Das Haus gegenüber
Die Straße schlief nie wirklich. Selbst um drei Uhr morgens, wenn der letzte Nachtbus schon längst durchgerattert war, blieb etwas wach. Ein […] Mehr lesen
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Die Straße schlief nie wirklich. Selbst um drei Uhr morgens, wenn der letzte Nachtbus schon längst durchgerattert war, blieb etwas wach. Ein […] Mehr lesen
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Und blindlings reißt der Mut ihn fort, und er lästert die Gottheit mit sündigem Wort. Und er brüstet sich frech, und lästert wild, die Knechtenschar ihm schon Beifall brüllt. Der König rief mit stolzem Blick, der Diener eilt und kehrt zurück.
hinter Amadijah führte der Pfad bergab nach der Ebene Newdascht. Auf derselben angekommen, gaben wir den Pferden die Sporen, so daß wir über den dürren Boden, der diese Ebene mehr lesen >>>
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In der kalten Umarmung einer Winternacht, als der Atem zu kleinen Wolken gefror und die Welt unter einer Decke aus schweigendem Eis lag, regte sich etwas mehr lesen >>>
Du zogst an deine Lippen aufjauchzend meine Hand - auf deiner stolzen Stirne ein Wort geschrieben stand. In schweren dunklen Zügen ein rätselwirres Wort, mehr lesen >>>
Neben den Entwicklungen in Venedig gab es unabhängig davon ganz unterschiedliche Ausbildungen in anderen Regionen, in alemannischen Bereichen mehr lesen >>>
Welch' sonderbare Aufeinanderfolge von Leid und Freude, bemerkte Kennedy; dieser Ueberfluß nach so qualvoller Entbehrung! Dieser Luxus mehr lesen >>>
Ein dichter Nebel kriecht an einem kühlen Oktobermorgen aus den Tiefen eines Waldes an der polnischen Grenze. Er hüllt die mehr lesen >>>
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Was die Militärangelegenheiten von Brobdingnag betrifft, so besteht die königliche Armee aus mehr lesen >>>
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Arbeitseinsatz Frühjahrsputz Koppelbau, Kleines und mehr lesen >>>
An der flachen Küste Mecklenburgs, wo der mehr lesen >>>
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Als Herzog Karl 21. Juli mehr lesen >>>
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Die Straße schlief nie wirklich. Selbst um drei Uhr morgens, wenn der letzte Nachtbus schon längst durchgerattert war, blieb etwas wach. Ein Flüstern, das zwischen den alten Mietshäusern hing, im Dachgebälk, ein Kratzen an Kellerwänden. Doch seit jenem Oktoberabend, an dem die Petroleumlampe im leerstehenden Haus gegenüber wieder zu brennen begann, wurde ihr klar: Dieses Flüstern galt ihr allein. Jeden Abend um 18:37 Uhr erwachte das Licht hinter der verstaubten Scheibe. Kein elektrisches Leuchten, sondern dieses warme, unregelmäßige Glimmen und Flackern, das Schatten an die Wände malte wie Finger, die nach etwas suchten. Der Makler hatte geschworen, das Haus stünde seit einem Jahrzehnt leer. Die Erben, so sagte er, stritten sich vor Gericht um jeden Quadratmeter. Doch wer bewegte dann die Vorhänge? Wer hinterließ diese frischen Fußabdrücke im Flurstaub, die sie eines Regentages durchs Schlüsselloch erspäht hatte? Sie beobachtete das wochenlang, bis die Neugier stärker war als die Angst. An einem Abend, als ein eisiger Schauer die Straßen in glänzende schwarze Spiegel verwandelte, trat sie durch die offenstehende Tür. Der Geruch von feuchtem Gips, ranzigem Öl und etwas Süßlichem, Verwestem, schlug ihr entgegen. Die Treppe knarrte unter jedem Schritt, als würde das Haus unter ihren Füßen aufwachen. Oben, in dem Raum mit dem Fenster, stand die Lampe auf einem alten Schreibtisch. Sie war kalt. Doch darunter lag ein Blatt, so weiß, als wäre es gerade erst hingelegt worden. Und darauf, in tintenblauer Tinte, die exakte Kopie ihrer Handschrift: Du hast endlich aufgehört, nur zu gucken. Neben der Lampe lag eine Landkarte, die ihre vertraute Straße zeigte, aber die Wege führten ins Nichts. Eine rote Linie zog sich vom Haus zum Friedhof am Stadtrand und von dort zum Fluss. An der Uferlinie, in winzigen, verkrampften Buchstaben, stand: *Such nicht nach mir. Such nach dem, was ich vergaß. Was hatte sie vergessen? Die Frage brannte in ihr, als ein Geräusch im Flur sie aus ihren Gedanken riss. Ein metallisches Klicken, wie ein Schlüssel, der im Schloss gedreht wird. Sie erstarrte. Im Fenster gegenüber sah sie nicht die dunkle Straße, sondern ihr eigenes Küchenfenster. Und darin: sich selbst, wie sie gelangweilt am Tisch saß und auf ihr Handy starrte. Eine Szene aus einem anderen Abend, gefangen im Glas. Unten schlug die Haustür ins Schloss. Die Schritte auf der Treppe hatten keinen Rhythmus. Sie kamen näher, schleppend, dann hastig, als würde etwas Schweres gezogen. Die Lampe erlosch mit einem letzten Flackern, das die Schatten zu Monstern anwachsen ließ. Im Dunkeln hörte sie, wie sich der Türknauf drehte. Langsam, mit einem quietschenden Widerstand, als ob er lange nicht benutzt worden wäre. Draußen schlug die Kirchturmuhr Mitternacht, und in ihrem eigenen Zuhause gegenüber erlosch das Licht. Dann, in der lautlosen Finsternis, hörte sie, wie sich die Haustür öffnete. Nicht von außen. Von innen. Etwas kam die Treppe herauf. […] Mehr lesen >>>
Ein Wald, der nicht existiert. Ein Gesetz, das nie aufgehoben wurde. Eine Jagd, die nie endet. Tief in den sächsischen Wäldern, dort wo die Karten leer bleiben und […]
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