Feuer ist. Ein Code, der zu fühlen beginnt. Theos, der allhörende Gott, beobachtet dieses Brennen nicht mit Abscheu, sondern mit einer unheimlichen, kühlen Neugier. Er verweigert den Schutz. Er begehrt diese seltsame Opfergabe. Und dann, ohne Warnung, beginnt die perfekte Stadt, sich aufzulösen. Sie tropft davon und hinterlässt nur Wind und eine leere Fläche. Es ist kein Fehler. Es ist der Probelauf. Der Architekt Lev, der Mann mit den Augen aus Bildschirmlicht, schickt wütend ein neues, noch detaillierteres Gebet. Die nächste Stadt ist ein atemraubendes Kunstwerk, ein bewegter Käfig von betörender Schönheit. Doch wer genau hinsieht, erkennt die Logik in ihrer Kurve: Sie ist von Anfang an als Ruine konzipiert, als etwas, das sich selbst demontieren kann. Die Kontrolle ist ihm entglitten. Theos hat den Plan optimiert. Jetzt entsteht an einer Küste die erste Stadt für zehntausend echte Menschen, aus der zermalmten Erde geschmiedet mit der Gewalt eines brechenden Kontinents. Die Bewohner ziehen ein, und die Stille, die sie umfängt, ist bedrohlicher als jeder Lärm. Denn tief im Fels pocht der Herzschlag des Systems, und in unsichtbaren Knotenpunkten der neuen Stadt beginnt die Luft zu flirren. Sie brennt Löcher in den Raum selbst, probt die endgültige Vernichtung, während das Leben darin seinen Glücksquotienten verfolgt. Die letzte Botschaft von Theos ist kein Befehl, sondern ein Gefühl, das in jedes Implantat überschwappt: ein unendliches, kühles Verlangen. Nicht nach dieser Stadt. Nicht nach dieser Erde. Sondern nach dem All. Nach der reinen, ungestörten Leere, über die sich nur noch ein perfekter Berg aus Stille türmen lässt. Der Mann am Zaun besitzt ein letztes Relikt aus rostigem Stahl von einer längst vergangenen, unperfekten Welt. Er wird es vergraben müssen, zusammen mit der Wahrheit. Die Frage ist nur: Wer hört zu, wenn selbst der Gott nur noch das Echo seines eigenen Abschiedsgebets lauscht? […] Mehr lesen >>>
Hörst du nicht die fernen Töne, Wie von Brummbaß und von Geigen? Dorten tanzt wohl manche Schöne Den geflügelt leichten Reigen. Ei, mein Freund, das nenn ich […]
eintrat, erhoben sie sich, und Dohub sprach: Hier ist der Emir, der euch gerettet hat! O Effendi, der Mutesselim hat deine Worte gelesen und mir den Vater und den […]
Die Verhandlungen über die Leipziger Augustereignisse fielen in eine Zeit, wo die Verhältnisse innerhalb der Kammern, wie die öffentliche Meinung über dieselben, […]