Die Gärten Dresdens und
Unter der schweren Hitze eines Dresdner Sommertages suchte ich Zuflucht, ein Entkommen vom Gleichmaß der Stunden. Meine Schritte führten mich in den […] Mehr lesen
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Unter der schweren Hitze eines Dresdner Sommertages suchte ich Zuflucht, ein Entkommen vom Gleichmaß der Stunden. Meine Schritte führten mich in den […] Mehr lesen
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Internet-Magazin Deutschland Schule Uhr Zeit Minuten Zeiger ...
Andreas sah auf die Uhr im Lehrerzimmer, die groß und auffällig über der Türe hing. Unmerklich schob sich der Minutenzeiger dem unberührt unterhalb ihm
liegenden schwarzen Balken zu, um ihn in einen regelmäßigen Takt von sechzig Sekunden zu treffen, ihn zu berühren, über ihn hinwegzugleiten, um dann weiter eine Wiederholung anzustreben.
So ordnete diese Uhr in der Pause die Gespräche und durch die Zeiteinteilung bestimmte sie das Diskussionsergebnis
Andreas dachte an seine Verabredung mit der Stationsärztin und brach auf.
Das Krankenhaus lag in unmittelbarer Nähe von Kirche, Schulen und des
Marktplatzes und bildete in der Einheit dieser Gebäude das Zentrum der Altstadt.
Die umliegenden Straßen wurden gesäumt von den um die Jahrhundertwende gebauten Häusern. Deren Stuckgiebeln waren reich mit Ornamentik verziert und auf den Treppen standen aus Stein gehauene Löwenköpfe. Etliche dieser
Villen waren in einem warmen Gelb gestrichen und ließen das Grün der gepflegten Vorgärten mit den beschnittenen Buchsbäumen in der Sonne
aufleuchten.
Vor Jahren, als noch die Postwagen zwischen Dresden und Bautzen verkehrten und die hellen Klänge des Posthornes in Schmiedefeld gehört wurden, geschah es in einer mondhellen mehr lesen >>>
Zukunft ist ein Würfelbecher, der ein Würfelpaar bedeckt. Längst gefallen sind die Würfel; doch der Wurf ist noch versteckt. Zukunft ist ein Würfelbecher: Längst gefallen mehr lesen >>>
Bei dem Kriege zwischen Frankreich und Österreich führte Johann Georg für letzteres 1688 und 1689 10,000 M. Sachsen an den Rhein und hatte Antheil an der Eroberung mehr lesen >>>
Plätzen erhoben und zu den Waffen gegriffen. Ganz dasselbe thaten auch wir. Nur allein der Englishman saß noch am Boden. Sein Mund klappte in allen mehr lesen >>>
das begreif' ich nicht. Ich weiß gewiß, daß ich's ausgezogen habe, weil du nur eins anhast! Hör' einer den Mann! Ich weiß wohl, daß du's mehr lesen >>>
Ach, wär' es so, und lebt' ein Leben, Das aus Verwesung sich entreißt, Nein, keine Fiber sollte beben, Trät' in der Nacht zu mir dein mehr lesen >>>
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O Liebe, Riesenfackel, Du steckst die Welt in Brand! Du ziehst mit Höllenflammen hinab mehr lesen >>>
Inzwischen hatten sich unsere Augen an das Düstere gewöhnt und konnten nun mehr lesen >>>
Ein Fichtenbaum steht einsam Im Norden auf kahler Höh'. Ihn mehr lesen >>>
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Unter der schweren Hitze eines Dresdner Sommertages suchte ich Zuflucht, ein Entkommen vom Gleichmaß der Stunden. Meine Schritte führten mich in den Botanischen Garten, einen Ort, der mehr versprach als nur Schatten und Grün. Hier schien die Luft anders zu vibrieren, erfüllt von einem unsichtbaren Leben, einem Gefühl, dass die Zeit selbst hier verweilt, verzaubert zwischen exotischen Blättern und duftenden Blüten. Ich suchte einen Moment der Ruhe, fand aber den Anfang einer Reise, die alle Erwartungen übertraf. Inmitten seltener Farne saß er. Ein alter Mann, dessen Gesicht eine Landkarte vergangener Jahrzehnte trug. Seine Augen hielten einen wissenden Glanz bereit, eine tiefe Ruhe, die sofort meine Aufmerksamkeit fesselte. Er sah mich, und in diesem Blick lag eine stumme Einladung in eine Welt, die ich nur zu erahnen begann. Er sprach, und seine Stimme webte Bilder in die Luft. Er erzählte vom Garten, nicht als bloßem Park, sondern als lebendigem Wesen, einem Archiv, das Erinnerungen atmet und Geschichten flüstert. Seine Worte entführten mich durch die Zeit. Er sprach von den 1960ern, als Musik und Aufbruchsstimmung zwischen den Beeten tanzten, von den 1970ern und stillen Versprechen an die Erde, den 1980ern und dem Streben nach Freiheit unter dem Blätterdach, den 1990ern und dem Zusammenwachsen der Welt in der Vielfalt neuer Pflanzen. Jede Geschichte schien von der Natur selbst begleitet. Eine Blume wiegte sich zustimmend, eine Biene summte im Takt, ein Schmetterling tanzte im Rhythmus der Vergangenheit. War es Magie? Oder lauschte ich nur mit offenen Sinnen den verborgenen Stimmen des Ortes? Die Gärten öffneten sich als Zeugen der Zeit, als Orte, an denen Jugend und Alter, Geschichte und Gegenwart verschmolzen. Unsere Reise führte uns zum Großen Garten, dann zum Blauen Wunder, Orten, die ebenfalls ihre eigenen Echos der Ewigkeit bereithielten. Ich verstand, dass die tiefsten Lektionen nicht in Chroniken stehen, sondern im Flüstern des Windes und im Glanz eines alten Blicks zu finden sind. Doch das größte Mysterium war nicht die Zeitreise selbst, sondern die Erkenntnis, dass diese Geschichten nicht verblassen dürfen. Und dass ihre Bewahrung meine Aufgabe geworden war. […] Mehr lesen >>>
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte […]
Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort […]
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