Sonne lächeln Veilchen
Die Erde deckt dich zu, ich weiß nicht wo, zu deinem Grab ist mir die Spur verloren. Doch aus der Veilchen frühem Duft umhaucht dein Wesen mich, - […] Mehr lesen
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Internet-Magazin Himmel Nacht Story Mordskerl Recke Wotan Triebwerk Milchstrasse Knutschen ...
Mit dem Schimmer der Milchstraße in den Augen und einer Feder in der Brusttasche,
Ihr Wanderer zwischen Nebelpfaden, Zwergenhöhlen und verlorenen Geschichten aus den verwunschenen Wäldern des Erzgebirges.
Der geneigte Leser möge verzeihen, dass wir nicht im Einzelnen auf jene Orte, Pfade oder Namen eingehen, die im Wandel der Jahrhunderte verschwunden, umbenannt oder ins Reich der Legenden verbannt wurden. Ob die Querxe noch tanzen, Marzebilla am Waldrand wacht oder der Rittergeist auf der Isenburg ruht, bleibt dem Blick der Suchenden und der Erinnerung an den Dunkelwald überlassen.
Quellenangaben:
Inspiriert vom Knarren alter Bäume, dem Gesang der Querxe und dem heimlichen Flackern der Hexenfeuer über dem Heinrichstein.
– Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen
– Meyers Konversations-Lexikon, 3. Auflage 1874–1884
– Sagenbuch des sächsischen Volkes von Johann Georg Theodor Grässe
– Heimatjahrbuch des Erzgebirgskreises (diverse Ausgaben)
– private Aufzeichnungen und Skizzenhefte eines wandernden Geschichtensammlers um 1896
– Wikipedia – Erzgebirge
– Marzebilla – Schutzgeist des Erzgebirges
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Die Erde deckt dich zu, ich weiß nicht wo, zu deinem Grab ist mir die Spur verloren. Doch aus der Veilchen frühem Duft umhaucht dein Wesen mich, - aus jedem Kindesauge blickst du mich an - und lächelst dein Sonnenlächeln mir ins wunde Herz . . . Ins Paradies vertrieben. Alle wirklichen Schattenseiten des alten Deutschlands fielen aber eigenttümlicherweise nur dann ins Auge, wenn dadurch die innere Festigkeit der Nation Schaden erleiden mußte. Ja, in solchen Fällen wurden die unangenehmen Wahrheiten geradezu in die breite Masse hinausgeschrien, während man sonst viele Dinge lieber schamhaft verschwieg, ja zum Teil einfach ableugnete. Dies war der Fall, wenn es durch die offene Behandlung einer Frage vielleicht zu einer Besserung hätte kommen können. Dabei verstanden die maßgebenden Stellen der Regierung soviel wie nichts vom Werte und vom Wesen der Propaganda. Daß durch kluge und dauernde Anwendung der Propaganda einem Volke selbst der Himmel als Hölle vorgemacht werden kann und umgekehrt das elendeste Leben als Paradies, wußte nur der Jude, der auch dementsprechend handelte; der Deutsche, besser seine Regierung, besaß davon keine blasse Ahnung. Sonne, von Südosten her grüßen die blau umsäumten Berge der Sächsischen Schweiz, im Vordergrunde hebt sich malerisch die alte Bergveste Stolpen hervor. Nach Süden hin schweift der Blick hinaus zu dem langgestreckten Kamme des Erzgebirges. Auch überblickt man von hier aus das Städtchen Frauenstein mit seinem romantischen Schlosse. Nach Westen zu überschaut man zunächst im Vordergrunde die Stadt Radeberg, die weitausgedehnte Dresdner Heide und dahinter die Elbhöhen bei Dresden. Das Auge ein wenig nordwärts gewendet, überblickt man die Umgegend von Meißen, das Schloß Moritzburg mit seinen Zinnen und die Türme von Großenhain. Bei ganz heiterem Wetter und bei klarer Luft kann man sogar den Kolmberg bei Oschatz deutlich erkennen, der aus weiter, weiter Ferne grüßend herüberwinkt. Nach Norden hin schweift das Auge auf die waldreiche Umgebung von Königsbrück. Rechts davon erhebt sich, sehr deutlich hervortretend, der zweigipflige Keulen- oder Augustusberg, den man vom Eggersberge aus in anderthalbstündiger Wanderung bequem erreichen kann. Östlich treten die Höhen um Pulsnitz, Kamenz, Elstra und Bischofswerda hervor und gewähren einen reizenden Anblick, besonders Abends, wenn die Sonne zum Untergange sich neigt. […] Mehr lesen >>>
Wie die Alte zu diesem würzigen Namen gekommen war, weiß ich nicht; aber als sie jetzt ganz nahe vor mir stand, duftete sie nicht nur nach Petersilie, sondern es entströmte ihr eine Atmosphäre, welche aus den Gerüchen von Knoblauch, faulen Fischen, toten Ratten, Seifenwasser und verbranntem Hering zusammengesetzt zu sein schien. Hätte mich die Fessel nicht an dem Pferde festgehalten, so wäre ich einige Schritte zurückgewichen. Gekleidet war diese schöne Bewohnerin des Zabthales in einen kurzen Rock, den man bei uns wohl kaum als Scheuerlappen hätte benutzen mögen; der Rand desselben reichte nur wenig bis über die Kniee herab und ließ ein Paar gespenstische Gehwerkzeuge sehen, deren Aussehen vermuten ließ, daß sie bereits seit langen Jahren nicht mehr gewaschen worden seien. Ist alles bereit? erkundigte sich der Mann und stellte eine lange Reihe von kurzen Fragen, die alle mit Ja beantwortet wurden. Jetzt wurde ich losgebunden und mit weit niedergebogenem Haupte in die Hütte geschoben. Es gab doch einige Ritzen in der Mauer, durch welche ein Lichtstrahl einzudringen vermochte, und als Festsymbole dienen die Mazzot, bittere Kräuter, die an die Bitternis der Gefangenschaft erinnern sollen, ein Mus aus Wein, Äpfel und Nüssen, das symbolisch den bei der Zwangsarbeit in Ägypten verwendeten Ton und Lehm vertritt, Salzwasser und Petersilie oder Sellerie, wobei das Salzwasser die Tränen in der Gefangenschaft repräsentiert und die Petersilie eine Frucht der Erde, sowie schließlich ein Ei (und teilweise auch ein Knochen) als Symbol für ein Festopfer. Wir erreichen ihre Wohnung um die Ecke des Mardschanischwili-Theaters, Krilovstrasse 10. Deshalb ist es wichtig, dass der Raum eine positive Energie verbreitet, die sich auch auf das Essen auswirkt. An die Hausmauer das Wappen des FC Barcelona gesprayt, daneben Petersilie, das R mit einem Häkchen rein geflickt. Jede Wohnung hat einen individuellen Grundriss, da die grosszügigen Wohnräume im Laufe der Zeit zu kleineren Einheiten unterteilt wurden. […] Mehr lesen >>>
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