Was der Nebel
Elyria ist ein Land aus grauem Atem. Hier sind die Täler keine Orte, sondern Zustände, eingehüllt in eine wandelbare, gierige Schwärze, die mehr […] Mehr lesen
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Ich ging und nahete mich ihr, Und flüsterte: "O sage mir, Du wunderschöne, süße Maid, Was diese Grube hier bedeut't?" Da sprach sie schnell: "Sei still, ich hab Geschaufelt dir ein kühles Grab." Und als so sprach die die schöne Maid, Da öffnet sich die Grube weit; Und als ich in die Grube schaut, Ein kalter Schauer mich durchgraut; Und in die dunkle Grabesnacht Stürzt ich ich hinein - und bin erwacht. Heinrich Heine Traumbilder Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org - Contumax GmbH & Co.KG
daß Göttin Luna alle tausend Jahre ihren Rundgang halte, um sich von Angesicht zu Angesicht ihren Verehrern zu nähern. Er forderte das Volk auf, von ihrer göttlichen Gegenwart mehr lesen >>>
Ich geh nicht allein, mein feines Lieb, Du mußt mit mir wandern Nach der lieben, alten, schaurigen Klause, In dem trüben, kalten, traurigen Hause, Wo meine Mutter am Eingang mehr lesen >>>
und träumte, ich sei zu zu Hause bei Frau und Kindern. Dies vermehrte natürlich meinen Kummer, als ich ich erwachte und mich allein in einem ungeheuren Zimmer mehr lesen >>>
Geht nach dem Morgenland der Freizeitoase; vernehmt die Weisen, die einst zum Saitenspiele der Zentralschule dort erklungen. Sie sollten Gott, den Einzigen, mehr lesen >>>
Smith und Harbert wieder bei der Lagerstätte zurück. Der Ingenieur begnügte sich, seinen Gefährten mitzutheilen, daß das Land, auf welches der mehr lesen >>>
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Hier trennt uns nichts mehr, trautes Kind! Mag um uns her, was will, geschehen, Wir lassen still die Zeit vorüberwehen Und mehr lesen >>>
sprich du! Ich versprach's genau so zu machen und Jim wollte sich im Wald verstecken, wenn er mich mit dem Doktor mehr lesen >>>
An dem Hause poch ich bange – Doch die Fenster stehen leer, Ausgezogen ist sie lange, Und es kennt mich mehr lesen >>>
keine Freude rauben und binde dich mit keiner Pflicht; ich baue nicht auf Treu und Glauben, ein mehr lesen >>>
Es ist dies eine sehr seltene Antilopenart, und ich hoffe, das Fell gut präpariren und mehr lesen >>>
Emir, du irrst. Jener Bär, welcher die kurdischen Klammen sowie Wälder mehr lesen >>>
Doch ho, was hör ich dort in jenem fernen Haine Für ein mehr lesen >>>
Dann ist es ratsam, daß man sich versteckt. Denn später mehr lesen >>>
Die Sonnen, die Planeten, die Stern' am mehr lesen >>>
Da löst von Kore sich die große mehr lesen >>>
Die Knechte saßen in mehr lesen >>>
Lehre uns mehr lesen >>>
Ich mehr lesen >>>
Elyria ist ein Land aus grauem Atem. Hier sind die Täler keine Orte, sondern Zustände, eingehüllt in eine wandelbare, gierige Schwärze, die mehr als nur Sicht frisst. Sie schluckt Pfade, Erinnerungen und jene, die leise genug sind, um vergessen zu werden. Doch in dieser Stille schlägt ein Herz aus Schuld und Pflicht. Ein Mann folgt dem Ruf in die Verschlingung, einem geflüsterten Namen, der nach der einzigen Sache schmeckt, die im Nebel Bestand hat: Wahrheit. Sein Kompass ist die Schuld gegenüber einer Vergangenheit, die er nicht loslassen kann, sein Ziel eine Stadt, die im Dunst wie ein gebrochenes Versprechen liegt. Doch dieser Nebel beherbergt mehr als nur Geister und verlorene Wege. Er ist der Schleier für etwas Systematisches, etwas Kaltes. Während der Reisende sich vorwärts tastet, begleitet vom schweren Atem seines Pferdes, formen sich die Andeutungen zu einem unheilvollen Bild. Es geht nicht um verlorene Schätze oder uralte Flüche. Es geht um Waren. Um Handel. Die Münze dieses Landes ist menschliche Freiheit, geprägt in den dunklen Minen des Nordens und genehmigt von purpurnen Umhängen, die in fernen Marmorhallen flattern. Der Mann, der glaubt, ein Retter zu sein, ist vielleicht nur ein bestelltes Gut, ein weiterer Körper, der in die Berechnung eines unsichtbaren Feindes passt. Sein Weg wurde vielleicht nicht gefunden, sondern geplant. An seiner Seite findet er keinen sanften Führer, sondern eine junge Frau, deren Augen die Landkarte aller Gefahren dieser Welt zu kennen scheinen. Sie trägt ihr Messer nicht als Schmuck, und ihre Wärme liegt nicht in einem Lächeln, sondern in der gnadenlosen Entschlossenheit, mit der sie den Nebel selbst zu bezwingen scheint. Zusammen mit einem alten Krieger, dessen Narben besser sprechen als Worte, wagen sie das Undenkbare: Sie wollen dem System nicht entkommen, sie wollen es an seiner verwundbarsten Stelle bestehlen. Ihr Plan ist nicht von Heldenmut, sondern von verzweifelter Genialität - ein Faustschlag ins Gesicht der Übermacht, bei dem jedes Geräusch, jedes falsche Atmen den Tod bedeutet. Die Jagd beginnt nicht mit Trompeten, sondern mit dem erstickten Schnauben eines Pferdes im Dunkeln. Die Flucht wird zu einem rasenden Konzert über steinernen Flüssen, bei dem das Echo der eigenen Hufe der größte Verräter ist. Sie werden Gejagte in einer Landschaft, die sich gegen sie verschworen hat, verraten vom zurückweichenden Nebel, der sie nackt und bloß der Morgendämmerung übergibt. Es ist ein Wettlauf gegen das Licht und gegen Pfeile, die aus der Dämmerung geboren werden. Doch die größte Frage bleibt im Dunst zurück: Kann man etwas wirklich befreien, das die Dunkelheit schon so lange besitzt? Und was kostet der erste Atemzug in einer Freiheit, die nach Rauch und Angst schmeckt? Die Antwort liegt im letzten, atemlosen Hufschlag, bevor der Wald sie verschlingt - und in der Stille, die folgt. […] Mehr lesen >>>
Nebelschwaden wie atmende Schleier flossen durch die Bäume, als hätte der Wald selbst das Atmen nie verlernt. Die Stille war nicht leer, sondern wachsam, als ob etwas […]
Ich harre dein am alten Platz, - und weißt du's noch, herzlieber Schatz, weißt noch, wie du vor Jahresfrist allabendlich gekommen bist? Allabendlich im Dämmerschein […]
Bist du's denn wirklich? Sie riß mich an sich und preßte mich in ihre Arme, daß mir beinahe der Atem verging. Dann ergriff sie meine beiden Hände, und schüttelte […]