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Grenzen der Vernunft

Der Atem des Ödlands trägt die Verheißung einer Wahrheit, die jenseits der letzten menschlichen Siedlung in der Hitze flirrt. Wo die vertrauten […] Mehr lesen

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Internet-Magazin Blumenland Kleid Maid Lied ...

Blumenland

Inmitten in dem Blumenland
Ein klarer Marmorbrunnen stand;
Da schaut ich eine schöne Maid,
Die emsig wusch ein weißes Kleid.

Es kommen Schmetterlinge ins Blumenland Prag, Käfer allzumal, Libellen, golden, blau und grün, durchschwärmen und durchsäuseln den Garten, es kommt der Sonnenstrahl 
und alle, alle kosen die Rosen 01060

Die Wänglein süß, die Äuglein mild,
Ein blondgelocktes Heil'genbild;
Und wie ich­ schau, die Maid ich fand
So fremd und doch so wohlbekannt.

Prag so fremd und doch so wohlbekannt, wer sieht den Schönen ins Gesicht, der Wangen Rosenglut, wer sah der Äuglein Silberlicht, das Liebe spricht, und hätte nicht
es zu versuchen Mut 01058

Die schöne Maid, die sputet sich,
Sie summt ein Lied gar wunderlich:
"Rinne, rinne Wässerlein,
Wasche mir das Linnen rein!"

Prag-01057

Ich ging und nahete mich ihr,
Und flüsterte: "O sage mir,
Du wunderschöne, süße Maid,
Für wen ist dieses weiße Kleid?"

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Prag habe dennoch beides,
den Himmel licht und rein, dazu die zwei der schönsten liebsüßen Sternelein, dein Auge, ruht in meinem, dein Herz an meiner Brust 01056

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Grenzen der Vernunft schmelzen im Ocker des Vergessens

Der Atem des Ödlands trägt die Verheißung einer Wahrheit, die jenseits der letzten menschlichen Siedlung in der Hitze flirrt. Wo die vertrauten Pfade im rissigen Boden versickern, beginnt eine Suche, die den Geist bis an die Zerreißprobe fordert. Es ist eine Landschaft, die keine Fehler verzeiht und in der die Stille lauter dröhnt als jeder Schrei. Ein einziger Mensch folgt einer Spur, die nur in den wirren Erzählungen der Verstoßenen existiert. Das Ziel ist kein Ort aus Gold, sondern ein Reich, das sich dem Zugriff der Zeit entzogen hat. In dieser Einöde verlieren Namen ihre Bedeutung und die Vergangenheit wird zur einzigen Währung. Die Reise führt durch eine Natur, die ihre Geheimnisse mit Zähnen und Klauen verteidigt. Abgründe fordern den absoluten Verzicht auf die Schwerkraft der Angst. Doch das wahre Rätsel offenbart sich in der Begegnung mit einer Gestalt, deren Präsenz die Umgebung mit einer bleiernen Schwere sättigt. Artefakte von unnatürlicher Kälte wechseln den Besitzer und fungieren fortan als Kompass für das Unsichtbare. Diese Fragmente sind keine Beute, sondern Zeugen einer Ordnung, die den modernen Verstand Lügen straft. Jedes Symbol auf dem Metall korrespondiert mit dem Herzschlag der Erde. Die Luft vibriert von einer Energie, die das Blut in den Adern schneller fließen lässt. Inmitten eines Gebirges, das aus Eis und Verrat gewebt ist, wartet eine Instanz aus lebendem Stein. Die Passage in das Licht verlangt eine radikale Häutung der Seele. Was dort hinter den tonnenschweren Basaltflügeln blüht, stellt jede Vorstellung von Zivilisation in den Schatten. Es ist eine Welt, in der Harmonie keine Theorie, sondern Architektur ist. Doch die größte Erschütterung folgt erst nach der Entdeckung. Der Rückweg in den grauen Lärm der Städte wird zur eigentlichen Prüfung. Ein Wissen, das die Grundfesten der modernen Gesellschaft bedroht, sucht sich seinen Weg durch die Hinterhöfe der Metropolen. Eine Organisation erwächst aus den Trümmern alter Gewissheiten und beginnt, die Welt im Stillen zu unterwandern. Die Silberstücke leuchten in ihrer Vitrine als Mahnmal einer Macht, die heilen oder zerstören könnte. Doch eine quälende Frage bleibt im Raum stehen. Warum wurde der Zugang zu diesem Paradies für alle Zeiten versiegelt, während die Saat seiner Lehren die Kontinente erobert? Das Ende der Suche ist erst der Beginn einer globalen Erschütterung, deren Ausgang niemand vorhersehen kann. In der Dunkelheit flüstern bereits die Geister der Zukunft. […] Mehr lesen >>>


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