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Wo die Erde das Wasser

Eine Gemeinschaft lebt am Rande der Vergessenheit, in einer Landschaft, die sich selbst aufgegeben hat. Der Himmel ist eine gläserne Kuppel über […] Mehr lesen

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Internet-Magazin Bloede Wird Freier Und Freier ...

Blöde wird freier und freier

Da kommt seine Liebste geschlichen herein
Im rauschenden Wellenschaumkleide,
Sie blüht und glüht wie ein Röselein,
Ihr Schleier ist eitel Geschmeide.
Goldlocken umspielen die schlanke Gestalt,
Die Äuglein grüßen mit süßer Gewalt –
In die Arme sinken sich beide.

Der Ritter umschlingt sie mit Liebesmacht,
Der Hölzerne steht jetzt in Feuer,
Der Blasse errötet, der Träumer erwacht,
Der Blöde wird freier und freier.
Sie aber, sie hat ihn gar schalkhaft geneckt,
Sie hat ihm ganz leise den Kopf bedeckt
Mit dem weißen, demantenen Schleier.

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Reisen und Erholung - Willkommen in Sachsen!

Die Stille am Dom zu Köln

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Jeder Regentropfen ist ein

Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es mehr lesen >>>

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Die kalte Nachtluft lag schwer über dem verlassenen Steinbruch bei Forchheim. Ein eisiger Wind fuhr durch die leeren Maschinenhallen und mehr lesen >>>

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Halme und Schatten schmieden

In einem vergessenen Winkel der Welt, mehr lesen >>>

Die Mi-9 Chiffre der Toten

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Vom Geheimnis der sprechenden

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Wo die Erde das Wasser verliert, war sein Blut, ohne Leben.

Eine Gemeinschaft lebt am Rande der Vergessenheit, in einer Landschaft, die sich selbst aufgegeben hat. Der Himmel ist eine gläserne Kuppel über ausgedörrten Feldern, der Wind ein stetes, leises Jammern in den Rissen des Bodens. Hier ist der Durst kein Übel, sondern ein ständiger Bewohner, ein unsichtbarer Gast an jedem Tisch. In dieses von der Zeit umgangene Dorf kommt ein Mann der Wissenschaft, ein Ethnologe, getrieben von der kühlen Neugier des Dokumentaristen. Er sieht Rituale, sammelt Mythen, notiert Beobachtungen. Seine Kamera ist sein Schild gegen das Unerklärliche. Doch Weilerroth hütet ein Geheimnis, das sich nicht in Fragebögen pressen lässt. Die Dorfbewohner begegnen ihm mit einer Mischung aus scheuer Höflichkeit und einer beunruhigenden, wissenden Stille. Ihr Ältester, ein Mann mit Augen wie trockene Brunnenschächte, spricht von einem alten Gleichgewicht, von einem Recht der Erde, das älter ist als jedes menschliche Gesetz. Das erste Geschenk ist ein bitterer Trank, der die Kehle befeuchtet und eine unsichtbare Bindung knüpft. Die Warnung ist in der Geste enthalten: Du nimmst, also wirst du eines Tages geben müssen. Die wahre Natur dieses Ortes offenbart sich erst im Schein eines nächtlichen Feuers, wenn die Schatten lang werden und die Logik der zivilisierten Welt zu zerbröckeln beginnt. Ein Ritual beginnt, archaisch und unerbittlich: das Klirren von Scherben in einem Sack, ein Los, das nicht Gewinn, sondern Schuld zuteilt. Plötzlich ist der Beobachter nicht mehr Zeuge, sondern Objekt. Die kalte, steinerne Platte, auf die man ihn legt, ist kein Altar im herkömmlichen Sinne, sondern ein Instrument einer unheimlichen Alchemie. Die Qual ist raffiniert und grausam: Wasser in Sichtweite, unerreichbar, während die Sonne nicht brennt, sondern säuft. Doch dies ist nur der Vorhof der Hölle. Der eigentliche Schrecken bahnt sich nicht von außen, sondern von innen seinen Weg. Etwas bricht in dem Mann auf, ein umgekehrter Quell, ein schwarzer Brunnen der Begierde, der alles in sich hineinziehen will. Der Durst verwandelt sich. Er wird vom körperlichen Symptom zum seelischen Dämon, eine eigene, gierige Entität in seinem Innern. Was geschieht, wenn ein Mensch nicht mehr nach Wasser lechzt, sondern selbst zum Verkörperung des Mangels wird? Kann ein leerer Brunnen in der Seele eine ganze Landschaft zum Fließen bringen? Und welchen Preis hat das Wasser, das nicht aus der Tiefe der Erde, sondern aus der Finsternis eines gebrochenen Geistes springt? Der Mann, der kam, um zu forschen, wird zum Gefäß für etwas Uraltes. Er hört den Flüstern der Steine zu, und sie antworten ihm. Doch die Erlösung, die er dem Dorf bringt, ist für ihn selbst der Beginn einer nie endenden Wachsamkeit. Der Durst schläft nur. Und er wartet auf den nächsten Fremden, der glaubt, ein Gast zu sein. […] Mehr lesen >>>


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