Der Wind erzählt von
Das Königreich atmete den süßen, fauligen Atem der Angst. Er hing über den Märkten, wo das Gemurmel der Händler jetzt ein gedämpftes, […] Mehr lesen
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Das Königreich atmete den süßen, fauligen Atem der Angst. Er hing über den Märkten, wo das Gemurmel der Händler jetzt ein gedämpftes, […] Mehr lesen
Mehr lesenEin ganz normales Haus, erfüllt von der Vorfreude auf neues Leben. Ein helles, unfertiges Kinderzimmer. Doch dann kommt ein Paket an. Darin liegt […] Mehr lesen
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Es zwitscherten die Vögelein
Viel muntre Liebesmelodei'n;
Die Sonne rot, von Gold umstrahlt,
Die Blumen lustig bunt bemalt.
Viel Balsamduft aus Kräutern rinnt,
Die Lüfte wehen lieb und lind;
Und alles schimmert, alles lacht,
Und zeigt mir freundlich seine Pracht.
Heinrich Heine
Buch der Lieder
Gedichte 1817 - 1826
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und so wird man euch nicht erlauben, das Dorf zu verlassen, bis ihr dies alles hergegeben habt. Und außerdem wird der Rächer noch dein Blut verlangen. Man wird weder unser Geld noch mehr lesen >>>
Mein Wagen rollet langsam Durch lustiges Waldesgrün, Durch blumige Täler, die zaubrisch Im Sonnenglanze blühn. Ich sitze und sinne und träume, Und denk an die Liebste mehr lesen >>>
Erst gestehe, daß du das Geld dort verstecktest in der Absicht, mich los zu werden, es später auszugraben und alles selbst zu behalten. Warte einen Augenblick, mehr lesen >>>
Mitten in Leipzigs geschäftiger Altstadt, zwischen flackernden Straßenlaternen und dem ewigen Gemurmel der alten Gassen, verbirgt sich eine Geschichte, die mehr lesen >>>
Ich hatte mit ihr die größte Freude gestiftet, die es nur geben kann. Als sich das Entzücken des Vorstehers einigermaßen gelegt hatte, wandte mehr lesen >>>
Nachdem die Sachsen am 22. Octbr. bei Dömitz und am 7. Decbr. bei Kyritz geschlagen worden waren, drang Baner in Sachsen vor und mehr lesen >>>
Er legte den Kopf zwischen die Hände und schlief ein, gerade als der erste Tagesstrahl die Finsternis draußen durchbohrte. mehr lesen >>>
Als er aber romantisch einfach und verständlich fortfuhr, von dem baldigen Beginne der Dresdner Gartenschau zu mehr lesen >>>
Der Seitentitel ist in Suchmaschinen auf siebzig Zeichen begrenzt, dieser wird als Titel des mehr lesen >>>
Regelmäßig durchschwebt ein Segel nun auch das Meer und Abenteuer veröffentlicht. Neben mehr lesen >>>
Fahldunkel des Dezembermorgens brütet über der Welt. Nur am Südosthimmel hin dehnt mehr lesen >>>
Ich aber verhänge die Fenster Des Zimmers mit schwarzem Tuch; Es machen mir mehr lesen >>>
Demnach ist er nach dem Meridiane jenes Ortes regulirt, der mit dem mehr lesen >>>
Diese Affen, antwortete der Doctor. Ho! rief Joe stille mehr lesen >>>
Sie werden oft mit solchem Strauß mehr lesen >>>
Ich zog einmal ein liebes Kind in mehr lesen >>>
Widerwillig verließ ich mehr lesen >>>
Nur jene, die im mehr lesen >>>
Dort mehr lesen >>>
Das Königreich atmete den süßen, fauligen Atem der Angst. Er hing über den Märkten, wo das Gemurmel der Händler jetzt ein gedämpftes, ängstliches Wispern war, und kroch die steinernen Gassen hinauf zum Palast, dessen Türme sich gegen einen Himmel aus bleiernem Grau abzeichneten. In dieser Welt aus Stein und flackernden Fackeln war Filibert unsichtbar, ein Schatten in einer Landschaft aus Riesen. Seine Zipfelmütze war ein Banner der Belanglosigkeit, sein Schritt ein Geräusch, das im Lärm der Straßen unterging. Doch in seiner Brust brannte ein scharfes, klares Feuer, das gegen die Gleichgültigkeit seiner Umgebung ankämpfte. Sein Verstand war eine Waffe, geschliffen an den Wänden seiner eigenen Unsichtbarkeit, eine Karte, auf der er jedes Ungleichgewicht der Macht, jede logische Schwäche seiner Mitmenschen verzeichnete. Er wartete. Nicht auf eine Gelegenheit, sondern auf die richtige, die einzige Gelegenheit, die den Spott in Respekt verwandeln würde. Die Ankunft der Boten mit den aschfahlen Gesichtern brach das Warten. Ihre Worte waren keine einfache Warnung, sondern eine seismische Verschiebung in der Realität des Reiches. Der Drache war keine Sage aus den staubigen Büchern der Bibliothek. Er war eine physische Tatsache, eine Kreatur, deren Schatten ganze Weiler auslöschte und deren Atem die Luft nach verbranntem Erz und uraltem Zorn schmecken ließ. Die Panik war ein lebendiges Wesen, das durch die Straßen wälzte. Filibert jedoch spürte in diesem Chaos nicht Furcht, sondern eine schreckliche, faszinierende Klarheit. Hier war das Ungleichgewicht, das perfekte, monströse Problem. Während die Ritter über veraltete Kampftaktiken stritten und der König seine Schatzkammer musterte, verschwand Filibert in das steinerne Gedächtnis des Reiches, die große Bibliothek. Hier suchte er nicht nach Schwertschwächen oder Heldenliedern. Er suchte nach Mustern, nach Lücken, nach der Psychologie des Ungeheuers. Ein verblasster Eintrag in einem Bestiarium, überschrieben von einem ängstlichen Mönch, gab den Hinweis. Nicht Kampf, sondern Täuschung. Nicht Stärke, sondern Unsichtbarkeit. Der Schlüssel lag nicht in einer Waffe, sondern in einem Ort, einer bestimmten, uralten Eiche, deren hohles Herz eine Legende barg. Die Reise dorthin war eine Passage durch eine veränderte Welt. Der vertraute Wald war verstummt, die Luft stand still und schwer. Der Geruch von Angst hatte sich hier in etwas Animalischeres verwandelt, in den schwefeligen Dunst der Anwesenheit des Drachen. Filibert, winzig gegen die knorrige Monumentalität der Bäume, fand den Hohlraum. Es war keine einfache Höhle, sondern ein Raum, der sich kalt und still anfühlte, als würde er den Atem anhalten, ein Versteck, das seit Äonen auf diesen einen Moment gewartet hatte. Und dann kam der Drache. Die Welt zitterte. Das Donnern seiner Flügel war der Klang eines nahenden Sturms, sein Brüllen ein physischer Druck, der die Luft aus Filiberts Lungen presste. Versteckt im steinernen Holz, sah Filibert nicht das Ungeheuer, sondern er hörte es, roch es, fühlte den rasenden, frustrierten Geist in jedem trommelnden […] Mehr lesen >>>
Ein ganz normales Haus, erfüllt von der Vorfreude auf neues Leben. Ein helles, unfertiges Kinderzimmer. Doch dann kommt ein Paket an. Darin liegt nicht irgendein Möbelstück, sondern ein Artefakt aus dunklem, geschnitztem Eichenholz, das den Raum sofort verändert. Es atmet eine fremde, anziehende Präsenz, trägt eine fast unsichtbare Inschrift, die ein Versprechen oder eine Warnung sein könnte. Der erste Besitzer schläft daraufhin zum ersten Mal seit Langem tief und traumlos. Ein Segen? Oder der tiefe, ruhige Atemzug, bevor man ertrinkt? Denn mit der Ruhe beginnt das eigentliche Unbehagen. Es sind die Geräusche nach Mitternacht. Ein rhythmisches, hartnäckiges Knarren, das von genau diesem Stück Holz auszugehen scheint. Es lockt nicht mit Schrecken, sondern mit einer schaurigen Vertrautheit. Wer der Einladung folgt und die Tür öffnet, sieht keine Monster. Er sieht etwas viel Beunruhigenderes: die eigenen, verloren geglaubten Ängste und Verluste, die in der Wiege schweben und mit den Stimmen der Vergangenheit flüstern. Dies ist kein Spuk von außen. Dies ist ein Heimkommen. Die Besuche werden regelmäßig, eine Parade persönlicher Albträume, die jedes Mal eine feine, graue Staubschicht hinterlassen. Und dann spricht das Objekt. In Gestalt einer Schlange aus purer Dunkelheit bietet es einen Deal an: vollkommene Erleichterung, einen makellosen Neuanfang. Der Preis liegt nicht bei einem selbst, sondern bei dem ungeborenen Kind, dessen reine Träume zur Leinwand für den angesammelten Schmerz werden sollen. Es ist die perfekte Versuchung für einen erschöpften Geist. Doch die wahre Natur des Fundes enthüllt sich langsam. Die Wiege ist keine Falle, sondern eine Schleuse. Sie ist kein Endlager, sondern der Ursprung. Sie zieht immer tiefere, ältere Schichten des Ungemachs an, lockt Wesenheiten, die nicht mehr nur wiegen, sondern eindringen wollen. Die Grenze zwischen diesem Zuhause und einer anderen, drängenden Welt wird dünn wie Papier. Eine anonyme Nachricht aus den Tiefen des Internets warnt: Das Kind wäre der Schlüssel, der das Tor für immer öffnen würde. Es bleibt eine letzte, unmögliche Wahl. Man kann das Angebot der Schlange annehmen. Oder man kann versuchen, die Tür selbst zu schließen - von innen. Was wäre der größere Akt der Liebe? Und was kostet es, seine eigenen Dämonen nicht wegzugeben, sondern sie endlich hereinzubitten? […] Mehr lesen >>>
In den weiten Hallen des Vergänglichen, wo jeder Augenblick zu einem Echo wird, leuchtet eine Erinnerung heller als die Gegenwart. Es ist kein schlichtes Bild, sondern […]
Und aus dem schwarzen Schlunde steigt die schwarze Schar; - feins Lieb erbleicht! Aus meinen Armen schwand feins Lieb; ich ganz alleine stehenblieb. Da tanzt im Kreise […]
Mein Herz ist recht von Diamant, Eine Blume von Edelsteinen, die funkeln lustig übers Land in tausend schönen Scheinen. Vom Schlosse in die weite Welt Schaut eine […]