Im Garten der gefrorenen
Tief im verschwiegenen Herzen des Winterwaldes, wo das Licht milchig durch eisbeladene Zweige sickert und die Stille eine eigene, atemlose Stimme hat, […] Mehr lesen
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Tief im verschwiegenen Herzen des Winterwaldes, wo das Licht milchig durch eisbeladene Zweige sickert und die Stille eine eigene, atemlose Stimme hat, […] Mehr lesen
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Zu dem Wettgesange schreiten
Minnesänger jetzt herbei;
Ei, das gibt ein seltsam Streiten,
Ein gar seltsames Turnei!
Phantasie, die schäumend wilde,
Ist des Minnesängers Pferd,
Und die Kunst dient ihm zum Schilde,
Und das Wort, das ist sein Schwert.
Hübsche Damen schauen munter
Vom beteppichten Balkon,
Doch die rechte ist nicht drunter
Mit der rechten Lorbeerkron'.
Inmitten in dem Blumenland ein klarer Marmorbrunnen stand; da schaut ich eine schöne Maid, die emsig wusch ein weißes Kleid. Die Wänglein süß, die Äuglein mild, ein blondgelocktes mehr lesen >>>
Führt mich mein Herz in jene Zeit zurück, es ist kein Zufall wie muß ich da im Tode noch dich lieben! Ein kleines Häuschen, doch ein großes Glück; das Häuschen wuchs; das mehr lesen >>>
Am nächsten Tag war von nichts die Rede, als von dem herrlichen Trauerspiel. Am Abend war das Haus wieder überfüllt und auch diese Versammlung war genarrt. Als ich mehr lesen >>>
Hinüber wall ich, und jede Pein wird einst ein Stachel der Wollust seyn. Mit dir bin ich verloren. Du bist alles, was ich liebe. So rufe ich, meine unruhige mehr lesen >>>
Wie sein Freund den Compaß zu Rathe zog, nach Nord-Nordwest. Aber zum Teufel! Das ist nicht Norden! Ein letzter Blick, sagte der Doctor, auf mehr lesen >>>
Verstohlen durch den Wolkenflor blitzt hie und da ein Sonnenfunken - es war, als sei im Weihnachtstraum die schlummermüde Welt mehr lesen >>>
Die Rückreise fast vorbei, nachdenkliches reisen was ich sehe, horchst weithin in heimlichen Kosmos, leb ich mit Nachdruck in mehr lesen >>>
Noch nicht zwanzig. Die sind alle aus Amadijah? O nein. Es sind mehrere arnautische Soldaten, die sich vergangen mehr lesen >>>
Ich bin erst siebzehn und muss noch zuhause in der Schmiede mithelfen da kann ich nicht einfach abhauen." mehr lesen >>>
Die Faulheit: Fleiß und Arbeit lob' ich nicht. Fleiß und Arbeit lob' ein Bauer. Ja, der Bauer mehr lesen >>>
Umsonst! das ist nun einmal so, Kein Dichter reist inkognito, Der lust'ge Frühling mehr lesen >>>
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Tief im verschwiegenen Herzen des Winterwaldes, wo das Licht milchig durch eisbeladene Zweige sickert und die Stille eine eigene, atemlose Stimme hat, steht ein Wächter aus vergangenem Holz und Erz. Sein Dasein ist ein langsamer Traum, geprägt von Jahresringen aus Frost und dem flüsternden Ruf des Nordlichts, das ihn einst mit Bewusstsein tränkte. Er wartet. Nicht auf irgendjemanden. Auf den richtigen Atemzug, den leisen Herzschlag, der das Gleichgewicht einer jahrhundertealten Ordnung bestätigen - oder für immer stören könnte. In dieser Saison ist der Ruf über der Schwelle eines winzigen Hauses verklungen, wo Neugier wohnt und ein winziges Wesen den Duft von Abenteuern in der kalten Luft wittert. Doch der Wald hütet mehr als nur schlafende Geheimnisse. Zwei schneeweiße Schatten, stumm und mit Augen wie poliertes Eis, beobachten das Erwachen des Wächters. Ihre Anwesenheit ist ein Rätsel, das selbst die alten Wurzeln nicht zu deuten wissen. Sie folgen der ersten, glucksenden Fahrt durch verschneite Täler, eine Reise in eine Welt, wo Bäume Diamantmantel tragen und die Luft nach purem Zauber schmeckt. Es ist eine Freude, so blendend und kalt, dass sie beinahe schmerzt. Bis alles jäh erstirbt. Mitten in der unberührten Weiße stoppt der Schlitten. Er lässt sein kleines Gegenüber allein zurück, versinkend in der grenzenlosen Stille, und zieht sich zurück, als hätte er einen unheilvollen Fehler erkannt. Die weißen Wächter bleiben, nur um sich gleich darauf in Nichts aufzulösen. Zurück bleibt die eiskalte Erkenntnis der Verlassenheit und eine Frage, die wie ein Eissplitter im Herzen sitzt: War diese Einladung ein Geschenk oder eine Falle? War man Passagier oder Opfer? Die Antwort liegt versteckt im Gewirr misstrauischer Blicke der Waldältesten, im Zischen eines Dachses, der von gestörter Balance und hungrigen Geistern des Schnees spricht. Sie pulsiert in der verbotenen Höhle des Nordlichts, wo neben den Kufenspuren des Schlittens die gespenstischen Abdrücke von Katzenpfoten in den Schnee geprägt sind. Der Schlitten hat eine Pflicht, die weit über eine vergnügliche Ausfahrt hinausgeht. Und die beiden weißen Wesen scheinen sie zu kennen. Als die mühsame Heimkehr endlich gelingt, findet sich das Rätsel neu zusammengesetzt vor der eigenen Haustür: Der Schlitten wartet. Und auf seinem Sitz, zu einem friedvoll scheinenden, flauschigen Knäuel verschlungen, schlummern die beiden Kätzchen. Ihr Schnurren klingt nach Heimkehr, doch ihr Geheimnis atmet die Kälte der unergründlichen Tiefe. Die eigentliche Reise hat gerade erst begonnen. […] Mehr lesen >>>
Das Licht fiel schräg durch die hohen Fenster der alten Imkerei. Es zerschnitt den Tanz der Staubpartikel in der schweren Luft. Der Geruch nach Wachs, Holz und einer […]
Über die Jahrhunderte geriet sein Wissen in Vergessenheit, verstreut wie Trümmer nach einem Sturm. Die Verbindungen rissen ab, die Fäden zerrissen. Das Geflecht […]
Die Straßen Roms atmeten die Last vergangener Triumphe, ein Gewirr aus Marmor und Blut, aus Ehrgeiz und Angst. Die Luft war schwer vom Rauch der Opferaltäre und vom […]