Nachts der träumender
Es gibt Orte, die ein Versprechen sind, eingelassen in Stein und geharkten Kies. Sie liegen abseits der ausgetretenen Pfade, versteckt in der weichen […] Mehr lesen
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Es gibt Orte, die ein Versprechen sind, eingelassen in Stein und geharkten Kies. Sie liegen abseits der ausgetretenen Pfade, versteckt in der weichen […] Mehr lesen
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Die Luft ist erfüllt von dem süßen Duft der Blüten, die sich bei Nacht entfalten. Laura, die Gräfin mit Augen so tief wie der Ozean, steht am offenen Fenster ihres Gemachs. Ihr Blick ist in den silbernen Schein des Mondes getaucht, der ihre Züge in ein geheimnisvolles Licht rückt. Die Welt schläft, doch ihre Gedanken sind bei den beiden Brüdern, Arthur und William, deren Liebe zu ihr eine gefährliche Glut in ihren Adern entfacht hat.
In der Ferne, auf einer weiten Wiese, die von alten Eichen umsäumt ist, stehen die beiden Brüder. Ihre Schwerter sind gezogen, die Klingen glänzen unter dem Sternenzelt. Kein Wort wird gesprochen, denn die Situation erfordert keine. Das Rascheln der Blätter und das ferne Singen der Nachtigall sind die einzigen Geräusche, die die stille Nacht durchbrechen. Mit einem Nicken bestätigen sie einander, bereit zu sein. Der Kampf beginnt. Schnell wie der Wind, mit der Präzision eines Uhrwerks, kreuzen ihre Schwerter. Funken sprühen, als Metall auf Metall trifft.
Das Duell dauert nicht lange. Arthur, der ältere und besonnenere der beiden, überwindet seine Zuneigung zu Laura und lässt seine Klinge sinken. „Nimm sie, Bruder, und sei ihr Gefährte“, spricht er mit einer Stimme, die vor Traurigkeit zittert. William, überrascht und bewegt von der Geste, senkt ebenfalls sein Schwert. Sie umarmen sich, die Brüderlichkeit wiederhergestellt. Laura, die diese Szene vom Fenster aus beobachtet, fühlt sich zerrissen zwischen Freude und Trauer, dankbar für die erhaltene Liebe, doch schweren Herzens über den Schmerz, den sie Arthur zugefügt hat.
Mit herzlichem Dank und einem Lächeln,
gesponnen aus den silbernen Fäden der Sterne,
Ihr Geschichtenerzähler aus einer Welt, in der Träume wahr werden.
Quellenangaben:
Inspiriert vom silbernen Glanz des Mondlichts durch das Fenster des alten Schlosses.
Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen,
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
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Es gibt Orte, die ein Versprechen sind, eingelassen in Stein und geharkten Kies. Sie liegen abseits der ausgetretenen Pfade, versteckt in der weichen Hügellandschaft jenseits von Bautzen, wo die Zeit eine andere Dichte annimmt. Hier, umgeben von der sanften Melancholie der Oberlausitz, wartet ein barocker Traum aus gelbem Putz und strenger Geometrie. Doch seine wahre Geschichte schreibt sich nicht in den offiziellen Führern. Sie atmet in der Stille zwischen den Buchsbaumhecken, sie kriecht als Moos über die Schultern einer steinernen Venus, und sie hockt in den verkohlten Grundmauern, die wie verbotene Wahrheiten aus dem Rasen ragen. Dies ist kein Museum. Es ist ein Palimpsest, auf dem Jahrhunderte ihre unauslöschlichen, doch stets verblassenden Spuren hinterlassen haben. Ein alter Mann, dessen Hände die Erde dieser Anlage geformt haben, bewahrt Geschichten, die in keinem Archiv stehen. Sein Wissen ist im Knochen, im Gedächtnis des Bodens. Er spricht von Feuern, die mehr als Holz fraßen, und von einer Pracht, die nur noch als Gespenst in einer leeren Wiese weiterlebt. Seine Worte sind keine Touristeninformation; sie sind letzte Zeugenaussagen. Zwischen diesen Zeilen lauert die Frage: Was überdauert, wenn die Flammen verlöschen und die Namen der Bauherren zu Fußnoten werden? Die steinernen Zeugen schweigen, aber ihre Präsenz ist ein anhaltendes Dröhnen. Dann, in einem Kontrast, der die Luft zum Vibrieren bringt, bricht modernes Leben ein. Jubel, raschelnde Stoffe, das Blitzen von Linsen füllt den alten Festsaal. Für einen Moment ist der Barock nur noch Kulisse für ein ganz persönliches, lautes Glück. Doch wenn der letzte Sektkorken knallt und das Lachen verhallt, kehrt eine Stille zurück, die nun anders schmeckt. Sie ist gesättigt von dieser Kluft zwischen Einst und Jetzt. Wer beobachtet diesen Austausch? Welche Augenpaare aus vergilbten Porträts in der vergessenen Vitrine verfolgen das Kommen und Gehen der Generationen mit welchem Gefühl? Die Mauern scheinen ein Eigenleben zu führen, ein Gedächtnis zu besitzen, das Besucher nur dann spüren, wenn sie selbst still genug werden. Und schließlich der winterliche Atemzug. Unter einer Decke aus reinem, erbarmungslosem Schnee erstirbt alle Farbe. Der Park erstarrt zu einem atemlosen, makellosen Tableau. Die Statuen erstarren in eisigen Gewändern. In dieser radikalen Stille, in dieser weißen Abstraktion, offenbart sich das letzte und tiefste Geheimnis des Ortes. Es ist nicht das Was, sondern das Wie. Es ist die unerbittliche, stille Kraft der Transformation, der Kreislauf von Pracht, Verlust, Gegenwart und erneuter, friedvoller Leere. Hier, in der Kälte, liegt die entscheidende Enthüllung verborgen. Sie wartet darauf, von jemandem gefunden zu werden, der bereit ist, nicht nur hinzusehen, sondern zu lauschen, bis das Flüstern der Steine lauter wird als jedes Wort und eine letzte, unwiderrufliche Frage in der frostigen Luft stehen bleibt. […] Mehr lesen >>>
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