Willkommen in Sachsen!

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Heimat weit

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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Der Wandrer, von der Heimat weit, Wenn rings die Gründe schweigen, Der Schiffer in Meereseinsamkeit, Wenn die Stern aus den Fluten steigen: Die beiden schauern und lesen In stiller Nacht, Was sie nicht gedacht, Da es noch fröhlicher Tag gewesen. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Wanderlieder Gedichte 1841 www.zeno.org xx

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Kragenknopf mit einer Mechanik

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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Es war einmal ein Kragenknopf mit einer Mechanik am Kopf. Der Kragenknopf saß im Genick. Er schnipste mit der Mechanik, worauf mit unheilvollem Klang ein Kragen, der den Hals umschlang, elastisch aus der Angel sprang. Ein Finger mühte sich durch Knipsen ihn wieder richtig einzuschnipsen, doch weil ihm das nicht wollte glücken, ergriff besagter Kragenknopf schnell die Gelegenheit beim Schopf und rutschte an des Menschen Rücken mit nie geahnter Blitzesschnelle hinab nach jener düstern Stelle. Ihre kaiserliche Majestät hatte die Gnade mir zuzulächeln und reichte mir aus dem Fenster die Hand zum Kuß. Als ich an den äußern Hof gelangte, stellte ich mich auf den einen Schemel, hob den andern über das Dach und setzte ihn behutsam nieder auf den Raum zwischen dem ersten und zweiten Hof. In demselben erblickte ich die prächtigsten Gemächer, die man sich nur denken kann. Nero hatte an dieser Stelle seinen sog. goldenen Palast von 256 märchenhafter Ausdehnung errichtet, ihn aber unfertig hinterlassen. Wer heut in Rom sich nach einem Monument des Titus umsieht, der hat nicht weit zu suchen. Dieser Bau war freilich kein Werk der Humanität, sondern eine Riesenkonzession an das Volk. Er hat aus Teilen desselben Neronischen Palastes auch seine Titusthermen, gewiß eines der schönsten Volksbäder jener Zeit, hergestellt, wo er dann selbst häufig gutmütig inmitten des Volkes badete. Aber nur der Verschwendungslust, oder sagen wir: dem großzügigen und glanzliebenden Geist des Titus kann die Idee dazu entsprungen sein. Auf der Velia am Forum steht ja der Titusbogen in seiner so bescheiden vornehmen Schönheit; in seiner nächsten Nähe aber die großartigste antike Ruine, die Rom überhaupt besitzt, das Kolosseum, das Amphitheater der Flavier. Die ganze Neronische Herrlichkeit wurde jetzt weggerissen, und auf die Fläche, wo Nero in seinen Gärten für einen See ein großes künstliches Becken angelegt hatte, das Amphitheater gestellt, der größte und massivste Unterhaltungsraum, der je einer Stadt geboten worden ist. Unter Vespasians Namen wurde der Bau begonnen, und zwar als die Verwirklichung eines Planes, den einst schon Kaiser Augustus hegte.

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Baucapital der Werrabah.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Werrabahnangelegenheit wurde endlich ihrer endgültigen Ordnung dadurch nahe geführt, daß die Weimarische […]

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