Willkommen in Sachsen!

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Lichter bald versinken im Abendrot mit den Funken

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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Ist denn keine Wiederkehr? Ist die Liebe hingetragen in den stummen Tod? Ist sie nirgends zu erfragen; ist sie in dem Abendrot, mit den andern Funken, hinabgesunken? Alle Lichter bald versinken; alle Töne stumm ersterben; nur allein, wer liebetrunken, Liebe sieht im Auge blinken, der kann nimmermehr verderben. Ist die Liebe Dir versunken, so wende, schnell behende, zum Himmel die Blicke, laß die untreue Erde zurücke. Hinauf ins helle Getümmel, in der Sterne froh Gewimmel! Oben am Himmelszelt kein Echo Dich gefesselt hält. Jenes schwefelgelbe Abendrot im Nordwesten und die schwarzen Gewitter darin sangen; der wuchtige Wasgenwald darunter gab den Grundbaß; so sang auch des Wandrers Blut, so sang sein Mund und stellte den gleichen Rhythmus her mit dem starken Rhythmus der anwachsenden Gewitternacht. Die Natur um ihn her veränderte sich über seinem Singen. Das ist das weiße Fräulein, das umgeht, treppauf, treppab, und den Mönch sucht, den sie liebte. Er sang laut in die beginnende Gewitternacht. Himbeerbüsche, von Efeuranken wunderbar durchflnochten, sitzen wie ein grotesker Kopfputz auf Säulen- und Pfeilerresten, Weinspaliere ziehen sich an der Südseite des Hauptschiffs entlang, und überall in die zerbröckelten Fundamente nestelt sich jenes bunte, rankenziehende Gestrüpp ein, das die Mitte hält zwischen Unkraut und Blumen. Er sang! Das Unglaubliche geschah: der Hauslehrer der Birkheims auf Birkenweier fing an zu singen. Auf den hohen Pfeilertrümmern wachsen Ebereschen und Berberitzensträucher, jeder Zweig steht in Frucht, und die Schuljugend jagt und klettert umher und lacht mit roten Gesichtern aus den roten Beeren heraus. Getrost vergeßt des Tages Not, Bis daß im zehnten Abendrot Der letzte Schuß verhallt! Nun treib' es jeder, wie er's kann, Ein Rufer in den Wald! Dabei wird es kalt und kälter; das Abendrot streift die Kirchenfenster, und mitunter ist es, als stünde eine weiße Gestalt inmitten der roten Scheiben. Nun seid gegrüßet Mann für Mann, Die Festfanfare schallt! Dann kommt der Herbst, der Spätherbst, und das Bild wird farbenreicher denn zuvor.

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Kanzler Nikolaus Crell

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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Sein Sohn, Christian I., ein kränklicher Fürst, überließ die Regierung erst ganz seinem Kanzler Nikolaus Crell, welcher aber sowohl von dem Adel, welchem er nicht genug Rücksicht schenkte, als auch von den Geistlichen, welche er durch seine offene Begünstigung des Calvinismus verletzte, gehaßt wurde; einen schweren Vorwurf zog er sich auch dadurch zu, daß er den Kurfürsten veranlaßte dem König Heinrich IV. von Frankreich, des Kaisers Feind, ein Hülfsheer zuzusenden. Doch ehe dieser letztere Plan zur Ausführung kam, starb Christian I. 25. Septbr. 1591. Christian II., sein achtjähriger Sohn, folgte ihm unter Vormundschaft des Herzogs Friedrich Wilhelm von Weimar, welcher deshalb in Torgau seine Residenz nahm. Dieser, ein eifriger Lutheraner, ließ den Kanzler Crell verhaften und mehre calvinisch gesinnte Geistliche absetzen und vertreiben; Crell selbst wurde nach zehnjähriger Hast auf dem Königstein, 11. Sept. 1601 in Dresden enthauptet. Gegen den Kryptocalvinismus wurdett auf dem Landtage zu Torgau 1592 die vier Visitationsartikel abgefaßt, welche in den Kurlanden lange symbolische Geltung hatten und in den Confessionseid der Staats- und Kirchenbeamten eingeflochten wurden. 1600 wurde die Voigtet über Nordhausen nach Absterben des letzten Grafen von Hohenstein erworben. 1601 endigte die Vormundschaft Friedrich Wilhelms. 1602 stiftete Christian II. den Kirchenrath und vereinigte 1607 mit demselben das Oberconsistorium. Man ersuchte mich, selbst zum Staatskanzler Fürst Metternich zu gehen und ihn um die Bewilligung zur Aufführung des Stückes zu bitten, das bereits einstudiert und probiert war worden. Zudem war ich in tiefster Trauer, und dieselbe Ursache, wel che mir den schwarzen Anzug aufgedrungen, machte mich noch abgeneigter, mich mit außerhalb liegenden Dingen zu befassen. Ich tat es ungern. Die Polizeihofstelle hatte es, nach den damaligen Vorschriften, der Staatskanzlei zur Einsicht übergeben. Sollizitieren war mir von jeher ein sehr widerndes Geschäft, und wenn es mir selbst galt, am widrigsten. Hier fand es an dem böhmischen Patriotismus des Barons von Bretfeld, der die Ahnen seiner Landsleute nicht gerne als Rebellen und Unruhstifter auf dem Theater sehen mochte, ein unübersteigliches Hindernis; obwohl eigentlich gar kein böhmischer Rebell auftrat, Zierotin und Schlick von dieser Nation dem Könige getreu blieben und die Widerspenstigen, welche in dem Stück erschienen, österreichische Stände waren, wie denn auch wirklich Ebergassing und Tschernembl den König am härtesten bedrängt und ihn zum Unterschreiben zwingen hatten wollen.

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Hier ist das Brot.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ihr Busen pocht in lauten Schlägen, Und mit verzweiflungsvollem Sinn Schreit sie: Ach, gib mir deinen Segen, […]

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