Willkommen in Sachsen!

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Flammenschrift an der Wand

Die Knechtenschar saß kalt durchgraut,
Und saß gar still, gab keinen Laut.

Die Magier kamen, doch keiner verstand
Zu deuten die Flammenschrift an der Wand.

Belsazar ward aber in selbiger Nacht
Von seinen Knechten umgebracht.

Quelle:
Heinrich Heine
Lieder
Romanzen
Junge Leiden - 1817-1821
Buch der Lieder
Hamburg 1827
www.zeno.org

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Künstler am Tischchen steht, mit Stift und einem Briefpapier

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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Ein liebes Buch hält meine Hand, darin ein herrlicher Poet, was er an seltnen Schätzen fand, aus reicher Fülle um sich sät. In allen guten Tönen sang der gottbegabte Liedermund und führte mich im Eifergang gleich um ein ganzes Erdenrund. Und führte mich durch tiefes Tal und über hohen Zackenschroff, durch manchen freudenhellen Saal und Gärten, wos von Düften troff. Und meinem wackern Schweizersmann, den sie auf Gottfried einst getauft, hab ich ein feurig Ruhmgespann in eitel Dankbarkeit gekauft.

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Mondschein im roten Capriwein

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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Flirrend spielt der Mondenschein über dem Balkone in den roten Capriwein preß ich die Limone. Lachend bis zur Rebenfirst schleuderst du den Becher: meiner Küsse Herbheit wirst du noch kosten, Zecher! Aus toter Tempel Trümmern sprießt die knospenschwere Geisblattranke - und schimmernd um Amalfi fließt des Lichtes göttlicher Gedanke. Das ist des Südens Hexerei die dich mit Seel und Leib entrückte: das Ewige in dir macht sie frei, das deines Nordens Nacht erdrückte.

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Winternacht Friedhof Grab Leichenwacht

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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Und niemand segnet mein Grab, - vielleicht, daß noch mein Hund auf den Friedhof schleicht Und einsam hält da die Leichenwacht und bange heult durch die Winternacht - - - Winternachtm, das Brautpaar saß unbeweglich auf seinen Stühlen gleich einem steinernen ägyptischen Königspaar, ganz still und einsam; man glaubte den unabsehbaren glühenden Wüstensand zu fühlen. Zuerst erhebt sich Wenzel und schreitet leichenblass, ohne Handschuhe und Mütze durch die aufbrechenden Gäste in die Winternacht hinaus. Das Geschirr der fünf Pferde bestand aus prunkvollen Schabracken, Sätteln und Zaumzeug, die Köpfe trugen wehende Straußenfedern, in der Farbe zu den Jockeis passend. Auf der Landstraße schlägt er die Richtung ein, die weg von Goldach nach Seldwyla führt. Als seine Gedanken sich ordnen, weicht das Gefühl der ungeheuren Schande dem eines unverdient erlittenen Unrechts: Die Torheit der Welt hat ihm die Grafenrolle aufgedrängt. Erst durch Hunger, dann durch Liebe wehrlos gemacht hat er sich drängen lassen und steht nun als Betrüger da. All dies erkennt er nüchtern, doch beim Gedanken an das verlassene Nettchen beginnt er zu weinen. Der Schlitten wurde von vier Pferden gezogen, auf den Sattelpferden saßen zwei Reitknechte, die ebenso wie der Vorreiter in schwerem Rokoko-Kostüm blau- oder rotsamt gekleidet waren, mit weißen Zopfperücken, Stulpstiefeln und Schiffhüten. Als sich unter Fackelschein, Schellenklang und Gelächter der Zug der heimwärts strebenden Seldwyler nähert, springt er zur Seite, bleibt im tiefen Schnee liegen und schläft ein, während ein eiskalter Hauch von Osten heranzuwehen begann. Die nächtlichen Fahrten glichen in ihrer blitzartigen Geschwindigkeit einem nächtlichen Spuk, einem Märchenbild, das den wenigen Augenzeugen ein unvergänglicher Anblick, ein überirdisches Begegnis war. Es war eine herrliche sternenhelle Winternacht, der König wählte für den Fernstein immer eine solche, weil er dorthin mit dem großen goldenen Schlitten fuhr. Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus mit diesen Versen beginnt die Winterreise, einer der bekanntesten Liederzyklen der Romantik, mit dem Schubert eine Darstellung des existentiellen Schmerzes des Menschen gelang. Im Verlauf des Zyklus wird der Hörer immer mehr zum Begleiter des Wanderers, der zentralen Figur der Winterreise. Dieser zieht nach einem Liebeserlebnis aus eigener Entscheidung ohne Ziel und Hoffnung hinaus in die Winternacht. Das Werk Müllers kann auch als politische Dichtung begriffen werden, in der er seine von den Fürsten enttäuschte und verratene Vaterlandsliebe, die Hoffnung auf Freiheit, Liberalismus und Nationalstaat thematisiert.

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Szenen des Blutvergießens und.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Kein Gesetz des Landes darf in Worten die Zahl der Buchstaben im Alphabet übersteigen, und dieses besteht […]

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Das können eher sein, .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Massa Tom, Jim nix haben Angst für Blindschleich', können aber gut sein ohne, das Jim sagen! Ach, was doch […]

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Weihnachtstraum.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Verstohlen durch den Wolkenflor blitzt hie und da ein Sonnenfunken - es war, als sei im Weihnachtstraum die […]

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Mit stolzem Blick.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und blindlings reißt der Mut ihn fort; Und er lästert die Gottheit mit sündigem Wort. Und er brüstet sich […]

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Unsrer holder Engel.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und so versteckt er seine Mängel In Mützen von drap d'or, Wie manche unsrer holden Engel Die ihrigen in […]

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NetYourBusiness -.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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NetYourBusiness, Ihr Partner für Internetwerbung vernetzt Ihre Webseiten durch Einträge in Internetmagazine […]

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Gesetzgebung und Grundsätze der.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die frühere Gesetzgebung enthält in halbofficieller Sammlung der Codex Augusteus mit drei Fortsetzungen u. […]

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