Sachsen seit Verleihung
Leipzig, 1831. Ein kühler Hauch, der nach frischer Druckerschwärze und nassem Kalk riecht, zieht durch die Ministerialbüros. Es ist der Atemzug […] Mehr lesen
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Leipzig, 1831. Ein kühler Hauch, der nach frischer Druckerschwärze und nassem Kalk riecht, zieht durch die Ministerialbüros. Es ist der Atemzug […] Mehr lesen
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Die Knechtenschar saß kalt durchgraut,
Und saß gar still, gab keinen Laut.
Die Magier kamen, doch keiner verstand
Zu deuten die Flammenschrift an der Wand.
Belsazar ward aber in selbiger Nacht
Von seinen Knechten umgebracht.
Quelle:
Heinrich Heine
Lieder
Romanzen
Junge Leiden - 1817-1821
Buch der Lieder
Hamburg 1827
www.zeno.org
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Leipzig, 1831. Ein kühler Hauch, der nach frischer Druckerschwärze und nassem Kalk riecht, zieht durch die Ministerialbüros. Es ist der Atemzug einer Ära, die sich für einen Moment lang für unverwundbar hält. In den Händen der Idealisten liegt das Papier noch kühl und vielversprechend, ein Dokument, das mehr sein soll als nur Tinte auf Pergament: die Blaupause für eine neue Welt. Doch wer achtet schon auf das leise Rascheln im Hintergrund, das Knistern alter Seiden und das geduldige Warten derjenigen, die im Schatten der Flure residieren? Die Hoffnung ist ein greifbarer, fast schmerzhafter Klang in dieser Stadt, ein Herzschlag, der sich im Gleisbett der ersten Eisenbahn manifestiert. Doch mit jedem Fortschritt verdichtet sich auch ein anderes Gefühl, ein unsichtbarer Pilzrasen, der an den feuchten Wänden der Paläste wächst - die unheilvolle Vorahnung, dass jeder Traum einen Preis hat, der in einer anderen Währung als Enthusiasmus beglichen wird. Die Jahre vergehen nicht linear; sie wirbeln in einem seltsamen Taumel aus Euphorie und Entsetzen. Die Luft wird dick vor Erwartung, dann scharf vor Schießpulver. Ein metallischer Geschmack breitet sich aus, der Geschmack von Befehlen, die zu früh gegeben werden, und von Macht, die ihr wahres Gesicht zeigt. Es ist der Geschmack einer bestimmten Art von Stille, die auf einem Platz zurückbleibt, nachdem der Rauch sich verzogen hat. Was geschieht mit einer Gesellschaft, die ihren eigenen Neuanfang riecht, schmeckt und dann in blutiger Farbe auf dem Pflaster wiederfindet? Die Antwort liegt nicht in den offiziellen Akten, die sachlich von "bedauerlichen Tumulten" sprechen, sondern in den zitternden Händen derer, die die Protokolle schreiben, während sich in ihrem Magen alles zusammenkrampft. Dann bricht der Rausch herein, berauschend und beängstigend zugleich. Es ist ein kollektiver Fiebertraum der Freiheit, ein Vibration in den Straßen, der die Grenzen zwischen Vernunft und Raserei verschwimmen lässt. Die alten Gewissheiten lösen sich auf, und neue Gesichter tauchen auf, deren Augen vor absoluter Überzeugung glühen. Doch wann kippt die Begeisterung in Verblendung? Wann wird der laute Chor der Forderungen zum hohlen Hallen in einer leeren Blechdose, in der nur noch Worte ohne Gewicht hin und her klappern? Ein Mann steht an einem Fenster und blickt auf eine Stadt, die wie ein Gemälde aussieht, das an den Rändern langsam verkohlt. Er spürt den Abstand zwischen dem, was sein sollte, und dem, was ist - eine Kluft, so tief und voller Schwefelgeruch, dass sie jeden Optimismus erstickt. Die eigentliche Frage ist nicht, ob der Neuanfang scheitern wird. Die wahrhaft beunruhigende Frage ist, ob er überhaupt jemals etwas anderes als eine kollektive Halluzination war, ein Trick des Lichts in einem endlosen Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt. Und was bleibt einem übrig, wenn man das erkennt, außer die Koffer zu packen und in den bleiernen Himmel zu starren, während der nächste Sturm heranzieht? Die letzte Entscheidung wartet noch. […] Mehr lesen >>>
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