Wintertag zu Eis
Das Erzgebirge im tiefsten Winter ist mehr als eine Landschaft. Es ist ein Zustand. Eine erstarrte Welt, in der der Schnee jedes Geräusch verschluckt […] Mehr lesen
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Das Erzgebirge im tiefsten Winter ist mehr als eine Landschaft. Es ist ein Zustand. Eine erstarrte Welt, in der der Schnee jedes Geräusch verschluckt […] Mehr lesen
Mehr lesenIn einer Welt, die niemals schläft, existiert ein Ort, der das Schweigen perfektioniert hat. Tief im Norden, wo die Fjorde wie dunkle Narben in die […] Mehr lesen
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Und immer enger wird der Kreis,
Und immer summt die Schauerweis':
"Du gabest hin die Seligkeit,
Gehörst uns nun in Ewigkeit!"
einem Xerxes, Alexander, Cäsar oder Napoleon, sondern von Dem, der in einem Stalle geboren wurde, aus Armut Aehren aß und nicht wußte, wohin er sein Haupt legen sollte, und dessen mehr lesen >>>
Hoch führet durch die stille Nacht Der Mond die goldnen Schafe, Den Kreis der Erden Gott bewacht, Wo ich tief unten schlafe. Wie liegt all falsche Pracht so weit! Schlaf wohl mehr lesen >>>
Die Abtretung der Leipzig-Dresdner Bahn an den Staat, wozu von der Regierung Unterhaltungen eingeleitet worden, lehnte die Generalversammlung der Actionäre im October mehr lesen >>>
Kamine recht gut. Feuer hatte man und etwas Gluth war unschwer zu erhalten. Muscheln und Eier lieferten der Strand und die Felsen in Ueberfluß. Vielleicht mehr lesen >>>
Und hoffst du noch von Tag zu Tag, ob's endlich Frühling werden mag? Es hüllt den goldnen Sonnenschein ein grauer Wolkenschleier ein; durch kahle mehr lesen >>>
Inhaltsverzeichnis der Püsche Abbruch GmbH Webseiten - Gebäudeabbrüche Abbruch von Industrieanlagen Demontage / Verschrottung mehr lesen >>>
Möbel aus Holz - Möbel mit Idealmaß. Bei der Möblierung der Wohnung oder des Hauses hat jeder Mensch ganz unterschiedliche mehr lesen >>>
Die grauen Wolken flogen, umwölbend das Gefild, und nieder kam gezogen ein Regen warm und mild. Nun träufelt der mehr lesen >>>
Immer hör ich mir zu Leide eine helle Flöte blasen. Und da hockt er morgenmunter auf umbuschtem mehr lesen >>>
Wenn die Klänge nahn und fliehen In den Wogen süßer Lust, Ach! nach tiefern Melodien Sehnt mehr lesen >>>
Sinkend schwebt der Mond in Schleiern Trüber Wolken durch die Luft, Rosen und mehr lesen >>>
Nimm hin, nimm alles, was ich hab, mein Liebstes tret ich gern dir ab, dürft mehr lesen >>>
In Hamburg lebten zwei Ameisen, die wollten nach Australien reisen. mehr lesen >>>
indessen klagte Kennedy am Sonnabend Morgen beim Erwachen mehr lesen >>>
Die gegen Ende des Jahres nochmals tagende mehr lesen >>>
Der Ort, an den ich hin wollte, war mehr lesen >>>
Seine Majestät hatte mehr lesen >>>
An Lethens mehr lesen >>>
Das Erzgebirge im tiefsten Winter ist mehr als eine Landschaft. Es ist ein Zustand. Eine erstarrte Welt, in der der Schnee jedes Geräusch verschluckt und die Kälte bis in die Seele der Fachwerkhäuser kriecht. Hier, in den abgeschiedenen Tälern, wo der Rauch der Schornsteine senkrecht in den bleiernen Himmel steigt, bewahren die Menschen eine uralte Wahrheit: Es gibt Geräusche, die nicht von dieser Welt sind. Sie kündigen kein Unwetter an, sondern ein anderes, endgültigeres Ende. Ein leises Krachen im Gebälk, ein dumpfes Fallen in der tiefsten Nacht - das sogenannte Leichenbret. Wer es hört, hat neun Tage. Oder zehn. Manchmal nur drei. Ein Mann aus der Stadt kommt in diesen eisigen Dezembertagen des Jahres 1880, um diesen Geschichten nachzugehen. Er ist ein Sammler, ein Chronist des Unerklärlichen, und er glaubt an die Macht der Rationalität. Doch je mehr er in den stickigen Stuben und rußigen Werkstätten zuhört, desto mehr bröckelt sein Glaube. Da ist der Bericht von der Magd, die ein Krachen hörte und ihren Herrn, den Pfarrer, neun Tage später im Sarg wiederfand. Da ist der alte Bauer, der von einer Henne erzählt, die man dem unsichtbaren Boten opferte und die man am Morgen zerdrückt auf dem Dachboden fand, als habe eine riesige Hand sie plattgedrückt. Die Beweise sind keine Dokumente, sondern das Funkeln der Angst in den Augen der Erzähler, das unkontrollierte Zittern ihrer Hände. Der Sammler beginnt die Stille zu hassen. Jedes Knarren des eigenen Gasthauses wird zur Folter, jedes Knacken im Frost zur möglichen Botschaft. Er lernt den uralten Abwehrspruch, ein makabres Feilschen mit dem Unsichtbaren: "Nimm die Ziege, nimm alle Hühner." Doch kann man mit einer Kraft verhandeln, die man nicht versteht? Die Neugier wird zur Besessenheit. Er beschließt, eine letzte Nacht zu bleiben, um bewusst zu lauschen, um dem Phänomen ins leere Gesicht zu starren. Was er in dieser Nacht hört, ist kein lauter Schlag. Es ist etwas viel Intimeres, etwas, das direkt neben seinem Bett geschieht. Und was er am Morgen auf seinem Nachttisch findet, ist keine Bestätigung seiner Theorien, sondern ein stummes, rätselhaftes Objekt - und die erschreckende Gewissheit, dass die Rechnung für seine Neugier noch nicht beglichen ist, sondern gerade erst ausgestellt wurde. […] Mehr lesen >>>
In einer Welt, die niemals schläft, existiert ein Ort, der das Schweigen perfektioniert hat. Tief im Norden, wo die Fjorde wie dunkle Narben in die Erde schneiden, liegt ein Archipel jenseits aller Navigationskarten. Dort oben ist die Luft nicht einfach nur kalt; sie ist geladen mit einer unheimlichen Versprechen von absoluter Lastenfreiheit. Es ist ein Refugium für jene, deren eigene Identität zur unerträglichen Bürde geworden ist, ein Exil für Seelen, die in der Kakophonie der Moderne keinen Rhythmus mehr finden. Doch was geschieht, wenn die Stille beginnt, zurückzubeißen? Wer den ersten Schritt auf diese glatten, moosbedeckten Pfade setzt, spürt sofort, dass die Gesetze der Kausalität hier außer Kraft gesetzt sind. Es ist eine Existenz im permanenten Schimmern, eine Realität, die so rein und unverfälscht wirkt, dass sie fast schon klinisch erscheint. Die Bewohner wandeln mit einer Leichtigkeit durch die Wälder, die jeden Außenstehenden frösteln lässt. Es ist ein Dasein ohne Narben, ohne Reue, ohne das quälende Gewicht dessen, was gestern war. Doch der Preis für dieses schmerzfreie Vakuum wird nicht in Währung gezahlt. Es ist ein Handel, bei dem man die eigene Essenz als Pfand hinterlässt. Die Fassade bröckelt jedoch in den Nächten, wenn das Licht der Sterne in den schwarzen Wassern der Seen versinkt. Dort, in den unergründlichen Tiefen, regt sich etwas, das sich nicht so leicht tilgen lässt. Fragmente von verlorenen Gefühlen steigen wie Phosphor an die Oberfläche und werfen die Frage auf: Ist ein Mensch noch derselbe, wenn er seine Schatten opfert, um im ewigen Glanz zu baden? Und während man noch über das Wesen der Zufriedenheit rätselt, schiebt sich eine neue, weit gefährlichere Verlockung aus dem Nebel - ein berauschendes Gold, das die Zukunft selbst als Tribut fordert. Es ist ein archaisches Spiel um die Integrität des Geistes. Zwei Wege führen in die Verdammnis der Perfektion, und nur ein einziger Pfad führt zurück in den rettenden Schlamm der Wirklichkeit. Doch während das Boot sich langsam vom Ufer löst, bleibt eine Scherbe im Fleisch zurück, die mehr über das Licht verrät, als man jemals wissen wollte. Werden die Augen am Ende noch in der Lage sein, die wahre Welt zu ertragen, wenn sie erst einmal die Perfektion gekostet haben? […] Mehr lesen >>>
Zum Forste geht des Raben Flug. Ein Fuchs, der auf den Raub sich wagte, der kühn sich durch die Hunde schlug, erfroren lag er, als es tagte. Er hatte schon den Wald […]
Elfenbein, wovon in England hundert Pfund fünfunddreißig Guineen gelten würden. Joe untersuchte den Anker; er hing fest an dem unversehrt gebliebenen Hauer. Samuel […]
Dann die Beschreibung Staffas. "Um zwölf Uhr etwa hatten wir Staffa erreicht. Man sieht beim Anfahren die ganze Architektur des Basalts und landet bei der […]