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Internet-Magazin Abend Sonnenuntergang Auftrag Von Einem Unbekannten ...

Vom Hochzeitsfest der Zwergen auf der Eilenburg

Die erste Begegnung

Vor langer Zeit, als die Grenzen zwischen der Menschenwelt und der magischen Welt noch fließend waren, lebte ein junger Graf von Eilenburg, der eine tiefe Faszination für das Unbekannte hegte. Eines Nachts, wie er durch die Wälder streifte, stieß er auf eine Versammlung von Zwergen, die unter dem Mondlicht ein geheimnisvolles Ritual durchführten. Der Graf, getrieben von Neugier und einem unstillbaren Durst nach Wissen, beschloss, sich ihnen anzuschließen, ohne ihre Erlaubnis zu suchen. Dieser Bruch des ungeschriebenen Gesetzes der übersinnlichen Welt war die erste Begegnung zwischen Mensch und Zwerg.

Ein ungewöhnlicher Abend

Es war Abend, die Sonne glitt am Horizont in einen bewundernswerten Sonnenuntergang, und ein bemerkenswertes Ereignis sollte das kleine Volk der Zwerge auf der Eilenburg in Sachsen an diesem Abend erleben. Ein Hochzeitsfest, wie es noch nie zuvor gefeiert wurde, stand bevor. Doch dieses Fest sollte nicht auf herkömmliche Machart zustande kommen. Die Zwerge hatten eine bemerkenswerte Art, ihre Feste zu feiern. Sie besaßen die erstaunliche Fähigkeit, durch Schlüsselloch und Fensterritzen in die Welt der Menschen zu gelangen. An diesem Abend gleichwohl, sobald der Mond seinen silbernen Schleier über die Landschaft legte, begehrten sie etwas Besonderes zu unternehmen. Sie beschlossen, in den Saal eines alten Grafen einzudringen und dort ihre Hochzeit zu feiern.

Ein nächtlicher Besuch

Leise und geschmeidig, wie Schatten auf der Suche nach einem Schlupfwinkel, glitten die Zwerge in den Saal. Sie sprangen hinab auf den glatten Fußboden, wie Erbsen die auf eine Tenne geschüttet werden. Der alte Graf, der im hohen Himmelbette in königlichen Saal schlief, erwachte verwundert über die vielen kleinen Gesellen, die jählings in seinem Schlafgemach auftauchten. Einer der Zwerge, geschmückt wie ein Herold, trat vor den Grafen und lud ihn formvollendet ein, an ihrem Fest teilzunehmen. Seine Worte waren so zierlich wie ein frisch gepflückter Blumenstrauß. „Doch um eins bitten wir,“ fügte der Zwerg hinzu, „ihr allein sollt zugegen sein, keins von eurem Hofgesinde darf sich unterstehen, das Fest mit anzuschauen, auch nicht mit einem einzigen Blick.“ Der alte Graf, der sich in seiner langen Lebenszeit schon mit vielen ungewöhnlichen Angelegenheiten auseinandergesetzt hatte, antwortete freundlich: „Weil ihr mich im Schlaf gestört habt, so will ich auch mit euch sein.“

Ein paradiesisches Fest

Nunmehro wurde dem Grafen ein kleines Weiblein zugeführt, das die Aufgabe hatte, eine Laterne zu tragen, damit die Zwerge nicht im Dunkeln tanzten. Kleine Lampenträger stellten sich auf, und ein Heer von Heimchen ging daran, unbeschwerte Musik zu spielen. Der Graf hatte alle Hände voll zu tun, das Weiblein beim Tanz nicht zu verlieren. Sie tanzte so leichtfüßig und anmutig, dass er Mühe hatte, mit ihr Schritt zu halten. Der Wirbelwind des Tanzes umfing ihn, und er konnte kaum zu Atem kommen. Mitten in diesem wilden Tanz erstarrte unvermittelt alles. Die Musik hörte auf, und die gesamte Zwergengesellschaft eilte in alle Richtungen, verschwand in Türspalten, Mauselöchern und anderen winzigen Verstecken. Das Brautpaar, die Herolde und die Tänzer schauten alle gemeinsam nach oben. Dort, in der Decke des Saals, befand sich eine Öffnung, aus der das Gesicht der alten Gräfin herauslugte. Sie hatte von Neugier erfüllt nach unten geschaut, um das unbekümmerte Treiben zu beobachten.

Die Verwünschung

Der Graf und die Zwerge schauten einander verlegen an. Die Stimmung hatte sich schlagartig verändert. Doch der alte Graf brach das Schweigen und sagte in seiner freundlichen Art: „Meine liebe Gräfin, ihr habt unser Fest gestört, und das ist nicht recht. Aber da ihr so neugierig wart, will ich euch vergeben. Schaut nur weiter.“ Die alte Gräfin war gerührt von der Großzügigkeit des Grafen und lächelte. Doch unvermittelt erhob sich eine ernste Miene auf ihrem Gesicht. Sie sah die Zwerge, die wieder aus ihren Verstecken hervorkamen, und das Brautpaar, das immer noch auf der Tanzfläche stand. „Da seid ihr also, ihr kleinen Gesellen,“ rief sie aus. „Ich habe euch schon lange beobachtet, und jetzt habe ich genug gesehen. Ich werde euer Geheimnis der Welt enthüllen.“ Die Zwerge und das Brautpaar sahen sich bestürzt an. Die Verwünschung, die seit Generationen auf ihrer Familie lastete, durfte nicht gebrochen werden. Der alte Graf trat wieder vor und bat die Gräfin, von ihrem Vorhaben Abstand zu nehmen. „Weil aber,“ sagte er dann, „unsere Freude und unser Hochzeit so gestört wurden, dass noch ein anderes menschliches Auge darauf geblickt hat, soll fortan euer Geschlecht nie mehr als sieben Eilenburgs zählen.“ Die Gräfin war überrascht von dieser Verwünschung, aber sie war gleichermaßen beeindruckt von der Entschlossenheit des Grafen. Sie nickte letztlich zustimmend, und die Zwerge und das Brautpaar konnten aufatmen.

Das Geheimnis von Eilenburg

Seit jenem Abend war Eilenburg von einem ganz besonderen Geheimnis erfüllt. Das kleine Volk der Zwerge feierte seine Hochzeiten in aller Stille, ohne die vorwitzigen Blicke der Menschen. Doch die Verwünschung des Grafen hatte Auswirkungen auf die Familie von Eilenburg. Im Laufe der Jahrhunderte starben immer wieder der sechste Ritter von Eilenburg, bevor der siebte geboren wurde. Die Bewohner von Eilenburg kannten die Verwünschung, und sie hüteten das Geheimnis sorgfältig. Doch sie hofften immer darauf, dass eines Tages ein siebter Ritter geboren würde, der die Verwünschung brechen wird.

Der Pakt und sein Preis

Im Laufe der Zeit schlossen der Graf und die Zwerge einen Pakt: Die Zwerge würden dem Grafen und seinen Nachfahren besondere Fähigkeiten und Wissen verleihen, im Austausch für Schutz und Geheimhaltung ihrer Existenz. Doch jede Magie kommt mit einem Preis. Ein alter Zauberer, der die Vereinbarung als Bedrohung für das Gleichgewicht zwischen den Welten ansah, verhängte eine Verwünschung über die Familie des Grafen. Diese besagte, dass das Geschlecht der Eilenburgs nie mehr als sieben Mitglieder zählen dürfe, um sicherzustellen, dass die Macht, die sie erhalten hatten, niemals zu groß werden würde.

Der Schatten der Verwünschung

Die Verwünschung wirkte sich auf vielfältige und unerwartete Weise aus. Sie band die Familie des Grafen und das kleine Volk der Zwerge zusammen, schuf aber auch eine Last, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Die Bewohner von Eilenburg lernten, mit dem Geheimnis zu leben, und die Zwerge wurden Beschützer und Wächter der Familie. Doch die Verwünschung brachte auch Leid: Jedes Mal, wenn die Familie an der Schwelle stand, die Beschränkung zu überschreiten, traf sie ein unvorhergesehenes Unglück, das den Tod eines Familienmitglieds zur Folge hatte.

Die Suche nach dem siebten Ritter

Die Jahrhunderte vergingen, und die Bewohner von Eilenburg hielten die Tradition lebendig. Sie suchten unermüdlich nach dem siebten Ritter, der ihre Stadt von der Verwünschung befreien sollte. Doch die Suche gestaltete sich schwieriger, als sie es sich je vorgestellt hatten. Immer wieder wurden Ritter geboren und aufgezogen, doch keiner von ihnen schaffte es, die Verwünschung zu brechen. Die Bewohner von Eilenburg begannen, die Hoffnung zu verlieren. Die Verwünschung schien unaufhaltsam zu sein.

Ein unerwarteter Besuch

Eines Tages, wie die Bewohner von Eilenburg schier in tiefer Trauer über ihre scheinbare Bestimmung versanken, geschah etwas Unverhofftes. Ein Fremdling betrat die Stadt und verkündete, dass er der siebte Ritter sei, der die Verwünschung brechen könne. Die Bewohner von Eilenburg waren skeptisch. Sie hatten schon viele Ritter kommen und gehen sehen. Alle ohne Erfolg. Doch dieser Unbekannte strahlte eine ungewöhnliche Zuversicht aus, die ihre Neugier weckte.

Die Prüfung des Unbekannten

Um seine Behauptung zu überprüfen, stellten die Bewohner von Eilenburg dem Unbekannten eine Reihe von Aufgaben und Prüfungen. Sie wollten sicherstellen, dass er wahrhaftig der siebte Ritter war, auf den sie so lange gewartet hatten. Der Fremdling nahm die Herausforderungen mit Bravour an. Er bezwang einen Drachen, der die Umgebung terrorisierte, er löste das Rätsel eines alten Hexenmeisters und erklärte sogar, wie er die Verwünschung brechen würde.

Das Erbe der Eilenburgs

Jahrhunderte vergingen, und die Geschichte der Verwünschung wurde zur Legende. Die Nachfahren des Grafen trugen das Wissen um die Verwünschung und die damit verbundene Verantwortung. Die Zwerge, die einst freie Geister waren, fanden sich in einem Schicksal gefangen, das untrennbar mit dem der Menschen verbunden war. Doch trotz der Bürde der Verwünschung blieb die Hoffnung bestehen, dass eines Tages jemand aus der Linie der Eilenburgs stark genug sein würde, um die Fesseln zu brechen und eine neue Ära des Friedens und der Harmonie zwischen den Welten einzuläuten.

Die Befreiung von Eilenburg

Mit jeder bestandenen Prüfung wuchs das Vertrauen der Bewohner von Eilenburg in den Unbekannten. Letztendlich waren sie überzeugt, dass er in Wirklichkeit der siebte Ritter war, der die Verwünschung brechen konnte. Gemeinsam mit den Zwergen und dem siebten Ritter begannen sie die Vorbereitungen für ein großes Fest, um die Befreiung von Eilenburg zu feiern. Die Vorfreude war spürbar, und die Stadt erstrahlte in einem neuen Glanz.

Das dämonische Ritual

In der Nacht vor dem geplanten Fest versammelten sich alle Bewohner von Eilenburg auf dem zentralen Platz der Stadt. Der siebte Ritter, die Zwerge und die Gräfin, die sich in all den Jahren zur Verbündeten des kleinen Volkes entwickelt hatte, standen im Mittelpunkt. Der Vollmond leuchtete hell am Himmel und warf sein silbernes Licht auf die versammelte Menge. Der siebte Ritter begann das übersinnliche Ritual, das die Verwünschung brechen sollte. Er trug ein uraltes Amulett, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde, und begann leise zu sprechen. Die Worte waren uralt und klangen wie ein Gebet, das die Geister der Vergangenheit beschwor. Die Zwerge spielten sanfte Melodien auf ihren winzigen Instrumenten, und die Gräfin stand bereit, ihre Macht zu nutzen, um das Ritual zu verstärken. Die Bewohner von Eilenburg hielten den Atem an. Der siebte Ritter hob das Amulett emporhob und einen Strahl okkulter Energie führte in den Himmel. Jählings bebte die Erde, und ein leises Zittern durchlief die Stadt. Die Verwünschung schien zu erzittern, als würde sie ihre Macht verlieren. Der siebte Ritter führte das Ritual weiter, und die Menge merkte, wie die Magie in der Luft vibrierte. Und dann geschah das Wahnsinnige, gleißendes Licht brach aus dem Himmel hervor und durchdrang die Stadt. Die Verwünschung wurde aufgehoben, und die Bewohner von Eilenburg gewahrten, wie eine Last von ihren Schultern genommen wurde. Sie jubelten und umarmten sich vor Freude.

Das Fest der Freiheit

Das Fest, das darauf folgte, war das größte, das Eilenburg je gesehen hatte. Die Bewohner tanzten und sangen, lachten und feierten bis tief in die Nacht hinein. Die Zwerge hotteten mit den Menschen, und die Gräfin lächelte, solange sie das Fest beobachtete. Der siebte Ritter wurde als Held gefeiert und erhielt einen Ehrenplatz in der Geschichte von Eilenburg. Die Bewohner der Stadt waren dankbar für seine Tapferkeit und Entschlossenheit. Nach der Aufhebung der Verwünschung existierte Eilenburg wieder in Frieden und Glückseligkeit. Die Stadt blühte auf, und die Einwohner lebten in Harmonie mit den Zwergen, die zu ihren besten Freunden wurden. Das Hochzeitsfest der Zwerge auf der Eilenburg war eine Legende, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Es erinnerte die Menschen daran, dass selbst in den dunkelsten Zeiten die Hoffnung auf eine glückliche Zukunft nie verloren gehen soll. Und so lebten die Bewohner von Eilenburg in Freude und Eintracht und hüteten das Geheimnis ihres bemerkenswerten Ortes.

 

Mit einem herzlichen Gruß und den besten Wünschen aus den zauberhaften Wäldern um Eilenburg,
Ihr Erzähler von den Hochzeitsfesten der Zwerge und den märchenhaften Geheimnisse der sieben Ritter.

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*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.

Quellenangaben:
Inspiriert von den düster, geheimnisvollen Nächten Sachsens.
Sagen aus Sachsen, Des kleinen Volks Hochzeitfest.
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

Graffiti mit Zeitplan  375

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Wartetet der Grabsteinflüsterer auf das Echo aus der ewigen Stille des Vergessens bis die letzte Melodie gespielt wird?

Der Friedhof schlief nicht, seine Dunkelheit erhob sich aus der Tiefe. Eine feuchte Kälte kroch aus dem nassen Gras, schlich unter den Saum des Mantels, der seinen Träger verbarg. Dort, am Rand des Grabfeldes, legte die Nacht ihre Finger um Gedanken, ein kalter, fester Griff. Regen hatte den Boden erweicht, ein schwerer, erdiger Geruch stieg auf, vermischt mit dem leisen Wispern des Windes zwischen verwitterten Steinen. Ein Suchenden stand dort, getrieben von einer jahrzehntelangen Obsession nach dem Unsichtbaren, dem Jenseits des Hörbaren. Er trug eine kleine Metallflöte, eisig kalt, das Werkzeug seiner hoffnungslosen Sehnsucht. Nur ein Klang, tief aus der Erde, wird das Tor öffnen. Er hob das Instrument an seine Lippen. Die Luft erzitterte. Die Erde unter ihm bebte. Ein Pulsieren stieg aus dem Boden, eine erste, kaum vernehmliche Vibration. Dann mehr. Stimmen formten sich, anfänglich ein Wispern, dann ein aufsteigendes Raunen. Schatten lösten sich, schwebten über die nassen Steine, glitten durch den kühlen Nebel. Sie schimmerten, pulsierten, zitterten, als begriffen sie ihre Existenz in dieser neuen Form. Ein Tanz brach los, ein Strom aus Klang und Bewegung. Die Stille zerbarst. Die Erscheinungen verschmolzen mit den Tönen, jede Note ein Faden, der sie an das Jetzt band, weder lebendig noch tot, sondern eine Schöpfung jenseits der Zeit. Doch inmitten dieser Symphonie, die sich über die Gräber erhob, zerriss ein dissonanter Akkord die aufkeimende Harmonie. Die Töne kippten, die Ordnung zerfiel. Die Wesen verwandelten sich, wuchsen über ihre Grenzen. Ein Zittern durchfuhr die Luft, eine unbekannte Frequenz, eine unvorhergesehene Kraft. Ihre Stimmen überschlugen sich, wurden zu Klagen, die in Wellen auf den Spielenden einschlugen. Ein tiefer Druck schnürte die Brust ab. Ein Dröhnen erschütterte die Grabsteine. Steine brachen, fielen. Die Erde öffnete sich. Kein Spalt, kein Riss, sondern ein schwarzer Schlund, tief und endlos, aus dessen Innerem ein Urschrei aus einer Zeit vor den Menschen drang. Die Schatten zerfielen, tropften zu Fäden, die in den Abgrund gesogen wurden. Die Dunkelheit formte sich aus ihnen, wuchs, dehnte sich aus, wurde zu einem Wesen ohne Namen. Eine unsichtbare Kraft hielt den Suchenden fest. Er war sein Geschöpf, sein Schlüssel. Ein letzter Ton durchschnitten die Luft, ein Opfer, das die Wesen und das namenlose Etwas in den Riss zog. Die Ruhe kehrte zurück, doch sie war nicht ewig. Etwas war geblieben. Unsichtbare Narben zogen sich über die Suchenden, glühten leise, pulsierten in einem Rhythmus, den nur er hörte. Die Welt hatte sich verschoben, der Riss nicht geschlossen. Und dann? […] Mehr lesen >>>


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