Willkommen in Sachsen!

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Kerzenschein

Was treibt und tobt mein tolles Blut?
Was flammt mein Herz in wilder Glut?
Es kocht mein Blut und schäumt und gärt,
Und grimme Glut mein Herz verzehrt.

Das Blut ist toll und gärt und schäumt,
Weil ich den bösen Traum geträumt;
Es kam der finstre Sohn der Nacht,
Und hat mich keuchend fortgebracht.

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Quelle:
Heinrich Heine
Traumbilder
Junge Leiden - 1817-1821
Buch der Lieder
Hamburg 1827
 

Professor und Studenten in Auerbachs Keller

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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So sangen die lustgen Studenten, hell klang der Pokale Rand; es waren auch fahrende Spielleut' im Keller, aus Böhmenland. Die rührten gar wacker die Saiten, dass es den Keller durchdrang; man hörte sie fröhlich begleiten den schallenden hallenden Sang. Und auf dem zweiten der Bilder da fährt der kühne Patron, der zaubermächtige Faustus auf einem Fass davon. Auf einem Fass voll Weines; wie seltsam klingt doch das? Ein schwarzes Hündlein, ein kleines, zieht Faustum sammt dem Fass. Méphistophélès legt ein Schmuckkästchen vor Marguerites Tür nieder, das sie bald darauf findet. Marthe. Mephisto beschwört den Zauber der Nacht, um Marguerite mit Liebe zu erfüllen. Erst nachdem er sie in Weihwasser getaucht hat, ist der Bann gebrochen. Erzählt mir doch! Wisse, noch liegt auf der Stadt Blutschuld von deiner Hand. Sie will im Dom die Vergebung des Himmels erbitten, aber Méphistophélès erscheint und zerstört ihre letzte Hoffnung auf Gottes Gnade. Währenddessen ist Faust, den seine Untreue reut, zurückgekehrt und versucht, Marguerite ans Fenster zu locken. Valentin fordert von ihm Rechenschaft, es kommt zum Handgemenge. Ueber des Erschlagenen Stätte schweben rächende Geister und lauern auf den wiederkehrenden Mörder. Mephistopheles. Ich stand an seinem Sterbebette, Es war was besser als von Mist, Von halbgefaultem Stroh; allein er starb als Christ, Und fand, daß er weit mehr noch auf der Zeche hätte. Währenddessen gelingt es Faust, sich Marguerite zu nähern, die ihn mit ihrer Reinheit bezaubert. Die Redensart ist ähnlich wie der Haken an der Sache und ist klar von des Pudels Kern abzugrenzen. Letzterer, frei übersetzt als Inhalt diente als Variante eines trojanischen Pferdes, mit dessen Hilfe sich Mephisto die Aufmerksamkeit des Faust verschafft. Der springende Punkt schlägt eine andere Wichtigkeit in der Beurteilung von bekannten Umständen vor. Sie will im Dom die Vergebung des Himmels erbitten, aber Méphistophélès erscheint und zerstört ihre letzte Hoffnung auf Gottes Gnade. Anschließend preist er mit höhnischen Worten die Schönheit Marguerites. Des Thürners Sinne will ich umnebeln, bemächtige dich der Schlüssel und führe sie heraus mit Menschenhand. Ich wache! die Zauberpferde sind bereit, ich entführe euch. Mephisto beschwört den Zauber der Nacht, um Marguerite mit Liebe zu erfüllen. Ein erkannter Hase im Pfeffer kann ein springender Punkt werden aber nicht umgekehrt. Wenn sich ein Mensch einfallen lassen wollte, unmittelbar vor dem Fenster meines Arbeitsgemachs eine Esse zu construiren, die mir zu jeder beliebigen Tageszeit Qualm und Ruß wider die Scheiben jagte, so würde es nur eines Winkes bedürfen, um diesem ungebührlichen Essenmann das Handwerk zu legen.

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Glück im Kinderblick

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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O du heiliges blasses Glück, du mit dem leuchtenden Kinderblick. Durch die Felder bin ich dich suchen gegangen, Tropfen hingen an meinen Wangen, auf den feuchten Wiesen der Nebel lag, - es war am Allerseelentag. Vor dem Stadttor am geweihten Ort viel irre Lichtlein brannten dort und nickten mir zu mit leisem Blinken und war ein Huschen und Händewinken . . . Ich aber bin mit nassen Wangen und scheuem Schritt vorbeigegangen. Quelle: Mit roten Kressen Gedichte von Clara Müller-Jahnke Berlin 1910 www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Ein Glück, von den aufgehäuften Schätzen kann er dann nehmen, soviel er nur will, nur darf der Glückliche kein Wort sprechen, sonst geht ihm das winkende Glück wieder verloren. Es werde sein Glück sein. Beide treten ein. Von den Wänden und der Decke des Ganges flimmert und glitzert es in wundervollem Glanze. Der Gang endet in einem hohen und weiten Gewölbe. Hier sind Goldstücke und Edelsteine in riesengroßen Braupfannen aufbewahrt. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Doch, o weh! Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Das Gewölbe bebt. Die Erde zittert. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen.

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Blumen müssen welken, Ton und Klang verhallen

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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Kracht der Topf in Scherben fliegt er auf den Dung. Menschlein, du mußt sterben, bist du noch so jung. Blumen müssen welken, und die Kuh verreckt, die wir heut noch melken, daß der Eimer leckt. Steine selbst zerfallen, Länderspur verwischt. Ton und Klang verhallen, und das Licht erlischt. Welten gehn in Stücke ohne Rest und Spur. Ewig lebt die Tücke, lebt das Unheil nur. So innig umschlungen, so heilig durchdrungen, umhüllet ein Rausch, den lieblichen Tausch.

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Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Kommunikation - freies Sprechen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Posted by Admin on Mai 12, 2008
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