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Gräber

Kaum tönte des letzten Wortes Schall,
Da taten sich auf die Gräber all;
Viel Luftgestalten dringen hervor,
Umschweben den Spielmann und schrillen im Chor:

"Liebe! Liebe! deine Macht
Hat uns hier zu Bett gebracht
Und die Augen zugemacht –
Ei, was rufst du in der Nacht?"
­
Quelle:
Heinrich Heine
Traumbilder
Junge Leiden - 1817-1821
Buch der Lieder
Hamburg 1827
www.zeno.org - Contumax GmbH & Co.KG

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Priesnitz-Wasserfall - Dresdener Heide - Dresden Klotzsche

Ziel des kleinen Spaziergangs von der S-Bahn-Haltestelle Elbflorenz Klotzsche ist der Priesnitz-Wasserfall bei der westlichen Dresdener Heidekrautlandschaft. Man kann die Wünsche absolut nicht zu hoch schrauben, wenn man Wasserfälle in der sächsischen Schweiz oder gar den Gebirge persönlich kennt. Dessen ungeachtet ist der eher kleine Wasserfall mit kärglicher Fallhöhe reizvoll anzuschauen. Die Wanderwege wurden gut ausgeschildert, dass man schon nach ein paar Minuten am Priesnitz-Wasserfall eingetroffen ist. Von da resultieren einige Stufen hinauf zur Ludens Ruh, einer gefühlvoll gelegenen Wanderhütte, an der jeder mit aller Muße pausieren kann. Bedauerlicherweise wird hier kein bisschen Rücksichtnahme auf die Umwelt genommen, so dass aus dem Hausfenster geworfener Abfall, nunmehr hinter der Häuschen faulig. Den Weg nach wie vor weiter der Priesnitz ist das Fließen des Flüsschens steter Begleiter bis zur Melzerquelle. Von da weiterhin, vorüber am Kletterwald Dresdener Heide die gelbgepunktete Markierung an der Priesnitz weiter. Es ist schon ein unvergessliches Gefühl bei ca. 0 Grad im Freien umher zu baden, bis zum Hals ist es ansehnlich heiß wie auf den Kopf schneien die breiten Schneeflocken. Bei zwei mini Wasserfällen ist es möglich auch seinen Die Birne wärmen zu lassen. Und an sowie für sich hoffte ich jedes Mal, dass mehr lag, als erforderlich war. Es gibt noch ein Therapiebecken und ein Schwimmbecken für Kranke des Hauses. Die Besonderheit der Anlage ist ein Außenbecken mit 32 Grad Wassertemperatur, das man anhand eine Schleuse erreicht. Eine Schwitzbad gehört ebenfalls zu der Badelandschaft, muss aber speziell bezahlt sein. Aber vermochten das tatsächlich nur am Tau befinden? Über ein Jahr nahm sich der Herrscher eine andere Ehegattin. […] Mehr lesen >>>


Tun und Wort

Der Junker spricht: O Mutter dort, Die mich so mütterlich liebte, Der ich mit bösem Tun und Wort Das Leben bitterlich trübte! Oh, könnt ich dir trocknen die Augen naß, Mit der Glut von meinen Schmerzen! Oh, könnt ich dir röten die Wangen blaß, Mit dem Blut aus meinem Herzen! Nun war ihm natürlich sofort klar, was seine Feinde tun wollten. Er hatte im stillen immer noch auf Befreiung gehofft. Auf dem Wege dahin versuchte der Unglückliche, so oft er konnte, sich anzuklammern; denn er wußte nun wohl, was ihm bevorstand. Doch man kannte mit dem Unglücklichen, dem ehemaligen Lehrer und Prediger der Stadt, kein Erbarmen. Das Sträuben des Aermsten reizte einen Kamenzer Bürger so sehr, daß dieser dem Geängsteten eine Ladung Schrot in die Hände schoß, damit Dulichius sich nicht mehr anklammern könne. Die Schmerzen waren fürchterlich. Endlich öffnete sich die Türe zur Schreckenskammer. Aber schon bei dem Anblicke der Marterinstrumente erklärte der Unglückliche, er bekenne, daß er einen Bund mit dem Teufel gemacht habe, mit dessen Hilfe er auch vom Turme herabgestiegen sei. Am 6. November 1654 widerrief er zwar seine Aussage, aber es half ihm dies nichts. Er wurde für einen Zauberer, Hexenmeister und Teufelsbündler erklärt, und man sprach über ihn das Todesurteil aus. Da halfen nun nicht mehr die Bitten und Tränen des unglücklichen Gefangenen. Die Feinde wollten ja über ihn triumphieren. Caspar Dulichius wurde am 8. Juli 1655, nach einer anderen Angabe bereits am 3. Juni, auf dem Marktplatze in Kamenz öffentlich mit dem Schwerte hingerichtet. Seine letzten Worte waren: Mein Gott und Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist! So starb ein Mann, der das Opfer seiner Feinde und des furchtbaren Aberglaubens seiner Zeit geworden war. Das waren die Zustände der so oft gepriesenen guten, alten Zeit. Die Erfindung der Margarine war eine der Ursachen für eine Wiederbelebung des Walfangs, da Waltran zunächst essenzieller Bestandteil des Butter-Surrogats war. Heute vermutet man, dass es sich zu diesem Zeitpunkt bei der Hälfte der gefangenen Tiere um noch nicht geschlechtsreife Wale handelte. […] Mehr lesen >>>


Diese Vermutung bestätigte sich. Als ich

eintrat, erhoben sie sich, und Dohub sprach: Hier ist der Emir, der euch gerettet hat! O Effendi, der Mutesselim hat deine Worte gelesen und mir den Vater und den Bruder zurückgegeben! Sagtest du ihm, daß du bald nach Mossul gehen würdest? Ja. Dein Rat war gut, denn der Kommandant wurde sofort freundlicher, und als ich ihm deinen Brief gab, ließ er Selim Agha rufen, der die Gefangenen bringen mußte. Wie ist es mit dem Zoll und der Strafe? Er hat uns alles erlassen, aber das Pulver und Blei erhielten wir nicht zurück. Emir, sage uns, wie wir dir danken sollen! Kennst du den Nezanum von Spandareh? O, sehr gut! Seine Tochter ist das Weib unseres Bey, und er kommt sehr oft nach Gumri, um beide zu besuchen. Er ist auch mein Freund. Ich war bis heute früh bei ihm, und er bat mich, den Bey zu besuchen, wenn ich nach Gumri komme. Komm, Herr, komm zu uns […] Mehr lesen >>>


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Diese Behauptung brachte unter meinen Zuhörern eine ganz bedeutende Aufregung hervor. Ich ließ sie einige Zeit gewähren und bat sie dann, mich ruhig anzuhören: Ich […]

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Aus dem Weltmeer

Doch das Ufer ist kein Inselland, Wo die Rebe sich um Ulmen kettet, Nur Entsagung wächst an diesem Strand. Nur das Kreuz am Fels der Einsamkeit Ist dir Rettung, Heil […]

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Religionsfriede

Unter Augusts Mitwirkung wurde am 25. Septbr. 1555 der Religionsfriede zu Augsburg geschlossen, wodurch die Evangelischen mit den Katholiken gleiche Rechte erhielten. […]