Willkommen in Sachsen!

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Zaubermacht

Im süßen Traum, bei stiller Nacht,
Da kam zu mir, mit Zaubermacht,
Mit Zaubermacht, die Liebste mein,
Sie kam zu mir ins Kämmerlein.

Ich schau sie an, das holde Bild!
Ich schau sie an, sie lächelt mild,
Und lächelt, bis das Herz mir schwoll,
Und stürmisch kühn das Wort entquoll:

Quelle:
Heinrich Heine
Traumbilder
Junge Leiden - 1817-1821
Buch der Lieder
Hamburg 1827
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Herzöge Friedrich und Bernhard

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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Nun verglichen sich seine Söhne Friedrich u. Bernhard den 29. Sept. mit den Herzögen zu Sachsen dahin, daß zuerst Wenzel u. Albrecht, nach deren Tode der älteste Sohn od. Enkel des Herzogs Magnus, u. alsdann wieder der älteste Sohn der sächsischen Herzöge die Regierung des Fürstenthums Lüneburg im Namen beider Häuser führen sollte. So regierten die Herzöge von Sachsen das Lüneburger Land, walteten zugleich als Friedrichs u. Bernhards Vormünder u. betrachteten Lüneburg als mit Sachsen vereinigt. Mit ihrem Vetter Erich, welcher die an Magnus versetzten Städte Blekede, Hitzacker u. Schnackenburg zurückgab, schlossen die Herzöge von Sachsen 1374 Frieden. 1385 starb Herzog Albrecht ohne männliche Erben. Das gute Vernehmen der Häuser Sachsen u. Braunschweig, welches dadurch noch mehr befestigt wurde, daß der Kurfürst Wenzel seine Töchter Anna u. Margarethe an die Herzöge Friedrich u. Bernhard von Braunschweig vermählte, wurde von dem dritten Bruder der Letzteren, Heinrich, welcher die Gültigkeit des Vertrags 1373 anzufechten versuchte, weil er wegen seiner Jugend keinen Antheil daran genommen hatte, gestört u. das Mißverständniß vergrößert, als die Stadt Lüneburg den Kurfürsten Wenzel zu ihrem Schutzherrn erwählte. Wichtige Vertreter der barocken Kirchenlieddichtung waren Johann Franck, Georg Neumark und Paul Gerhardt. Ebenfalls von religiösen Motiven durchdrungen ist die Lyrik von Friedrich Spee. Die Gedichte von Andreas Gryphius zeigen besonders anschaulich die zentralen Motive der barocken Dichtung, das Vanitas-Motiv und damit verbunden das Motiv der Todessehnsucht, aber auch das hedonistische Carpe diem. Ein Exponent der weltlichen Dichtung ist neben Gryphius besonders Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau, der als Hauptvertreter der Galanten Poesie gilt. Von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen.

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magisches Wort und Mirakelhort

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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Es perlt ein Ursprung im alten Eichenhaine am Riesengrab empor, das frühe Phasen bedeckt mit einem rissigen Leichensteine. Wie Gespenster seht Ihr um den Tumulus lange Schritte machen, diese Aufsicht halten, sicher obendrein hartnäckig, auch übers Grabgewölbe jene düsteren Flügel ausbreiten. nachdem der also drunten ruht, ist bis heute putzmunter, noch dazu verbreitet Ächzer mit dem Quellenrauschen empor, ebenso wie sein abverlangen ist unbündig. Dies Finstre möchte er mitsamt dem Lichte auswechseln; hinaus seine Klagen hat man oft geschen, dass Gesangssolisten allhier an heilgen Stellen nachspionieren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. An dem östlichen Fuße des Sibyllensteines liegen die beiden Dörfchen Kindisch und Rauschwitz. Die Bewohner dieser Orte begaben sich noch vor wenigen Jahrzehnten alljährlich am Ostermorgen vor Sonnenaufgang hinauf nach dem Sibyllensteine an die Quelle der Elster und wuschen sich in diesem Wasser. Schon Tage vor dem Ostermorgen wurde das Wasser der Elster in der Nähe der Quelle eingedämmt, so daß dann der Fahrweg, welcher hinab nach Kindisch führt, nicht passiert werden konnte. Es sind deshalb zwei Willen, weil der eine derselben nicht ein ganzer Wille ist und der eine nur hat, was dem andern fehlt. Noch heute kommt es vor, daß einzelne Bewohner der Umgegend am Ostermorgen vor Sonnenaufgang nach dem Hochsteine gehen und aus der Quelle der Elster oder Röder heiliges Wasser schöpfen und trinken. Ich bin glücklich, den bei der epochemachenden Konferenz versammelten Freunden die Nachricht zu übermitteln von der im Verlaufe von weniger als drei Monaten, der die zweite und dritte Interkontinentale Konferenz des Heiligen Jahres voneinander trennte, durch die Bahá'í-Gemeinden in Ost und West erteilten Herrlichen Antwort auf meinen Ruf, sich zu erheben, um die Eröffnungsphase des geistigen Weltkreuzzuges geziemend einzuleiten.

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Autor leerte sein Glas auf jeden Zug

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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Antwort eines trunknen Dichters, ein betrunkner Dichter leerte sein Glas auf jeden Zug; ihn warnte sein Gefährte: Hör' auf! du hast ausreichend. Bereit vom Sitz zu versinken, sprach der: Du bist kein Stück weltklug; zu viel kann man vielleicht trinken, doch nie trinkt man genügend. Diese Antwort ist so ziemlich das Beste, was vom letzten Wustrauer Zieten auf die Nachwelt gekommen ist. Sein bestes war die Liebe und Verehrung, mit der er ein halbes Jahrhundert lang die Schleppe seines Vaters trug. Er war nicht adlig, aber gelegentlich aristokratisch. Dies Aristokratische, wenn geglüht in leidenschaftlicher Erregung, konnte momentan zu wahrem Adel werden, aber solche Momente weist sein Leben in nur spärlicher Anzahl auf. Solche Überlistungen freuten ihn, und man kann zugeben, daß darin ein Äderchen von der Herzader seines Vaters sichtbar war. Im übrigen aber war er unfähig, zu dem Ruhme seines Hauses auch nur ein Kleinstes hinzuzufügen; er fühlte sich nur als Verwalter dieses Ruhmes, ein Gefühl freilich, das ihm unter Umständen Bedeutung und selbst Würde lieh. Wo er für sich und seine eigenste Person eintrat, in den privaten Verhältnissen des alltäglichen Lebens, war er eine wenig erfreuliche Erscheinung: kleinlich, geizig, unschön in fast jeder Beziehung. Von dem Augenblick an aber, wo die Dinge einen Charakter annahmen, daß er seine Person von dem Namen Zieten nicht mehr trennen konnte, wurde er auf kurz oder lang ein wirklicher Zieten. In diesem Dienste verstieg sich sein Herz bis zum Poetischen in Gefühl und Ausdruck, wofür nur ein Beispiel hier sprechen mag. Deine Barmherzigkeit erleuchte mich, und ich will fragen, ob die verborgensten Strafgerichte und die finstersten Zerknirschungen der Kinder Adams mir Antwort zu geben vermögen. Denn der Wille gebietet, daß der Wille sei und kein anderer, sondern er selbst. Daher befiehlt er nicht ganz, deshalb ist auch das nicht, was er gebietet. Gleichzeitig verhalf dieses Wasser auch zur Schönheit. Wäre der Wille ein ganzer, so würde er nicht befehlen zu sein, weil es schon wäre. Also ist es nicht Unnatur, teils zu wollen, teils nicht zu wollen, sondern eine Krankheit der Seele ist es, weil nicht der ganze Geist sich aufrichtet, von der Wahrheit emporgehoben, von der Gewohnheit aber niedergezogen. Wenn dieses abgedämmte Wasser seine wunderbare Heilkraft ausüben sollte, dann durfte dasselbe freilich vor Sonnenuntergang nicht wieder freigelassen werden.

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Deutsche Frau am Barrn

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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Denn dies trauliche Geländer fördert nicht nur Hirn und Harn, sondern auch die Muskelbänder, Unterleib und Oberlippe. Sollst, das Hüftgelenk zu stählen, dich im Knickstütz ihm vermählen. Deutsches Weib, komm: Kippe, Kippe! Deutsche Frau, nun laß dich wieder Ellengriffs im Schwimmhang nieder. So, nun Hackenschluß! Und schwinge! Schwinge! Hurtig rum den Leib! O, es gibt noch wundervolle Dinge. Rolle vorwärts! Rolle! Rolle rückwärts, deutsches Weib. Deutsche Jungfrau, weg das Armband! In die Hose! Aus dem Rocke! Aus dem Streckstütz in den Armstand, nun die Flanke. Sehr gut! Danke! Will man ihn beibehalten, so stellt die gefangene Prinzessin die sehnsüchtig verlangende Liebe vor, Hero und Leander die unglückliche, die Jungfrau die unerreichbare; die Anachoreten aber lassen sich kaum in den Cyklus einreihen, man müsste denn dabei an die auf alle irdische Liebe verzichtende Weltentsagung denken. Wer das Gemälde nicht bloss mit dem Auge, wer es mit dem Geiste und mit wahrer Hingebung an die Intentionen des Künstlers betrachtet, wird sich von dem Hauche eines solchen Friedens angeweht fühlen. Nach seiner eigenen Angabe hat Schwind dabei mehr das Trauerspiel des ihm befreundeten Grillparzer, als das Gedicht des Musäus vor Augen gehabt. In den Anachoreten zeigt er sich dagegen wieder in seiner vollen Bedeutung; denn er befindet sich hier auf dem Gebiete, das man sein eigenstes nennen kann und auf dem er keinen Nebenbuhler hat. Diese einsame Waldklause mit ihrem Muttergottesbilde, den beiden Einsiedlern, die in einem Legendenbuche lesen, und dem dritten, der ein Reh füttert, bietet ein Bild des lieblichsten Friedens. Das andere Mal hielt er mit seinen jüdischen Anhängern Gottesdienst nach jüdischem Ritus, sang Psalmen, legte den Sohar aus, ließ am Sabbat aus der Thora Abschnitte vorlesen und wählte dazu öfter sieben Jungfrauen aus. Dort starb er, man sagte später am Versöhnungstage, vereinsamt und verlassen (1676). Er heiratete zuletzt noch eine Frau, die Tochter eines talmudkundigen Mannes, Joseph Philosoph aus Salonichi. Als ihn einst die türkische Scharwache in einem Dorfe bei Konstantinopel (Kuru G'ismu) in einem Konventikel mit Juden beim Psalmsingen überraschte und der Bostangi Baschi (Offizier) Anzeige davon machte, erteilte der Großwesir dem Kaimakam den Befehl, ihn nach Albanien in ein kleines Städtchen Dulcigno, wo keine Juden wohnten, zu verbannen.

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Italienischkurse für.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Italienisch-Einzelunterricht - bei Bedarf auch als Italienisch-Intensivkurse - mit freier Zeiteinteilung […]

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Englischkurse im individuellen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ein wichtiger Vorteil des Englisch-Einzelunterrichts an unserer Sprachschule besteht darin, dass die […]

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Lehrgangsgebühren für den.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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17,50 € pro Unterrichtseinheit (45 Minuten) bei Vereinbarung von insgesamt 40 Unterrichtseinheiten (je 45 […]

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Weiterbildungsangebote in fast.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Vermittlung qualifizierter Lehrkräfte unserer Sprachschule für Einzelunterricht (Sprachkurse, […]

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Referenzenliste der Firmenkunden.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Unsere Sprachschule ist bzw. war unter anderem für folgende Unternehmen, Institutionen und Behörden tätig: […]

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Angebote im Englischunterricht .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Englisch-Einzelunterricht (ab 12,50 € pro Unterrichtsstunde = 45 Minuten für Erwachsene und ab 11,00 € pro […]

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Nachhilfeunterricht und.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Einzelunterricht am eigenen PC für besonders begabte bzw. interessierte Schüler durch qualifizierte […]

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Ausbildung und Weiterbildung für.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Individuelle Ausbildungspläne für die persönliche Weiterbildung entsprechend den Vorkenntnissen und Zielen […]

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Einzeltraining (ab 15,00 € pro.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sprachunterricht auf allen Niveaustufen bei qualifizierten Dozenten - auf Wunsch Sprachtraining bei […]

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