Die Gärten Dresdens und
Unter der schweren Hitze eines Dresdner Sommertages suchte ich Zuflucht, ein Entkommen vom Gleichmaß der Stunden. Meine Schritte führten mich in den […] Mehr lesen
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Internet-Magazin Kriegerdenkmal Alte Heimat Ungelebtes Leben ...
Hannahs Hände hinter ihrem Rücken umklammerten die Kante des Schreibtisches.
Sie stand noch gerader in ihrem Kittel und nur die nach hinten gestreckten Schultern ließen das Bemühen um Haltung ahnen.
"Dich hier zu treffen, damit habe ich nicht gerechnet.
Aber sicher ja, schließlich ist das ja deine alte Heimat."
Andreas hörte in der Stimme den leichten Spott, aber jedes Wort deutlich auszusprechen viel ihr schwer.
"Ungelebtes Leben," meinte er daraus gehört zu haben.
Aber er sagte nichts.
Langsam löste er sich vom Türrahmen und ging auf Hannah zu. Je näher er kam, umso eindringlicher spürte er ihre innere Abwehr.
Leicht hob sie ihre Hand und ihre Augen blickten streng gebietend ihn an und zwangen ihn stehen zu bleiben.
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Unter der schweren Hitze eines Dresdner Sommertages suchte ich Zuflucht, ein Entkommen vom Gleichmaß der Stunden. Meine Schritte führten mich in den Botanischen Garten, einen Ort, der mehr versprach als nur Schatten und Grün. Hier schien die Luft anders zu vibrieren, erfüllt von einem unsichtbaren Leben, einem Gefühl, dass die Zeit selbst hier verweilt, verzaubert zwischen exotischen Blättern und duftenden Blüten. Ich suchte einen Moment der Ruhe, fand aber den Anfang einer Reise, die alle Erwartungen übertraf. Inmitten seltener Farne saß er. Ein alter Mann, dessen Gesicht eine Landkarte vergangener Jahrzehnte trug. Seine Augen hielten einen wissenden Glanz bereit, eine tiefe Ruhe, die sofort meine Aufmerksamkeit fesselte. Er sah mich, und in diesem Blick lag eine stumme Einladung in eine Welt, die ich nur zu erahnen begann. Er sprach, und seine Stimme webte Bilder in die Luft. Er erzählte vom Garten, nicht als bloßem Park, sondern als lebendigem Wesen, einem Archiv, das Erinnerungen atmet und Geschichten flüstert. Seine Worte entführten mich durch die Zeit. Er sprach von den 1960ern, als Musik und Aufbruchsstimmung zwischen den Beeten tanzten, von den 1970ern und stillen Versprechen an die Erde, den 1980ern und dem Streben nach Freiheit unter dem Blätterdach, den 1990ern und dem Zusammenwachsen der Welt in der Vielfalt neuer Pflanzen. Jede Geschichte schien von der Natur selbst begleitet. Eine Blume wiegte sich zustimmend, eine Biene summte im Takt, ein Schmetterling tanzte im Rhythmus der Vergangenheit. War es Magie? Oder lauschte ich nur mit offenen Sinnen den verborgenen Stimmen des Ortes? Die Gärten öffneten sich als Zeugen der Zeit, als Orte, an denen Jugend und Alter, Geschichte und Gegenwart verschmolzen. Unsere Reise führte uns zum Großen Garten, dann zum Blauen Wunder, Orten, die ebenfalls ihre eigenen Echos der Ewigkeit bereithielten. Ich verstand, dass die tiefsten Lektionen nicht in Chroniken stehen, sondern im Flüstern des Windes und im Glanz eines alten Blicks zu finden sind. Doch das größte Mysterium war nicht die Zeitreise selbst, sondern die Erkenntnis, dass diese Geschichten nicht verblassen dürfen. Und dass ihre Bewahrung meine Aufgabe geworden war. […] Mehr lesen >>>
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