Wanderung durch eine
Der Sonntagabend stirbt in Dresden einen langsamen, nassen Tod, als sich ein einsamer Spaziergänger auf den Weg über das Blaue Wunder macht. Sein […] Mehr lesen
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Der Sonntagabend stirbt in Dresden einen langsamen, nassen Tod, als sich ein einsamer Spaziergänger auf den Weg über das Blaue Wunder macht. Sein […] Mehr lesen
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Mit herzlichen Grüßen aus der Welt des Wandels, wo die Buchstaben der Vergangenheit die Tür zur Zukunft öffneten.
Ihr Erzähler von Veränderung und Erneuerung der eine vergangene Welt neu entdeckte.
Quellenangaben:
Inspiriert von den flüchtigen Buchstaben des Feuers, die mich lehrten, dass diese Vergänglichkeit das Leben erst wertvoll macht.
Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen,
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
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Elfenbein, wovon in England hundert Pfund fünfunddreißig Guineen gelten würden. Joe untersuchte den Anker; er hing fest an dem unversehrt gebliebenen Hauer. Samuel und Dick sprangen mehr lesen >>>
Dann die Beschreibung Staffas. "Um zwölf Uhr etwa hatten wir Staffa erreicht. Man sieht beim Anfahren die ganze Architektur des Basalts und landet bei der Fingalshöhle. Nur mehr lesen >>>
Das erste Lied, das ich gesungen, um die Kritik war mir nicht gram, von meinen Lippen ist's geklungen so frisch, wie's mir vom Herzen kam. Ich reimte "sehnen" mit mehr lesen >>>
Da fiel es Cyrus Smith noch ein, im Halbdunkel die große ringförmige Abplattung, auf welcher der zweite Bergkegel ruhte, näher in Augenschein zu nehmen. mehr lesen >>>
Die Mitternacht zog näher schon; In stiller Ruh' lag Babylon. Nur oben in des Königs Schloß, Da flackert's, da lärmt des Königs Troß. Dort mehr lesen >>>
Zwischen Akten, dunkeln Wänden Bannt mich, Freiheitbegehrenden, Nun des Lebens strenge Pflicht, Und aus Schränken, Aktenschichten mehr lesen >>>
die ewig gärt und nimmer trotz aller Gluten Segen schafft, das Abbild eines Strebens, das groß ist, doch vergebens, das mehr lesen >>>
Neueste Weimarische Linie. Herzog Wilhelm erhielt in der Theilung Stadt und Amt Weimar mit den Vogteien Brembach, mehr lesen >>>
Nach Osten hin lockt natürlich Wind und klarer Himmel mit dem weltberühmten Rauschen der Wellen, der mehr lesen >>>
Ein warmer Sommerwind streicht über die Dächer einer Stadt, die aus Sandstein und Geschichten mehr lesen >>>
Der Spiegel, der Kamm und der Schwamm und das weiße Handtuch an der Wand und ein Mann, mehr lesen >>>
sich danach zufrieden. Er schien furchtbar froh, mich wieder zu sehen und mehr lesen >>>
Alles, was sich in dieser Welt ereignet, ist natürlich; nun kann mehr lesen >>>
Die Stufen knarren unter eiligen Schritten, die Nacht mehr lesen >>>
Am zehnten Tage machten zwei Piratenschiffe auf mehr lesen >>>
Ein gespensterhafter Regenschleier mehr lesen >>>
Ein stillgelegtes Spital am mehr lesen >>>
In der Dunkelheit mehr lesen >>>
Der Sonntagabend stirbt in Dresden einen langsamen, nassen Tod, als sich ein einsamer Spaziergänger auf den Weg über das Blaue Wunder macht. Sein Ziel ist nicht das berühmte Schloss Pillnitz, sondern das, was darüber thront, eine künstliche Ruine aus dem 19. Jahrhundert, eine neogotische närrische Spielerei, die längst aufhörte, ein launig extravaganter Zierbau zu sein. Der Wald, der sich daneben auftut, ist nicht nur eine Ansammlung von Bäumen, er ist ein Archiv aus Dunkelheit, ein Speicherort für alles, was die gepflegten Parkanlagen unten am Schloss vergessen haben. Jeder Schritt auf dem Pfad zum Kriegerdenkmal entfernt den Wanderer nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich von der Gegenwart. Die Luft wird dicker, kälter, sie schmeckt nach anderem Frost. Hier sind die Namen auf den Wegweisern keine bloßen Orientierungshilfen, sondern Schlüssel zu verschütteten Geschichten. Und manche dieser Geschichten scheinen darauf zu warten, gehört zu werden. In der Ruine selbst, hinter vergitterten Fenstern, liegt der Kern des Rätsels. Ein Saal, einst im verspielten Zopfstil für fürstliche Sommergelage ausgestattet, ist jetzt nur noch ein steinerner Schädel, ausgehöhlt von der Zeit. Doch was, wenn Zeit hier nicht linear verläuft? Was, wenn die Vergangenheit keine abgeschlossene Akte ist, sondern ein Raum mit geöffneter Tür? Der Besucher wird bald zum Eindringling. Ein warmer Porzellanscherben in der eisigen Kälte, ein plötzlicher Duft nach Kerzenwachs und Parfüm - das sind keine Zufälle, das sind Signale. Die Ruine beginnt, sich zu regen. Ein Flüstern erhebt sich, kein einzelner Hauch, sondern ein Chor aus gefangenen Stimmen, die Melodien von Festen summen, die vor Jahrhunderten endeten. Ist der Spaziergänger ein willkommener Gast oder eine Störung im ewigen Kreislauf ihrer Erinnerung? Die Atmosphäre kippt, als die erste direkte Berührung folgt - eine Präsenz, die sich nicht als Kälte, sondern als ein fühlbares Nichts auf der Haut ankündigt. Was beginnt, ist keine einfache Angst vor dem Dunkeln. Es ist die konkrete, atemraubende Gewissheit, verfolgt zu werden. Nicht von einem wilden Tier, sondern von der Geschichte selbst, verkörpert in einer jagenden Schar, die nach etwas verlangt: nach Anerkennung, nach einem Zeugen, vielleicht nach einem Opfer. Die Flucht wird zum Wettlauf gegen Schatten, die keine Gesichter, aber Absichten haben. Die rettende Straße mit ihrem ordinären Laternenlicht scheint in weiter Ferne. Der Wald verändert seine Topografie, wird zur lebenden Falle. Am Ende bleibt eine drängende, ungelöste Frage, die über das bloße Entkommen hinausgeht: Was haben die Geister der alten Bewohner wirklich von ihm gewollt? Und hat er es ihnen gegeben, als er ihren Namen rief? Die Antwort glimmt vielleicht noch immer, ein grünliches, unerklärliches Licht, hoch über den Dächern von Pillnitz, und wartet auf den nächsten, der bereit ist, die Stille zu brechen. […] Mehr lesen >>>
Die Wälder im Elbsandstein erzählen alte Geschichten, auch wenn niemand mehr zuhört. Es gibt Reisen, die beginnen, lange bevor der Zug abfährt. Es sind die […]
Ein Hauch von Geschichte weht im Schatten der Macht durch die Jahrhunderte. Durch einen Palast, der niemals ein Zuhause war. Steingerippe, das in den Himmel wächst, […]
Ein scharfes Pfeifen, ein zischender Dampfstoß, und schon setzt sich die alte Schmalspurbahn in Bewegung. Doch dies ist keine gewöhnliche Fahrt. Mit jedem Radumdrehen […]